Befristeter Arbeitsvertrag in unbefristet?

2 Antworten

Er kann ihn jederzeit auf unbefristet umstellen, wenn auch Du damit einverstanden bist.

Das könnte Dir u.U. nach Ablauf der Probezeit zum Nachteil gereichen, wenn ansonsten für den 2-jährigen Vertrag eine Kündigung ausgeschlossen ist.

ansonsten für den 2-jährigen Vertrag eine Kündigung ausgeschlossen ist.

Das ist Käse, wahlweise Wunschdenken! Gekündigt werden kannst Du immer. Im Laufe eines befristeten Arbeitsverhältnis gilt der gleiche Kündigungschutz - oder eben auch nicht - wie bei einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

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@Maerz2019

Nicht wenn ... wie bei befristeten Verträgen gar nicht so selten .... ein Kündigungsausschluss vereinbart wurde oder anders herum der Vertrag keine Kündigungsklausel enthält.

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@wilees

ein Kündigungsausschluss vereinbart wurde

Danke wilees, ich wusste gar nicht das es sowas gibt. :-)

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Du kannst ihn ja fragen, aber wird es zu 99,9% nicht machen, schon allein in Zeiten einer Pandemie nicht. Das ist auch nicht üblich, der AG würde sich ohne Not schlechter stellen, denn Du willst ja sicherlich auch mit Befristung dort weiter arbeiten.

Ob befristet oder unbefristet, gekündigt werden kannst Du potentiell immer personen-/betriebs-/verhaltensbedingt.

Sobald zum Ende des befristeten Arbeitsvertrages Sachgründe angeführt werden, was bei Dir jetzt noch nicht der Fall ist (Dein Vertrag ist sachgrundlos befristet), dann kannst Du wieder befristet weiter bechäftigt werden.

TzBfG § 14

(2) Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig; bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren ist auch die höchstens dreimalige Verlängerung eines kalendermäßig befristeten Arbeitsvertrages zulässig. Eine Befristung nach Satz 1 ist nicht zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

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