Bekomme ich Beihilfe ?

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6 Antworten

Da sollte doch das www großflächig Hilfe bereit halten oder ?

Ich habe einfach mal "Polizeianwärter NRW Beihilfe" eingegeben, und siehe da: http://www.brd.nrw.de/gesundheit_soziales/beihilfe/Informationsblatt_f__r_Polizeibeamte_und_Polizeibeamtinnen.html - und einige andere, teilweise schon genannte Links.

So, und nun sollten sie sich u.a mit den folgenden Themenkreisen beschäftigen: freie Heilfürsorge und Beihilfe, Beihilfe an sich, Pflegepflichtversicherung, Anwartschaft (sehr wichtig wenn nach Dienstende keine freie Heilfürsorge mehr), private Restkostenversicherung.

Hierzu ist es zweckmäßig sich der Hilfe eines versierten Beraters bzw. Maklers zu bedienen. Gerade bezüglich der Besonderheiten von Beamten / Angestellten im ÖD und erst recht der von Polizeibeamten / Polizisten sind viele Berater / Makler unwissend und haben, schlicht gesagt, keine Ahnung.

Also erstmal würde ich dir raten, dich dringend über das Thema zu informieren:) in BaWü habt ihr Anwärter freie Heilfürsorge (Arbeitgeber trägt KV komplett, außer Pflegepflichtvers.) und in Hessen sind Anwärter zu 50% beihilfeber. und müssen 50% privat absichern. In NRW weiß ich es nicht ganz genau…aber eins von beiden gilt auch in NRW. Um sich einen Überblick über den ganzen Beamten-Kladderadatsch zu verschaffen würde ich dir die Seite (http://www.beamten-infoportal.de ) empfehlen…da sind unter anderem alle wichtigen Begrifflichkeiten erklärt. Hoffe, das war hilfreich :D LG

ich würde dir raten, dass Du dich erst einmal über die einzelnen Beihilferechte der Bundesländer informierst, bevor Du soviel Unsinn schreibst.

z.B. in Hessen gibt es andere Beihilfesätze wie in den restlichen Bundesländern.

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Na dann versuchen wir es doch einmal - es einfach zu erklären:

Polizeianwärter hat in NRW wie auch nach der Ausbildung Anspruch auf freie Heilfürsorge bis zum Ruhestand. Dies bedeutet der Polizist wird von Polizeiärzten behandelt und erhält u.U. eine Überweisung (ähnlich wie in der GKV) zu Fachärzten und ins Krankenhaus.

Darüber hinaus hat der Polizist auch noch einen Anspruch auf Wahlleistungen von 50 % bzw. 70 % bei 2 Kindern für den stationären Aufenthalt im  2-Bettzimmer incl. Chefarztbehandlung.

Dafür sollte er eine Anwartschaftsversicherung + Pflegeversicherung bei einer privaten Krankenversicherung abschließen + aktive Restkostenversicherung zur Beihilfe für den stationären Aufenthalt (Wahlleistung) + Zahnzusatzversicherung.

Nach Beendigung der aktiven Zeit im Polizeidienst (Versetzung in den Ruhestand) muss der Polizeibeamte sich PKV versichern mit 30 % Restkosten.

NRW §1 BVO:

Beihilfeberechtigte Personen

In Krankheits-, Geburts-, Pflege- und Todesfällen sowie in Fällen eines nicht rechtswidrigen Schwangerschaftsabbruchs und einer durch Krankheit erforderlichen Sterilisation sind beihilfeberechtigt:

Verwaltungslehrlinge, Verwaltungspraktikanten und Schulpraktikanten, solange sie Dienstbezüge, Anwärterbezüge, Ruhegehalt, Witwengeld, Witwergeld, Waisengeld, Unterhaltsbeihilfe, Unterhaltsbeiträge nach den Abschnitten II, III oder V oder Übergangsgeld nach Abschnitt VI des Beamtenversorgungsgesetzes erhalten.

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