Bei Überweisung vertippt - Geld weg und Schenkungssteuererklärung?

6 Antworten

Irrtum ist Irrtum und keine Schenkung.

Wie bei allen Rechtsbeziehungen dieser Art bedarf es einer Willenserklärung.

Daran fehlt es hier. Der der überwiesen hat wollte die Rechnung bei der A- GmbH bezahlen und nicht Herr Mustermann Geld schenken.

Das dürfte auch aus dem Verwendungszweck hervorgehen.

Es war ein Irrtum und fertig.

Der, auf dessen Konto es versehentlich gelandet ist, muss zurück zahlen. Sonst macht er sich strafbar.

Es ein Irrtum ist und keine Schenkung, ist der , der die falsche Überweisung getätigt hat, auf das Wohlwollen des Empfängers angewiesen, das Geld zurück zu zahlen. Eine Steuer fällt da nicht an.

Es gibt zwar eine Frist für den Widerruf der Überweisung, aber sie ist schon seit Mitte August 1999 in dem sogenannten Überweisungsgesetz (BGBl Nr. 39 vom 26.7.1999) geregelt.

Hiernach kann der Überweisungsauftrag nur solange widerrufen werden, wie der Betrag noch nicht endgültig auf dem Konto des Begünstigten zur Verfügung gestellt wurde (§ 676 a Abs. 4 BGB). Mit der Gutschrift auf dem Empfänger-Konto wird der Überweisungsauftrag somit unwiderruflich und der Zahlende muss sich dann gegebenenfalls unmittelbar an den Empfänger wenden, wenn er sein Geld zurückhaben will.

Ach Mensch...... warum kann ich nie eine solche Fehlbuchung zu Gunsten meines Kontos feststellen ;-))

Sowohl der Dussel als auch der Glückliche sind zur Zahlung der Schenkungsteuer gesamtschuldnerisch verpflichtet;-) Der Glückliche hat ja genug Geld, um die Steuer zu begleichen;-)

Der Dussel könnte allerdings in Zahlungsschwierigkeiten geraten, wenn er versäumt, das Geld wegen ungerechtfertigter Bereicherung zurückfordern.

Auslandsüberweisung kommt nicht an

Ich nutze regelmässig den Service von Xendpay um Geld nach Tschechien zu Überweisen und bin damit sehr zufrieden. Zahlungen über Xendpay laufen wie folgt ab:

• Zunächst werden online Kontoverbindung und die Höhe des zu überweisenden Betrags an Xendpay übermittelt. • Der entsprechende Betrag plus Gebühr wird dann auf ein Konto von Xendpay überwiesen. Hier gibt es ein fest eingerichtetes Konto - Deutsche Kontor Privatbank. • Nach Zahlungseingang leitet Xendpay den entsprechenden Betrag dann an den Empfänger im Ausland weiter.

Den Status der Zahlung kann man online einsehen. Zu jedem der oben beschriebenen Schritte erhält man von Xendpay Bestätigungen per Email.

Nun aber zu meinem Problem bei der letzten Zahlung. Ich hatte einen grösseren Betrag von rund 1100 Euro nach Tschechien zu überweisen. Die beschriebenen Schritte wurden durchgeführt, Xendpay hat seinerseits jeweils per Email bestätigt und mir am 01.04.2015 mitgeteilt, dass die Überweisung an den Empfänger in Auftrag gegeben wurde. Nach ein paar Tagen habe ich mich mit dem Empfänger in Verbindung gesetzt und musste erfahren, dass kein Zahlungseingang zu verzeichnen war. Wir beschlossen noch ein Paar Tage zu warten doch nichts ist passiert. Daraufhin habe ich mich mit dem Kundenservice von Xendpay in Verbindung gesetzt. Als Bestätigung der Zahlung seitens Xendpay erhielt ich eine Kopie des SWIFT MT 103 der belegen soll dass die Überweisung von Xendpay in Auftrag gegeben wurde (seitens Xendpay wurde hier eine Bankverbindung von Barclays verwendet). Nach Recherche konnte ich erfahren das es sich hierbei um einen Code handelt der von Banken benutzt wird um Überweisungen bei anderen Banken gutschreiben zu lassen. Den SWIFT MT103 habe ich dem Empfänger zukommen lassen um die Angelegenheit seiner Bank vorzutragen. Heute wurde mir seinerseits allerdings mitgeteilt, dass seine Bank von diesem SWIFT MT103 nichts wüsste und das Problem folglich bei Xendpay resp. Barclays liegen müsste.

Daraufhin habe ich nun an den jeweiligen Kundenservice von Barclays und Reiffeisen a.s. geschrieben, mein Problem geschildert und den mir zu Verfügung stehenden SWIFT MT103 ebenfalls zur Prüfung mit angefügt. Interessant ist weiterhin, dass eine frühere Zahlung an denselben Empfänger, ebenfalls über Xendpay, reibungslos verlief. Nun bin ich mittlerweile etwas ratlos und warte nur noch auf die Stellungnahmen der beiden Kreditinstitute da ich Informationen aus erster Hand beziehen möchte bevor ich Dokumente wie z.B. Kontoauszuge vom Empfänger verlange. Bis Dato bin ich auf seine Angaben angewiesen. Sollte sich die Angelegenheit nicht klären würde ich nicht zögern einen Anwalt zur konsultieren.

Mich würde u.A. interessieren ion welcher Form der SWIFT MT 103 vorliegen sollte um glaubhaft zu sein. Mir lieg ein PDF vor das mir nicht direkt von Barclays sondern von Xendpay übermittelt wurde. Kann eine überweisung einfach im Nichts verschwinden.

Danke für alle Antworten, Komentare und Hinweise.

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