Beitragsentlastungen in Alter sinnvoll?

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Generell muß ich sagen, eine PKV ist allgemein eine unsichere Sache und sollte zu Gunsten einer allgemeinen Bürgerversicherung in die ALLE einen bestimmten %-Satz ihres Einkommens einzahlen als Grundabsicherung abgelöst werden. Meine PKV hat z.B. seit 1994 die Beiträge rund aller 10 Jahren verdoppelt! Der Vertreter damals hat eine Steigerung der Beiträge von max. 3% prophezeiht!!! Also, das was Du bei der Gesetzlichen KV einsparst solltest Du auf jeden Fall zurücklegen, egal wie, nur nicht in eine Altersentlastungsbeitragsversicherung. Hier machst Du auf jeden Fall den Max, da, wie schon gesagt wurde, der Beitrag bis ans Lebensende weitergezahlt werden muß, obwohl Du einen Entlastungsbetrag ausgezahlt bekommst. Wer sich so etwas ausdenkt hat wohl wie bei den meisten Tarifen $$$-Zeichen in den Augen. Im einzelnen sollte man aber die gesamte Lebensplanung mit überdenken, obwohl das wiederum eigentlich Kaffeesatzleserei ist. Keiner weiß wirklich wann er stirbt, einen Unfall hat, eigene Kinder hat,geschieden wird, Partner stirbt, Krank wird ..... So gesehen hat die PKV keine Vorteile, eher eine GKV mit Zusatzversicherung über das Notwendige hinaus. Sollte eine Bürgerversicherung kommen, und die SPD, auch die Grüne und Linke haben so etwas in Arbeit, dann können auch Milliarden an Beiträgen eingespart werden. Dann würde eine GKV für alle in der Grundabsicherung reichen. Die PKV könnte dann die Zusatzversicherung verwalten. Eine Frage wird dann nur, was wird aus den ganzen Versicherungsvertretern? Solltest Du in der PKV sein, dann Bedenke ob Du bis 70 Dein gutes Einkommen hast und nicht vorher aus irgendwelchen, heute noch nicht vorhersehbaren Gründen deinen Job möglichst noch mit 56 aufgeben mußt. Denn dann bist Du Leibeigener der PKV und die können die Beiträge erhöhen wie sie wollen und Du kannst nicht mehr raus!!!!

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