Bekannter verstarb mit 30 Jahren, die Witwe bekommt nun rel. hohe Witwenrente von 800 Euro, wie das?

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Die Witwe bekommt vermutlich eine große Witwenrente, weil sie zwar jünger als 45 ist, aber noch minderjährige Kinder erzieht.

Ihr Mann hat vermutlich keine Lücken in seinem Versicherungsverlauf und ganz gut verdient.

Denn die Rente berechnet sich nicht nur nach dem, was bis zum Tod einbezahlt wurde.

Sie orientiert sich an der Höhe der Erwerbsminderungsrente.

Diese wird so berechnet, als ob er bis zum 60. Lebensjahres mit seinem bisherigen Durchschnitt weiter gearbeitet hätte und um 10,8% gekürzt.

In der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es das Instrument der "Zurechnungszeit", die kommt bei der Witwenrente und auch bei einer Erwerbsminderungsrente zum Tragen, grade wenn jüngere Versicherte sterben oder erwerbsgemindert werden. Sie stellen den Versicherten von der Rentenhöhe so, als hätte er bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet und wenn er vorher in der Arbeit gut verdient hat, werden diese "geschenkten Zeiten" eben entsprechend gut bewertet. Außerdem hat die Witwe ja einige Kinder, wenn eins darunter noch unter 3 Jahre ist, bekommt sich bei der Witwenrente auch einen Zuschlag zur Witwenrente, dann ist die Rente mehr als die normalen 55 %.

Hinterbliebenen Rente gepfändet?

Bei dieser Frage geht es um die Existenz meiner Mutter.

Um meine Frage verständlich zu machen, möchte ich euch erst mal die Hintergrund Information kurzgefasst mitteilen.

  • Sie ist Harz 4 Empfängerin (weil die Firma in der sie Gearbeitet hatte wenige Jahre vor ihrem Rentenbeginn in Insolvenz ging und sie kein Erfolg mehr mit ihren Bewerbungen hatte). Sie Arbeitet Ehrenamtlich und darf 270 € dazu verdienen.
  • mein Vater Verstarb am 14.11.2017
  • Er hatte ein P-Konto, welches nach seinem Ableben Aufgelöst wurde und zu einem Nachlass Konto wurde.
  • Auf dem Konto hatte meine Mutter eine Vollmacht bis über den Tod hinaus.
  • Ihr wurde gesagt das sie 3 Monate Hinterbliebenen Rente bekommen würde bis die Witwenrente durch ist.
  • Sie ging zur Bank und Fragte ob es da Probleme gäbe (Da mein Vater sie aus dem Thema Geldprobleme und Schulden raushalten wollte, konnte sie eine Pfändung nur erahnen).
  • Der Berater vergewisserte ihr, dass es keine Probleme geben würde und sie wie gewohnt ihre Überweisungen vom Konto meines Vaters tätigen könnte bis sie es auflöst. (Was sich als später als Falsche Information rausstellte, da das Konto auf Grund einer Pfändung gesperrt wurde).

Jetzt wird es Kompliziert. Ihr Harz 4 wurde aufgehoben weil sie ihre Rente ab 01.01. 2018 bewilligt bekam. Sie darf solange sie kann und will weiter im Ehrenamt Arbeiten (was sie auch vor hat). Die erste Rentenzahlung bekommt sie am 01.02.2018, die Witwenrente lässt noch auf sich warten. Sie hat nächsten Monat genau 270 € zur Verfügung. Das Amt möchte eine Bescheinigung, dass sie nicht über die Hinterbliebenen Rente verfügen darf. Die Bank verweigert ihr diese Bescheinigung und verneint Überweisungen.

mein Mann und ich Bezahlen inzwischen ihre Sämtlichen Nebenkosten (Strom, Telefon usw.) Was die Miete angeht würden wir selbst in Leere Taschen greifen, sonst würde ich das auch bezahlen. Das Amt will ihr nichts geben solange sie nicht den Beweis haben, dass die Bank ihr den Zugang zum Konto meines Vaters verweigert.

Zu meiner Frage. klar ist, dass meine Mutter nun Angst um ihre Existenz hat. :( welche Schritte kann ich machen um sie Finanziell zu unterstützen? welche schritte könnte sie unternehmen um ihr Leben abzusichern? Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir einen Weg aufzeigen könntet welchen ich gehen kann um meiner Mutter zu helfen.

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Ist es richtig, dass zuerst die 400 Euro + 300 Euro ins Gewicht fallen und die Witwe von der Witwenrente nicht 60% bekommt, sondern nur ein Teil angerechnet wird. Wie ist es genau zu rechnen? Danke!

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