Beitragspflicht GKV bei Kapitalzahlung aus privater Kapitallebensversicherung verhindern?

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Krankenversicherungsbeitrag während Elternzeit (freiwillig GKV)

Hallo zusammen, mein Mann und ich befinden uns in folgender Situation:

Ich bin Angestellte und seit 2012 "freiwillig" in der GKV versichert da mein Jahreseinkommen über der Pflichtversicherungsgrenze von 50.850,00€ liegt. Auch 2013 wird mein Einkommen die dann entsprechende Grenze übersteigen und ich bleibe somit "freiwillig" in der GKV versichert. Mein Ehemann ist selbständig und privat krankenversichert. Zusätzlich zu meinem Vollzeitjob arbeite ich seit einigen Jahren noch als Aushilfe auf 400€ Basis in der Firma meines Mannes. Wir bekommen in 2013 unser 1. Kind, ich werde 1 Jahr Elternzeit in Anspruch nehmen.

Laut der Auskunft meiner Krankenversicherung bin ich während der Elternzeit leider beitragspflichtig in der GKV. Die Höhe des Beitrages bemisst sich an der Einkommenshöhe meines Mannes. Da dieser mit ca. 100.000 € recht gut verdient, wäre der Maximalbeitrag fällig, also ca. 600€ monatlich!

Nun meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, für mich wieder eine pflichtversicherung in der GKV auszulösen, so dass eine beitragsfreiheit entsteht und ich während der Elternzeit nicht die 600€ Beitrag aufbringen muss?

Können wir das Problem dadurch lösen, dass mich mein Mann während der Elternzeit in seiner Firma nicht auf 400€ Basis sondern als geringfügig Beschäftigte mit monatlich z.B. 500€ einstellt? Wird dadurch eine Versicherungspflicht ausgelöst? Wenn ja, zu welchem Zeitpunkt müssen wir auf die geringfügige Beschäftigung umstellen? Vor der Elternzeit, vor dem Mutterschutz oder bei Beginn der Elternzeit?

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Darf eine gesetzliche Krankenkasse einen freiwillig hauptberuflich versicherten Selbstständigen für längere Zeit (acht Jahre) als nebenberuflich einstufen?

Darf eine gesetzliche Krankenkasse (DAK) einen freiwillig hauptberuflich versicherten Selbstständigen für längere Zeit (acht Jahre) als nebenberuflich (unter Vorbehalt) tätig einstufen, obwohl dieser seine Tätigkeit stets als hauptberuflich selbstständig auf den jährlichen Fragebögen angegeben hat und somit die Vorbehaltsklausel ziehen um Nachzahlungen inklusive Säumniszuschlägen zu erwirken?

Kann die Krankenkasse darüber hinaus durch Ignorieren von Widersprüchen und Anträge auf Erlass ihrerseits über die Dreimonatsfrist hinaus weitere Zinsen und Säumniszuschläge (für die nachträglichen Forderungen) anreichern und diese dann einfach so mehr oder weniger unangekündigt durch den Zoll vollstrecken lassen?

Wenn einer der erwähnten Punkte zutreffend ist, was hilft das, wenn die Krankenkasse den Dialog verweigert, alle Widersprüche (Unbilligkeit der Säumniszuschläge) und Anträge ((Teil)- Erlass) verstreichen lässt und danach (vier und fünf Monate) den Zoll mit Vollstreckungen beauftragt?

Dankende Grüße!

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