Beitragsrechnung von einem gemeinnützigen Verein?

4 Antworten

Also ich bin Mitglied in mehreren Vereinen.

Sportverein, ein verein für die Krankheitsrehabilitation, Berufsvereinigungen, einer Politischen Partei.

Überall bekomme ich unaufgefordert, oder zumindest auf Aufforderung eine Bestätigung über die Zahlung meiner Beiträge.

Davon abgesehen, brauche ich nur bei einer Berufsvereinigung, weil die nicht gemeinnützig sind und wegen des Vorsteuerabzugs auf die Beiträge, eine Rechnung.

Also, bevor Du eine Klage anstrengst um eine Quittung für die Beiträge zu bekommen, solltest Du überlegen, ob Du die wirklich brauchst.

Wo liegt dein Problem? Bis 200 € reicht der Kontoauszug oder der Barzahlungsbeleg.

Bitte werde wesentlich konkreter! Welcher Verein? Welcher Betrag? Wo liegt das Problem?

Wenn der Vorstand oder der Kassier eines gemeinnützigen Vereins für steuerlich geltden zu machende Beiträge keine Belege ausstellen, die du nicht schon über Kontoauszug oder Barzahlungsbeleg absetzen kannst, solltest du deine Mitgliedschaft in Frage stellen.

Kann aber natürlich auch einfach an deinem Auftreten liegen, wenn dir dort nicht geholfen wird.

Die Antwort war jetzt echt Zeitverschwendung.

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@GeroB111

Also doch das Auftreten. Da helfen dir die gut gemeinten Ratschläge natürlich wenig.

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dummerweise ist ein Mitgliedsbeitrag KEINE Zuwendung, die eine Spendenquittung rechtfertigt ...

§ 10 b Absatz 1 Satz 8 EStG

du kannst ja deine "Recherchen" mal hier reinstellen .....

Also ich lese in Satz 1 des genannten § 10b Abs. 1 EStG durchaus, dass Zuwendungen aus Spenden oder Mitgliedsbeiträgen bestehen können.

Das vorzugsweise, wenn durch die Beiträge keine Gegenleistungen erlangt werden und natürlich auch nicht unter Satz 8 fallen.

Z.B. Tierschutzverein denk ich mal. Das hat auch meine “Recherche“ ergeben.

Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Fragesteller einem Verein angehört, wo eben doch eine Gegenleistung für Mitglieder geboten wird bzw. der unter Satz 8 fällt.

Denkbar ist natürlich auch, dass er an einen Verein geraten ist, wo solche Bescheinigungen einfach verweigert werden, “weil das bei uns so ist“.

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@Andri123

Denkbar ist vieles - ich habe aber noch n i e von so einem Verein gehört.

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@Andri123

Danke für die Schlussworte, genau da liegt das Problem.

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@GeroB111

Dann bleiben m. E. drei Möglichkeiten:

- Austreten bzw. dies androhen und andere Mitglieder mit ins Boot holen

- Vorstand/Kassenwart abwählen

- Max. 200,-€ pro Jahr ohne Zuwendungsbescheinigung absetzen.

Das Verklagen wäre für mich keine Option.

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