Bekomme ich die Vorsteuer teilweise zurück?

1 Antwort

Die Frage ist etwas unklar.

Vorsteuer zahlst Du mit der Bezahlung der Rechnungen DEiner Lieferanten.

Oder meinst Du die Umsatzsteuervorauszahlungen?

Deine Selbständigkeit besteht doch noch. Wenn auch nur noch nebenberuflich. Aber an der Unternehmereigenschaft hat sich erstmal nichts geändert. Nur werden Deine Umsätze nun geringer sein.

Ob Du von Deinen (wie ich vermute) Umsatzsteuervorauszahlungen etwas wieder bekommst, wird Deine Umsatzsteuerjahreserklärung zeigen.

Oder hat die Fragestellung völlig in die Irre geführt und es geht um Einkommensteuervorauszahlungen (4 Termine im Jahr, März, Juni, ept, Dez. jeweils der 10.).

Dann richtet es sich nach dem Ergebnis der Einkommensteuererklärung.

Also bei der Fragestellung ist es stochern im Nebel.

Hallo!

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Genau, es handelt sich bei mir um die Einkommensteuervorauszahlung - habe es falsch ausgedrückt..

Das heißt, ich muss es auf jeden Fall sowieso überweisen, richtig? Werde ich dann denn etwas zurück erhalten, da meine Einkommensteuererklärung für 2013 viel geringer ausfallen wird? Muss ich mich da selbst drum kümmern, oder erstattet das Finanzamt das einfach zurück?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!!

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@kathrin777

Die Einkommensteuererklärung für 2013 wird das ergeben.

Für die SElbständigkeit wird ja vermutlich eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung gemacht. Das Ergebnis kommt über die Anlage S, oder G in die Steuererklärung. Ebenso über die Anlage N das Einkommen aus der nichtselbständigen Arbeit.

Nach denEinkünften richtet sich die Einkommensteuer für das Jahr 2013. Davon wird dann die Lohnsteuer und eben die geleisteten Einkommensteuervorauszahlungen abgezogen. Sollten das mehr sein als die Steuerschuld schickt das Finanzamt die Differenz automatisch zurück.

Nachdem die Selbständige Tätigkeit reduziert und eine nichtselbständige Tätigkeit aufgenommen wurde, könnte man prüfen, ob die Vorauszahlungen herabgesetzt werden können.

Denn dran denken, am 10. 03. ist die nächste Vorauszahlung fällig.

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Alles klar vielen Dank für Ihre Antwort. So habe ich sofort überwiesen und weiß jetzt Bescheid.

Dazu habe ich noch eine andere Frage, können Sie da auch helfen? Ich habe seit Beginn meiner Selbständigkeit 2008 in die Freiwillige Arbeitslosenversicherung bei der Arbeitsagentur eingezahlt (ca. 840 Euro) immer im Voraus für das ganze Jahr (Zahlung ist im Januar fällig gewesen). Diesen Januar auch wieder, allerdings frage ich mich, ob ich dies nicht widerrufen kann, da ich ja 2014 festangestellt bin und damit automatisch in die Arbeitslosenversicherung über den Arbeitgeber zahle?

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@kathrin777

Unbedingt sofort mitteilen, denn seit Beginn der Versicherungspflichtigen Tätigkeit würde die freiwillige Versicherung ruhen. Sie wird nicht beendet und nciht aufgehoben, was den Vorteil hat, dass sie jederzeit wieder aufleben kann.

Also unbedingt die Aufnahme der Tätigkeit nachmelden.

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Vielen Dank! Das hatte ich mir schon fast gedacht.

Ist es auch so, dass ich meine Zahlung - die ich ja im Voraus für 2013 beglichen hatte - dann teilweise ab September 13 zurückfordern kann?

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@kathrin777

Ich denke, dass wird automatisch erstattet, weil die Voraussetzung für die freiwillige Versicherung ab 01. 09. nicht mehr vorlag.

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danke!

ich habe auch noch eine Presse Riester Rente -Versicherung beim Versorgungswerl der presse gmbh.

muss ich dies auch kündigen>?

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@kathrin777

nein, das ist ja keine Sache, die an eine bestimmte Tätigkeit gebunden ist.

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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Hallo zusammen, da ich zum 1. nicht zu Hause war, hatte ich total vergessen die Miete zu überweisen. Habe dies natürlich schnelltmöglich nachgeholt. Zahlungseingang beim Vermieter jedoch erst am 13. Jetzt bekomme ich einen Brief von meinem Vermieter, dass ich 80 € zahlen soll (Bearbeitungskosten Anwalt bezüglich Mahnung (dem Schreiben beigelegt) etc.) Ist dies rechtens? Falls nicht kann mir jdm die §§ nennen, die dagegen sprechen? Vielen Dank für eure Hilfe. Gruß Inga

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Vielen Dank für Eure Antworten! :-)

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