Beide im Grundbuch, Kreditvertrag läuft Ende 2013 aus

3 Antworten

Die Baufinanzierung bei Trennung oder Scheidung, und damit meist der Verbleib eines Partners im Haus oder Wohnung, hängt immer von der Chemie der beiden Parteien ab.

Im Rahmen der Scheidung findet ein Finanzausgleich statt, der die Interessen beider Partner berücksichtigt. Eine Finanzierung ist damit häufig zu retten. Zu einem Verkauf oder gar einer Teilungsversteigerung sollte es nur dann kommen, wenn keiner der Partner im trauten Heim verbleiben möchte.

Weiter hier: http://www.baufi24.de/baufinanzierung/news/scheidung-was-passiert-mit-der-finanzierung-2472.php

Ihr solltet Euch beide(!) unabhängig voneinander die Regelungen zur Zugewinngemeinschaft (darum wird es sich hier wohl handeln) mal reinziehen, sonderlich kompliziert sind die eigentlich nicht.

Im Groben:

  • Du bekommst Dein voreheliches Vermögen zurück
  • er bekommt sein voreheliches Vermögen zurück
  • aus dem verbleibenden Vermögen bekommt jeder von Euch die Hälfte.

Nicht Du hast 42.000 Euro investiert, sondern Ihr habt (vermutlich) 84.000 Euro investiert.

Jott:

Auch wenn du das Prolongationsangebot der Bank nicht akzeptierst, haftest du aufgrund des notariellen Schuldanerkenntnisses mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung dem Finanzier gegenüber weiterhin gesamtschuldnerisch mit deinem gesamten Vermögen. An der dinglichen Haftung der belasteten Immobilie ändert sich ohnehin nichts.

Was die Einräumung eines Nießbrauchs, wie vorgeschlagen, an der Situation ändern soll, bleibt rätselhaft. Auch sollte über den gravierenden Unterschied zwischen Besitz und Eigentum einmal nachgedacht werden.

Sollte beiderseits das Wohl der Kinder und damit eng verbunden der Erhalt des Elternhauses im Vordergrund stehen, übertragt das Eigentum an der Immobilie den Kindern im Wege der vorweggenommenen Erbfolge und haftet weiterhin für die Schulden persönlich gesamtschuldnerisch.

Meine Empfehlung: Eine Fachanwältin einschalten.

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