Frage von Jarod1, 31

Behandlung von jährlichen Nebeneinkünften bis 400€ in der Steuererklärung?

Ich mache die Steuererklärung für mich und meinen Partner (Zusammenveranlagung: Ich = Angestellter - Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit mein Partner = Angestellter - Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit und zusätzlich Freiberufler mit angemeldetem Gewerbe - hierzu Einnahme/Überschuss-Rechnung und Anwendung der Kleinunternehmerregelung). Jetzt mache ich im Jahr hier und da ein paar Kleinigkeiten (gestalte Formulare, Anzeigen, ...), nichts Großes, bekomme dafür im viertel Jahr 100€ - also 400€ im Jahr. Muss ich diese 400€ in meiner Steuererklärung ausweisen oder eine Anlage ausfüllen? Und wo trage ich die 400€ bei meinem Partner in der Gewinn/Überschuss Rechnung ein, evtl bei Betriebsausgaben/Personalkosten? Besteht hier evtl. ein Problem, weil wir verpartnert sind? Schon mal vorab Danke und Gruss

Antwort
von wfwbinder, 18

Auch bei einer Zusammenveranlagung gehören Deine Einnahmen/Einkünfte nicht in die Einnahme-Überschuss-Rechnung Deines Partners.

Du schreibst die 400,- Einnahmen nach Abzug Deiner Kosten in die Anlage "G" zur Einkommensteuererklärung.

Kommentar von Jarod1 ,

Vielen Dank ... dass hilft mir ja schon weiter!

Jetzt weiß ich, dass ich für meine Einnahme die Anlage G ausfüllen muss. 

Aber ich muss das ja trotzdem noch als Aufwendung bei der Einnahme-Überschuss-Rechnung meines Partners berücksichtigen ... und da bin ich mir nicht sicher, ob das als "Personalkosten" erfasst werden muss.

Kommentar von wfwbinder ,

In der E-Ü-Rechnung Deines Partners ist es "Fremdleistungen." Wäre es Lohn, so würde es ja ein Minijob gewesen sein und hätte bei der Knappschaft angemeldet werden müssen.

Kommentar von Jarod1 ,

VIELEN DANK!!!

Antwort
von Impact, 25

Es fängt schon damit an, dass "Partner" keine gemeinsame Steuererklärung machen können. 

Es mangelt also an allen Ecken und Enden - dafür gibt es Steuerberater.

Kommentar von Jarod1 ,

War vielleicht ein wenig unklar formuliert. Wir haben eine eingetragene Lebenspartnerschaft und daher die gemeinsame Veranlagung. 

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