Bei Erbengemeinschaft Haus kaufen?

1 Antwort

Hntzii:

Vorgehensweise

Beide gehen zu einem Notar ihrer Wahl und legen ihm eine Untgerlage vor, aus dem der Notar den Grundstücksbeschrieb erkennen kann (Grundbuchauszug oder Nachricht des Grundbuchamts über die Eintragung der Erbengemeinschaft).

Beide beauftragen ihn, einen Kaufvertrags-Entwurf zu erstellen.

Als Kaufpreis für den hälftigen Miteigentumsanteil nehmen sie die Hälfte des aktuellen Marktwerts der Immobilie abzügl. evtl. Belastungen (z.B. Hypotheken, Grundschulden, offene Erschliessungskosten)  und abzüglich eines Verwandten-Zugeständnisses von z. B. 15%.

Ob der vom Makler (grob überschlägig) geschätzte Wert dem tatsächlichen Marktwert entspricht, kannst du am ehesten beurteilen.

Mit welchen Mitteln der Bruder den Kaufpreis belegen will, lässt du offen. Sind es Eigengeld, Fermdkapital, Kaufpreis-Resthypothek, ein Mix aus allen ? Die Frage muß jedenfalls vor Vertragsabschluss zuverlässig geklärt und auch belegt sein.

Nach Erhalt des Kaufvertrags-Entwurfs haben die Beiden  zwei Wochen Zeit zur  Prüfung. Änderungen, Ergänzungen und Richtigstellungen sollten sie dem Notar vor dem Beurkundungstermin mitteilen.

Sind alle Fragen und Unklarheiten ausgeräumt, nimmt der Notar in Anwesenheit der Vertragsschliessenden die Beurkundung des Kaufvertrags und evtl.Grundschuld-Bestellungen vor und sorgt für die Duchführung bis nach der Eigentumsumschreibung.

Notar- und Grundbuchkosten gehen i.d.R. zu Lasten des Erwerbers.

Deine Frage bezüglich des Vorkaufsrechts beantwortet § 2034 BGB:

"Verkauft ein Miterbe seinen Anteil an einen Dritten, so sind die übrigen  Miterben zum Vorkaufe berechtigt. Die Frist für die Ausübung des Vorkaufsrechts beträgt zwei Monate. Das Vorkaufsfecht ist vererblich."

Besteht ein Pflichtteilsergänzungsanspruch?

bitte beantworten sie meine frage. danke vorweg

vor 22 jahren haben wir das haus meiner eltern gekauft, einen teil der schulden bezahlt,

einen teil des geschätzten wertes als nießbrauch eingetragen, welches abgewohnt werden soll.wir haben eine neue heizung eingebaut, viel repariert, alle erforderlichen steuern bezahlt, die gebäudeversicherung,müllabfuhr, wasser, schornsteinfeger.mein vater hat nur heizöl und strom kaufen müssen.

ich habe noch 3 lebende geschwister, eine schwester starb früh und hinterläßt 6 kinder.mein vater starb mit 90 im november. er hat viel geld gespart, und ich bin haupterbin und meine geschwister sollen den pflichtteil erhalten.

soweit ist alles ok. nun kommt es. der anwalt meiner schwester fordert jetzt einen pflichtteilergänzungsanspruch, er behauptet mein vater und meine mutter hätten mir das haus geschenkt.bei hauskauf war mein vater68. erhat den nießbrauchbetrag also längst abgewohnt. ich habe mich nicht bereichert, sondern alles bezahlt.

muß ich den ergänzungsanspruch an meine geschwister zahlen. das haus ist schwer zu verkaufen, weil mein vater nicht zugelassen hat, in späteren jahren von uns etwas renovieren zu lassen. es ist in einem schlechten zustand.

danke für eine antwort

viele grüße

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Kann mir jemand bei dem Thema Erbschaftssteuer helfen

Hallo, meine Mutter ist Alleinerbin von ihrer Schwester, zerbricht sich aber den Kopf ob sie das Erbe antreten soll oder ausschlagen, der Grund ist das Eigenheim von ihrer Schwester, das ist irgendwo auf dem Stand von 1950 stehen geblieben, innen kein Wasser nur hinter dem Haus in einer Art Waschküche, kein Bad, Blumskloh, Haus selber neues Dach Fenster neu Nebengelass eine katastrophe, was für ein Wert wird da mal angenommen, nach was wird da berechnet, wenn da unsummen angenommen werden was man dafür nie mehr bekommt zahlt meine Mutter doch nur drauf da kann man doch auch gleich ausschlagen nur es gibt noch Geld ein Auto ne kleine lebensversicherung darum ist es eigentlich Schade das dem Staat in den rachen zu schmeißen

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Was bringen diese Geno-Bau-Projekte?

In letzter Zeit poppen immer mehr Bauprojekte auf, die sich "Geno" nennen. Hierbei handelt es sich angeblich um Genossenschaften, bei denen angeboten wird ein Haus über eine Genossenschaft zu kaufen. Das Haus oder die Wohnung bleibt im Eigentum der Genossenschaft und man bezahlt eine "Miete" von der ein Teil für einen Vermögensaufbau verwendet wird. Nach 20 Jahren hat man dann ein Vorkaufsrecht und kann sich dann entscheiden, ob man die Wohnung kauft oder nicht.

Ich habe mir das mal gegenkalkuliert und festgestellt, dass man im Endeffekt der Genossenschaft das Haus bzw. die Wohnung ab bezahlt und dann noch für einen Horrenden Preis das Haus abkaufen kann. Warum fallen so viele Menschen auf diese Bauernfängerei herein oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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