Behinderten Pauschbetrag rückwirkend ( ab Geburt)?

2 Antworten

Hallo,

aus eigener Erfahrung: damals 1999 bei meinem Kind (GdB 80 Merkzeichen H) wurden die Steuerbescheide auf Antrag tatsächlich noch rückwirkend bis 1990 ( politische Wende) geändert.

Aber - 2013 gab es ein Gerichtsurteil mit deutlicher Verschlechterung durch die urteilenden Richter bezüglich der Rückwirkung.

Daraufhin gab es beim FA Änderungen betr. StGH 33.b Der rückwirkende GdB wurde nur noch für Altfällle vor 2013 steuerlich begünstigt.  

Neu dabei ist seitdem, dass nur noch maximal 4 Jahre ab Gdb-Antrag, rückwirkend der Pauschbetrag berücksichtigt wird.

Diese Info ist eine Recherche von mir, weil mir aus dem Bekanntenkreis vor einiger Zeit ein ähnliche Frage dazu gestellt wurde.

Und mit welcher Begründung? Warum wird das nicht mit im Sachverhalt geschildert?

Grundsätzlich ist die Feststellung eines GdB ein rückwirkendes Ereignis, so dass eine Änderung der Festsetzung nach § 175 Absatz 1 Nummer 2 AO möglich ist.

Eine Änderung kann aber nur durchgeführt werden, wenn die Festsetzungsverjährung noch nicht eingetreten ist. Es ist also für jedes Jahr zu prüfen, ob dies der Fall ist.

Die regelmäßige Festsetzungsverjährung dürfte bei den Bescheiden von vor 2011 bereits eingetreten sein, es ist also zu prüfen, ob der Bescheid punktuell änderbar ist (§ 165 AO) oder ob ein Ereignis stattgefunden hat, das die Festsetzungsverjährung hemmt.

Bitte bei den Jahreszahlen etwas genauer sein. 009 interpretiere ich als 2009, aber bei 200 weiß ich nicht, welche Ziffer am Ende oder in der Mitte fehlt.

Ex-Freund verdient nur 1500 € netto und zahlt Auto ab, er will Kindes-Unterhalt zahlen, geht das?

Mein Ex-Freund (von dem ich mich grade im 3. Monat Schwangerschaft trennte), verdient nur 1500 Euro netto und er zahlt noch mit 200 Euro im Monat sein Auto ab (braucht er dringend für die Arbeit). Er will -wenn das Baby da ist- schon Kindes-Unterhalt zahlen. Aber geht das überhaupt? Er muß ja auch noch leben. Und ich will kein Sozialfall werden, aber Elterngeld allein und Kindergeld wird nicht reichen, ich habe auch nur 1300 Euro auf die Hand. Kinderkrippe gibts bei uns nur in der Stadt, da müßt ich 15 km fahren und wieder zurück. Und ich wollte so gern 2 Jahre beim Kind bleiben, ist das ein Schlamassel. Habt Ihr noch einen Rat, wie ich nach der Geburt finanziell über die Runden kommen kann? Ich möchte mich jetzt schlau machen, wenn das Baby da ist, kann ich mir da keinen Kopf mehr machen. Danke vielmals.

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Haftpflichtschaden Mietwohnung

Hallo liebe Runde, Ich habe folgendes Problem: Ich lebe in einer Mietwohnung und habe dort versehentlich etwas an der Einrichtung kaputt gemacht. Meine Haftpflichtversicherung hat den Schaden entsprechend anerkannt und einen Kostenerstattungsbetrag genannt. Von Seiten der Vermieter wurde eine Handwerkerfirma beauftragt. Deren Kostenvoranschlag liegt über der Summe der Versicherung. Die Vermieter meldeten mir sodann zurück, ich müsste daher den restlichen Betrag selbst bezahlen. Ist das so?? Meine Versicherung deckt doch den Schaden, den ich verursachte, ab?!

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Wo gibt es hilfe wenn Amt Reparatur meines Daches nicht mit Darlehen übernimmt

Beim Sturm im letzten Jahr wurde mein Dach undicht. Ich stellte als harztIV Empfänger einen Antrag der auch bewilligt wurde. Nach öffnen der Schadstelle , stellte sich der Schaden als bedeutend größer dar. Ein durch Jobcenter bestellter Gutachter meinte nach besichtigung , da das Haus schon älter(ca300j.)ist und da durch Hartz IV ein "Reparaturrückstau" ( Fenster seit mehreren Jahren nicht gestrichen, El .Leitungen erst teilweise erneuert) hat und die Räume ja nur unter 2 mtr höhe aufweisen würde sich einfach eine Reparatur nicht mehr lohnen. Somit lehnte Jobcenter sofort auch das vorab bewilligte Darlehen ab und meinte nur lapidar Pech.... Lösen sie Ihre Nebenerwerbslandwirtschaft( Angemeldet und ausschließlich für Eigenbedarf auf schaffen Ihre Tiere ab( Hund und mehrere Schafe) und suchen Sie sich eine Mietwohnung .Die verbleibenden Schulden dafür könnte ich ja dann Privatinsolvenz anmelden. Das würde dann für`s Amt billiger.

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Verrechnung Lohnsteuer und Kapitalertragssteuer unter Grundfreibetrag?

Hallo zusammen,

als Student habe ich 2016 ein dreimonatiges Praktikum mit einem monatlichen Gehalt von ca. 1.500€ brutto absolviert. Um mir die Lohnsteuer zurückzuholen (gesamte Einkünfte aus Praktikum 4.500€) habe ich eine Steuererklärung eingereicht. Dabei habe ich auch Kapitalerträge in Form von Dividenden in Anlage KAP angegeben. Hierbei handelte es sich um ca. 1.600€ aus Dividende und Aktienverkauf. Als Student habe ich hierbei eine NV-Bescheinigung, so dass ich bei der Dividende und den Aktienverkäufen keine Kapitalertragssteuer abgezogen wurde.

Meine Erwartung wäre gewesen, dass ich insgesamt vom Finanzamt einen Betrag von ca. 240€ für die gezahlte Lohnsteuer zurückerhalte. Mit meinem Einkommen + Kapitalerträgen komme ich ja insgesamt lediglich auf 4.500€ + 1.600€ = 6.100€ und liege somit unter dem Grundfreibetrag von 8.820€.

In dem Steuerbescheid vom Finanzamt wurde jedoch dann die von mir gezahlte Lohnsteuer i.H.v. ca. 240€ mit dem nicht versteuerten Kapitalertrag i.H.v. (1600€ - 801€ (SparerPauschBetrag)) x 25% = 799€ x 25% = 200€ verrechnet.

Folglich wurde mir lediglich ca. 40€ ausgezahlt (240€ mir zustehende Lohnsteuer - 200€ Kapitalerträge (versteuerter Betrag über Pauschbetrag) ).

Könnte mir bitte jemand kurz den Grund dafür nennen, dass das so verrechnet wurde? Wieso wurden meine Kapitalerträge jetzt versteuert, wenn ich doch eigentlich insgesamt mit Einkünften + Kapitalerträgen unter dem Grundfreibetrag liege?

Habe da in den letzten Monaten mehrmals darüber nachgedacht und versucht es zu verstehen, aber das tu ich nicht. Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir hierbei weiterhelfen könntet! :-)

Vielen Dank und Viele Grüsse

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Wie wird Elterngeld beim 2. Kind berechnet?

Hallo zusammen ,

ich habe mal eine Frage wie es sich mit dem Elterngeld beim 2. Kind verhält.

Unser erstes Kind wurde Ende März 2017 geboren. Meine Frau will mindestens 2 Jahre daheim bleiben, momentan überlegen wir ob vielleicht noch ein drittes Jahr in Frage kommt.

Meine Frau bekommt 1080 Elterngeld im Monat. Wir haben es allerdings auf 24 Monate gesplittet (bzw. 22 Monate aufteilen lassen da ja 2 Monate Mutterschaftsgeld sind), somit bekommt sie 540 EUR im Monat.

Geburt Ende März 2017 Elterngeld ab Mai 2017 – Februar 2019 wenn ich es richtig im Kopf habe… Wie gesagt im Monat für 22 Monate 540 EUR. Sollten wir uns dafür entscheiden, dass meine Frau noch ein drittes Jahr zuhause bleibt, würde sie ab März 2019 kein Geld mehr bekommen.

Wie verhält es sich jetzt wenn sie wieder Schwanger werden sollte? Es werden ja immer die 12 Monate vor der Geburt berechnet, aber ich finde die Rechnungen etwas kompliziert wenn man während der Schwangerschaft in Elternzeit ist… Hoffe Sie können mir da helfen.

Angenommen wir bekommen im Juni 2019 das 2. Kind, also am Anfang des dritten Jahres. Wieviel würden wir dann als Elterngeld bekommen?

Zeitraum Elterngeld Mai 17 - Feb 19 540 EUR Ab März 19 0 EUR

Evtl. Geburt z.B. im Juni 2019. Wie würde man dies berechnen?

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Ist die Kürzung eines vereinbarten Fahrtkostenersatzes wegen Urlaub/Krankheit zulässig, wenn dieser anteilig als Gehalt vereinbart wurde?

Sachverhalt: Ich habe einen Arbeitsvertrag geschlossen, in dem ein Bruttogehalt von 2.900 € vereinbart wurde. Bei Arbeitsantritt wurde ich gefragt, ob ich nicht bis auf Weiteres einen Teil meines Gehaltes in bar als Fahrtkostenersatz erhalten möchte, damit ich gerade für die Anfangszeit mehr Geld in der Tasche hätte. Der Fahrtkostenersatz wurde für einen Arbeitsmonat (20 Tage) mit 0,30€/Entfernungs-km bemessen und beträgt damit 200 €/Monat. Ich bekam also bisher statt der im Vertrag vereinbarten 2.900€ (brutto) nur das Nettogehalt aus 2.700€, sowie 200€ bar (wird vom Arbeitgeber pauschal versteuert). Für einen Monat, in dem ich einen zweiwöchigen Urlaub genommen habe, wurde mir der Fahrtkostenersatz nur i.H.v. 100 € gezahlt, das Restgehalt blieb unverändert (also 2.700€ brutto).

Ich halte das für eine unzulässige Gehaltskürzung und habe darum gebeten, ab dem nächsten Abrechnungszeitraum von dem Fahrtkostenersatz abzusehen und nur noch den vereinbarten Bruttolohn von 2.900 € zu zahlen. Ich traue mich nämlich seitdem nicht mehr, länger als 2-3 Tage am Stück in einem Monat Urlaub zu machen, da der Chef bei so wenigen Tagen keine Kürzung vornimmt.

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