bei grundsicherung, was kann ich zusätzlich an geld beantragen außer fahrkartenticket ermäßigung?

2 Antworten

geld für frisör

Gnä Frau belieben zu scherzen. All so was ist fest mit eingerechnet in den Grusi-Tarif. Was die Medikamente betrifft so frage ich mich ohnehin was die Frage soll. denn das ist doch Sache der Krankenversicherung. Gewiß, wenn da statt einer edith ein egon gefragt hätte, hätte ich an die zweifellos recht teuren und oftmals von der Kasse nicht übernommenen blauen Pillen gedacht. Aber so fällt mir spontan nicht ein, was man an medizinisch notwendigen Medikamenten selber zahlen muß. Sicher wird sich aber ein Besserwisser mit anderen Ideen dazu melden.

am lustigsten finde ich den Kinobesuch......

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Also Frisör und Kinobesuch musst Du Dir schon von der Grundsicherung finanzieren, aber dafür, dass es keinen Zuschuss für nötige Medikamente gibt, habe ich auch kein Verständnis.

Die Zuzahlungen bei mehreren notwendigen Medikamenten können ganz schön ins Geld gehen, denn bei einem Mindestbetrag von 5 € läppert sich ganz schön was zusammen. Da auch chronisch Kranke erst einmal 1% ihres Einkommens zahlen müssen, bevor sie befreit werden, überlegt sich so mancher, ob er sich am Monatsende die nötigen Tabletten, oder etwas zu essen leistet.

Ich finde so etwas darf einfach nicht sein.

Primus- das ist nicht ganz richtig - denn:

Bei Empfängern von Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe), von Arbeitslosengeld II und von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird jeweils nur der Regelsatz der Regelbedarfsstufe 1 als Bruttoeinkommen für die gesamte Bedarfsgemeinschaft gezählt, d.h.: der jährliche Zuzahlungsgesamtbetrag beträgt 91,68 €, bei chronisch Kranken 45,84 €.

http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Zuzahlungsbefreiung-Krankenversicherung-675.html

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@blnsteglitz

Ok, hast mich überzeugt.

Ich hatte folgenden Satz im Kopf: Bei zahlreichen Leistungen der Krankenversicherung muss der Patient Zuzahlungen leisten. Die Belastungsgrenze soll verhindern, dass insbesondere chronisch Kranke, Behinderte, Versicherte mit einem geringen Einkommen und Sozialhilfeempfänger durch die Zuzahlungen zu medizinischen Leistungen unzumutbar belastet werden. Die Belastungsgrenze liegt bei 2 % des jährlichen Bruttoeinkommens. Bei chronisch Kranken 1%

Frühere Regelungen wie Sozialklausel, Härtefälle und Überforderungsklausel gelten nicht mehr.

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