Bei Grundsicherung der Frau Abzug Ehemann?

4 Antworten

Ein Ehegatte in einer intakten Ehe (also kein getrennt leben, kein Ehegattenunterhalt), kann keinen Antrag auf Grundsicherung völlig separat stellen.

Vermutlich meinst Du nicht "Erwerbsfähigkeit" sondern 100 % "Erwerbsunfähigkeit.

Da wäre erstma zu fragen, ob es eine Erwerbsunfähigkeitsrente gibt.

Das nächste wäre dann der Antrag auf Grundsicherung, der Euch aber gemeinsam treffen würde. Also die Prüfung, ob ihr von Deinem Einkommen das eben bestreiten könnt, oder nicht.

Dabei wäre dann zu fragen, ob 2.200,- brutto, oder netto sind.

Ebenso wäre aus meiner Sicht die chance viel größer Wohnged zu bekommen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ja genau Erwerbsfähigkeit 100%Behinderung sie bekommt momentan Grundsicherung vom Amt 515euro ich verdiene jetzt 2200euro Netto muss ich für die kompletten 515Euro aufkommen?

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@MALLO905

Der Sachverhalt ist für mich unklar. Seid Ihr noch nicht verheiratet und Du fragst für den Fall einer Ehe? Denn beim Antrag auf Grundsicherung hätte sie doch angeben müssen, dass sie verheiratet ist und ein Einkommen wäre berücksichtigt worden.

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Google nach Grundsicherungsrechner:

Bei diesem Einkommen eines Ehepartners würde kein Anspruch auf Grundsicherung mehr bestehen.

dieser Meinung schließe ich mich an !

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Das heißt man ist besser nicht verheiratet. Die Logik muss man verstehen. Danke dann sollte man sicher lieber wieder scheiden lassen.

Eine Ehe ist eine Partnerschaft, in der man füreinander einsteht und sich unterstützt bzw. füreinander sorgt - in guten wie in schlechten Zeiten. Wenn du das nicht willst, wäre es vielleicht tatsächlich besser, nicht zu heiraten, oder sich wieder zu trennen und scheiden zu lassen.

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So isses. Und wenn sie ein Kind von Dir bekommt, sollte sie "Vater unbekannt" angeben, dann musst Du keinen Unterhalt zahlen. Scheisslogik, nä?

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Das hat nichts mit der Ehe zu tun. Auch bei nichtehelichem Zusammenleben würde wegen der Haushaltsgemeinschaft die Grundsicherung gestrichen. Bei der Ehe hast Du wenigstens noch den Splittingvorteil bei der Steuer.

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Ablehnung der Grundsicherung

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Bin Sozialhilfeempfängerin, habe ein Kind trotz einer"schweren" Behinderung und lebe in einer Einzimmerwohnung. Ich und mein Verlobter versuchen auch schon seit über 12 Monaten eine geeignete Wohnung zu finden. Wenn wir Glück haben, kriegen wir die von meinem Schwager! Wissen aber auch noch nicht, wann es soweit sein könnte. Denn er baut Haus seiner Eltern um, um da Frau, Stiefsohn und für noch ungeborenes Kind bald wohnen zu können.(nebensächliche Details) Mein Verlobter verdient nicht so viel, dass für mich und unser Kind es ausreichen könnte. Und da ich von Sozialhilfe lebe, die mir wiederum immer wieder angerechnet oder ausgerechnet wird, kann ich unser Kind nicht alleine versorgen. Wohngeld wird uns dann vom Jobcenter gestellt (mit bestimmten Voraussetzungen). Solange ich mit Kind noch in der Einzimmerwohnung lebe, muss mein Verlobter quasi Miete für Kind zahlen. D. h. dass das Unterhalt fürs Kind stattdessen für die halbe Miete reichen soll. Was unser Pech ist, da wir bis jetzt ja noch keine größere Wohnung haben. Da ich vor Kind noch die ganze Grundsicherung bezogen habe, fällt mir sogar mehr als die Hälfte weg. Und wenn ich meinen gesetzlichen Betreuer frage, heißt es immer vom Amt, dass sie mein Einkommen (mit dem von meinem Verlobten) neu berechnen müssen. Mittlerweile fühle ich mich soooooo abgezockt von denen.. Ich meine, ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen oder was meint ihr?!?

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4.500€ zu versteuerndes Einkommen - Abzüge


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Vielen Dank für die Antworten vorab!

Gruß, Bart

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