Bei Überweisung vertippt - Geld weg und Schenkungssteuererklärung?

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7 Antworten

Es ein Irrtum ist und keine Schenkung, ist der , der die falsche Überweisung getätigt hat, auf das Wohlwollen des Empfängers angewiesen, das Geld zurück zu zahlen. Eine Steuer fällt da nicht an.

Es gibt zwar eine Frist für den Widerruf der Überweisung, aber sie ist schon seit Mitte August 1999 in dem sogenannten Überweisungsgesetz (BGBl Nr. 39 vom 26.7.1999) geregelt.

Hiernach kann der Überweisungsauftrag nur solange widerrufen werden, wie der Betrag noch nicht endgültig auf dem Konto des Begünstigten zur Verfügung gestellt wurde (§ 676 a Abs. 4 BGB). Mit der Gutschrift auf dem Empfänger-Konto wird der Überweisungsauftrag somit unwiderruflich und der Zahlende muss sich dann gegebenenfalls unmittelbar an den Empfänger wenden, wenn er sein Geld zurückhaben will.

Ach Mensch...... warum kann ich nie eine solche Fehlbuchung zu Gunsten meines Kontos feststellen ;-))

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Sowohl der Dussel als auch der Glückliche sind zur Zahlung der Schenkungsteuer gesamtschuldnerisch verpflichtet;-) Der Glückliche hat ja genug Geld, um die Steuer zu begleichen;-)

Der Dussel könnte allerdings in Zahlungsschwierigkeiten geraten, wenn er versäumt, das Geld wegen ungerechtfertigter Bereicherung zurückfordern.

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Irrtum ist Irrtum und keine Schenkung.

Wie bei allen Rechtsbeziehungen dieser Art bedarf es einer Willenserklärung.

Daran fehlt es hier. Der der überwiesen hat wollte die Rechnung bei der A- GmbH bezahlen und nicht Herr Mustermann Geld schenken.

Das dürfte auch aus dem Verwendungszweck hervorgehen.

Es war ein Irrtum und fertig.

Der, auf dessen Konto es versehentlich gelandet ist, muss zurück zahlen. Sonst macht er sich strafbar.

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Wenn wir hier vom deutschen Recht reden, dann bedarf die Schenkung immer noch einer vertraglichen Vereinbarung und die besteht aus Angebot und Annahme. Stell Dir mal vor, es wäre anders. Dann könnte ich meinen Giftmüll bei Dir im Vorgarten abstellen und Du als glücklicher Beschenkter könntest Dich drum kümmern.

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wer bitte würde 200.000 Euro einfach so stehen lassen und nicht das Geld zurückfordern?! Oder sollte es wirklich einen geben, der zulässt, dass das Geld irgendwo in den Tiefen der Bankenwelt verschwunden ist und sagen: "egal, dann überweise ich nochmals korrekt, denn ich wollte ja einer anderen Person das Geld schenken".

Der Fall ist rein hypothetisch in meinen Augen. Der falsch Beschenkte unterliegt wohl eher dem Problem eines Straftatbestandes denn mehr der Schenkungssteuer.

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Naja er kanns behalten, aber derjenige der die Überweisung abgegeben hat, hat zivilrechtliche Ansprüche, ob sich das lohnt ....

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kleine Korrektur: ich meine über 20.000 nicht 200.000!

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Gaenseliesel 17.05.2014, 21:54

lach ! ..... korrekte Angaben von Zahlen sind wohl nicht deine Stärke wie ? Schon wieder vertippt ! Naja, kann passieren.

Nur bei uns hier sind die Konsequenzen nicht so gravierend ;-))) K.

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