Bei erbvertrag erben auch Kindes Kinder wenn Sohn verstorben isz?

3 Antworten

Du lebst ja noch, also bist du zunächst Erbe, nicht die Oma (wohl Mutter des Erblassers) und auch nicht seine Geschwister.

Ja anscheind etwas unverständlich was ich geschrieben habe.
Es geht um den Todesfall meiner Oma. Mein Oma hat 4 Kinder (einer davon war mein Vater der vor 1 Monat gestorben ist. ) laut erbvertrag sind die Kinder meiner Oma erben. 3 weitere Geschwister da mein Vater ja verstorben ist. Bin ich als Enkelkind auch wenn ich nicht berücksichtigt bin im erbvertrag Erbe? ( 1960) wurde der erbvertrag gemacht da waren wir Enkel noch nicht da

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Ja, die Kinder des verstorbenen Sohnes sind dessen Rechtsnachfolger.

Auch wenn es sich nicht um ein berliner Testament handelt sondern ein erbvertrag vorliegt

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@Andri123

Weil ein erbvertrag vor der gesetzlichen Erbfolge liegt und somit die Kindeskindes nicht berücksichtigt sind denke ich

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@Jupo123

Genau das ist so oder? Auch im nicht wenn eins der Kinder verstorben ist auch dann treten die Kindeskinder nicht an die Stelle oder

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@Jupo123

Die Enkel erben ja auch nicht aufgrund gesetzlicher Erbfolge vom Erblasser/Großvater, sondern als Rechtsnachfolger des verstorbenen Vaters seinen im Erbvertrag festgelegten Anteil.

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@Andri123

Der Anteil wird also nicht auf die anderen Geschwister aufgeteilt sondern auf die rechtsnachfolger( hier die Enkelkinder)

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@Andri123

Danke für die Antwort. Ich war mit nicht sicher wegen dem erbvertrag weil da nur die Kinder berücksichtigt wurden. Als es da noch keine Enkel gab. Ich denke aber das der Anteil eingeklagt werden muss

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So selbstverständlich wie du das darstellst ist es nur scheinbar: § 1924 III BGB greift bei einer Verfügung nicht, das hat Jupo123 schon richtig erkannt. Die Annahme eines Entrittsrechts der Kindeskinder n. § 2069 BGB muss hinterfragt werden, weil eine testament. Verfügung, die der gesetzlichen exakt entspricht, keinen Sinn ergäbe, wenn man damit keinen besonderen Zweck der Erbfolge beabsichtigt hätte.

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Da nur noch 3 Kinder leben treten für d. 4. Kind die Kindeskinder ein?

Hier käme es tatsächlich auf den Wortlaut der Verfügung an. Warum wurde sie überhaupt getroffen, wie sie doch die gesetzl. Erbfolge wiedergibt? Wurden dem Wortlaut nach nur die Kinder eingesetzt? Wäre die Testierende in der Lage gewesen, nach dem Tod ihres Sohnes neu zu verfügen? War sie durch gemeinsame Verfügung mit dem Tod ihres Gatten daran gehindert?

Finden sich (wie häufig) im Testament keine Regelungen, was bei Wegfall eines Erben geschehen soll (Ersatzerbfolge) und gab es keine weiteren Anhaltspunte zu dem gemutmaßten Willen in dieser Konstellation, dann greift § 2069 BGB: Danach ist im Zweifel anzunehmen, dass bei Wegfall eines Abkömmlings dessen eigene Abkömmlinge als Ersatzerben zum Zuge kommen sollen, so wie sie bei der gesetzlichen Erfolge i. S. d. § 1924 (3) BGB ebenso an die Stelle des wegfallenden Erben treten würden.

G imager761

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