Bei Haus verkauf Steuern zahlen?

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7 Antworten

In Eurem Fall handelt es sich nicht um einen Immobilienerwerb von Todes wegen (also durch Erbschaft) , sondern zu Lebzeiten Deines Vaters.

Daher gilt die 10-Jahresfrist leider nicht und es fällt unter Umständen Schenkungssteuer an.

Du hast als Abkömmling aber einen Freibetrag von 400.000.- €. Nur wenn der Verkehrswert des Grundstücks über 400.000.- € liegt, muss der über 4000.000.- € liegende Betrag versteuert werden.

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/erbschaftssteuer-grundbesitz.htm

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Privatier59 14.02.2014, 19:29

Aber 1990 waren die Freibeträge noch viel niedriger.

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Das Finanzamt fragt sich höchstens,was ihr mit dem erlös aus dem Verkauf gemacht habt.

Beim Verkauf fällt in dem Fall nur Grunderwerbsteuer an und die zahlt der Erwerber.

Anders wäre es nur, wenn das Haus irgendwie gewerblich verstrickt gewesen ist. Dann werden beim Verkauf stille Reserven gehoben und das führt zu Einkünften.

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Privatier59 14.02.2014, 19:28

Na ja, 2011 gab es schon Abgeltungsteuer. Da hat sich die Frage nach der Besteuerung von Kapitalerträgen eigentlich erledigt.

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Rat2010 15.02.2014, 15:44
@Privatier59

... aber doch nur, wenn man es bei einem deutschen Institut abgeltungssteuerpflichtig anlegt. Das trifft bei mir auf ..., jedenfalls deutlich weniger als 5 % des Vermögens zu.

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"Überschrieben" bekommen bedeutet was? Vermutlich schenkweise und dafür fällt Schenkungsteuer an. Was manche nicht wissen: Die Verjährung bei der Schenkungsteuer beginnt nicht vor der Tod des Schenkers.

Wir wissen nicht, welchen Steuerwert das Haus 1990 hatte und wir wissen auch nicht, ob die Freibeträge schon ausgeschöpft waren. Fest steht aber, dass etwaig in 1990 geschuldete aber nicht bezahlte Schenkungsteuern heute noch erhoben werden können.

Und eine weitere Steuer könnte hier noch erhoben werden, nämlich Einkommensteuer und zwar dann, wenn das Haus in der Vergangenheit vermietet worden war aber die Mieteinnahmen nie steuerlich erfaßt waren.

Das was gemeinhin als "Spekulationssteuer" bezeichnet wird, richtig aber Einkommensteuer für Veräußerungsgeschäfte heißt, kann nicht erhoben werden.

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Nein, die 10 Jahresfrist ist ja eingehalten worden. Wenn Ihr darin gewohnt habt, gilt die 10 Jahresfrist nicht.

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wfwbinder 14.02.2014, 16:14

1990 wurde es geschenkt, 2011 verkauft. 10 Jahresfrist nicht eingehalten.

stimmt, um 11 Jahre überschritten.

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Die Spekulationsfrist war eindeutig abgelaufen.

Keine Steuer auf den der Verkauf.

Aber, das Finanzamt will doch wissen, was ihr mit dem Geld gemacht habt.

angelegt?

verbraucht?

investiert?

Welche Einkünfte aus dem Erlös.

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Im vorraus

Keine Ergebnisse für "vorraus". Meinten Sie "Vorrat"?

Also über die bisherigen Antworten muss man sich (bis auf eine Ausnahme) nur wundern.

Ich gehe mal davon aus, dass dein Vater das Haus nicht irgendwie mit einem Kugelschreiber angemalt hat (überschrieben), sondern es euch geschenkt oder verkauft hat.

Und jenachdem, wie ihr in den Jahren das Haus verwendet habt, kommen eben unterschiedliche steuerliche Folgen zustande. Habt ihr sekbst drin gewohnt oder es aus dem Privatvermögen vermietet? Dann gilt das, was hier mehrfach über die 10-Jahresfrist steht: Der Verkauf ist steuerlich nicht verstrickt.

Habt ihr aber euren eigenen Betrieb drin gehabt oder es aus einem Betriebsvermögen heraus verkauft, so gilt die 10-Jahresfrist nicht und der Verkauf des Hauses löst Steuern aus.

Habt ihr das Haus vermietet und die Mieteinkünfte nicht erklärt, so könnte das Finanzamt auch dies zum Thema seiner Frage gemacht haben.

Nun wird das Finanzamt nicht " Was hamsen mit der Hütte gemacht?" geschrieben haben. Deshalb schlage ich vor, du suchst das Schreiben mal hervor und schreibst ganz genau auf, was drin steht (natürlich nur den wesentlichen Teil).

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nein. Wenn man ein Haus länger als 10 Jahre im Eigentum hatte, ist der Verkauf steuerfrei.

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