Bedeutung vom Bescheid über die Feststellung des Einheitswerts und Grundsteuermessbetrags

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo,

wer Grundeigentum hat, muss in D Grundsteuer zahlen.

Die richtet sich zunächst nach dem Einheitswert des Gebäudes/Grundstücks und darauf beruht der Grundsteuermessbetrag. und von dem hängt wiederum die jährliche Grundsteuer ab.

Wichtig. wenn man nicht einverstanden ist (und das ist kaum nachzuvollziehen), muss man den Messbetrag jetzt beanstanden. spätere Beanstandungen der Grundsteuer (Messbetrag x Hebesatz der Gemeinde) sind nicht mehr möglich.

viel glück

Barmer

Wer ein Grundstück hat muss Grundsteuer bezahlen. Die Grundsteuer erhebt die Gemeinde.

Grundlage für die Grundsteuer ist der Grundsteuermessbetrag. Dieser wird vom Finanzamt errechnet und basiert auf dem sogenannten Einheitswert, welcher ebenfalls vom Finanzamt berechnet wird.

Der Einheitswert wird nach den Wertverhältnissen vom 01.01.1964, bzw. im Osten nach den Wert vom 01.01.1935 festgestellt.

Wenn Du Dich jetzt fragst: "Warum nach so alten Werten?".

Es war vorgesehen alle Grundstück in Deutschland alle 3 oder 4 Jahren neu zu bewerten, also ihren Wert zu ermitteln. Die erste Hauptfeststellung hätte auf den 01.01.1964 erfolgen soll. Diese Feststellung fing bereits vor 1964 an und war in 1970 oder 1971 beendet. Daher wurde beschlossen, dass man diese Hauptfeststellungen sein lässt und (zumindest) für die Grundsteuer einfach weiter die Werte von 1964 nimmt.

Was möchtest Du wissen?