Beitragsanpassung /-nachforderung in der freiwillig gesetzlichen Krankenkasse nach Hausverkauf vor Eintritt in die freiwillige Versicherung?

2 Antworten

Die KK geht bei der Berechnung von freiwillig Versicherten zunächst von einem fiktiven Einkommen aus. Der tatsächliche Beitrag wird durch Nachweis des Einkommens erst im Nachhinein berechnet.
Und da kann es passieren, dass die Krankenkasse (KK) zur Berechnung der Beiträge auch die Einkünfte des Ehepartners mit heranzieht. Vor allem dann, wenn der freiwillig versicherte Part keine oder sehr viel geringere Einkünfte hat.
Ich vermute, dass die KK auf mit auf Basis des Einkommens durch den Verkauf des Betriebes die vorläufigen Beiträge deiner Frau ansetzt.
Ich würde das in einem Gespräch mit der KK versuchen zu klären/ergründen.
Vielleicht sind die beiden Links dazu noch hilfreich:
https://www.krankenkassenzentrale.de/magazin/krankenkasse-darf-einkuenfte-des-ehepartners-beruecksichtigen-43440#
https://www.finanztip.de/gkv/freiwillig-versichert/

Hallo, es ist klar, dass Dein Einkommen mit herangezogen wird und der Beitrag aufgrund Deines halben Einkommens festgesetzt wird.

Du musst also klarmachen, dass die Zahlen von 2016 durch den Verkauf einmalig hoch waren und eine realistische Prognose abgeben. Ein Steuerbescheid für 2017 würde die Sache sicher vereinfachen.

Viel Glück

Barmer

Wer hat die Meldepflicht für freiwillig krankenversicherte?

Hallo zusammen,

ich habe eine sehr spezielle Frage zum Thema "freiwillig Krankenversichert":

Hier die Fakten:

  • Von 03/06 bis 12/09 habe ich bei Arbeitgeber A gearbeitet

  • In den Jahren 2007, 2008 und 2009 habe ich über der Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Krankenversicherung verdient.

  • Seit 01/10 arbeite ich bei Arbeitgeber B

  • In 2010 habe ich auch über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient

  • Früher musste man 3 Jahre über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen um freiwillig Krankenversichert zu werden. Seit 2010 genügt 1 Jahr. >>> Daher hat Arbeitgeber B mich zum 01.01.2011 bei meiner Krankenkasse als freiwillig versichert gemeldet.

  • Seit 2010 kann man beim Lohnsteuerjahresausgleich AG + AN Anteil zur KK voll absetzen sofern man freiwillig krankenversichert ist.

  • Die entsprechenden Beträge stehen in Zeile 25 + 26 der Lohnsteuerbescheinigung

  • Da ich in 2010 nicht als freiwillig versichert gemeldet war steht hier bei mir nur der AN Anteil.

  • Bei meiner Einkommensteuererklärung macht das ca. 1.500 Euro aus die ich nicht zurück erstattet bekomme wenn ich nur die AN Anteile absetzen kann!

Nun die Frage:

Wer hätte mich bei der Krankenkasse für 2010 als freiwillig versichert melden müssen? Ich, Arbeitgeber A oder bereits Arbeitgeber B???

...zur Frage

Freiwillige Krankenversicherung?

Ich beziehe eine Witwenrente und habe ab 01.07.2018 keinerlei Einkommen mehr. Von meiner Witwenrente zahle ich an die gesetzliche KV Pflichtbeiträge. Nun möchte meine Krankenkasse, dass ich mich zusätzlich freiwillig krankenversichere.

Ist dies korrekt ?

...zur Frage

Was ist eine Jahreswertbescheinigung?

Da meine Frau privat Krankenversichert ist und die Kinder auf mich laufen (gesetzliche KK) muss ich die Einkünfte meiner Frau nachweisen. Hierzu verlangen die eine Jahreswertbescheinigung. Ist das eine Lohnsteuerbescheinigung?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?