Bedarfsgemeinschaft Vater Sohn

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6 Antworten

Soweit es mir bekannt ist, bist du als Sohn deinem Vater im ALG2-Bezug nicht unterhaltspflichtig.

Du bekommst ja kein ALG2, das habe ich richtig verstanden? Dann seid ihr doch keine Bedarfsgemeinschaft sondern eine Haushaltsgemeinschaft.

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/53659698480cb3501.php

Allerdings hast du natürlich deinen Teil der "Wohnkosten" zu tragen. Das muß keine Miete sein, eben das tragen eines Teils (50%) der Kosten.

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Wenn Ihr keinen gemeinsamen Haushalt habt - das geht aus Deiner Darstellung nicht hervor, dann ist Dein Einkommen nicht zu berücksichtigen. Allerdings sollte dann auch eine Mietzahlung erfolgen, die bei Deinem Vater als Einkommen mit zählt. Ob sich dann unterm Strich etwass für Deinen Vater verbesset ist fraglich.

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ich wohne aktuell noch bei meinen Vater zuhause weil er alleine mit haus und hof überfordert wäre und ich mir miete und die fahrkosten zusammen kaum leisten könnte

Also seit ihr eine Bedarfsgemeinschaft.

Versuche erst gar nicht, das Jobcenter vom Gegenteil zu überzeugen, denn es wird auf jeden Fall durch Hausbesuche überprüft und wittert man einen Betrugsversuch wird die Situation des Vaters mit Sicherheit nicht besser.

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Hallo,

Übergang von Bedarfsgemeinschaft in Haushaltsgemeinschaft

Beispiel: Vollendet der Sohn, der bei seinen Eltern lebt das 25. Lebensjahr, so scheidet er automatisch aus der Bedarfsgemeinschaft aus. Er selbst bildet eine Haushaltsgemeinschaft.

Quelle: http://www.hartziv.org/bedarfsgemeinschaft.html

..... sollte sich daran etwas geändert haben ? K.

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Kommentar von Primus
21.09.2014, 17:56

Nein, es hat sich nichts geändert.

Habe gerade folgendes gelesen:

"Wenn Verwandte in einem Haushalt zusammenwohnen, geht die Behörde davon aus, dass sie zusammen wirtschaften und sich gegenseitig finanziell unterstützen, soweit es nach Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.

Wer über Einkommen in einer Haushaltsgemeinschaft verfügt, kann aber grundsätzlich mehr Einkommen für sich selbst behalten als in einer Bedarfsgemeinschaft.

Wenn aber tatsächlich keine gegenseitige Unterstützung und kein "Wirtschaften aus einem Topf" erfolgt, kann diese Vermutung widerlegt werden. Dies sollte am besten mit einer schriftlichen Erklärung erfolgen."

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Bist du 25, kannst du mit deinem Vater rein formal-rechtlich keine Bedarfsgemeinschaft bilden. Dieses muss nicht extra erklärt zu werden, da es sich unmittelbar aus § 7 Abs. 3 Nr. 2 SGB II ergibt.

Gem. § 9 Abs. 5 SGB II darf das Jobcenter jedoch eine Unterhaltsvermutung anstellen.

Dieser Passus kodifiziert jedoch keine Unterhaltspflicht. Da man als Kind seinen Alg2-Eltern grundsätzlich nach Unterhalts- und Familienrecht NICHT unterhaltspflichtig ist, reicht eine einfache Mitteilung - des Vaters -, dass tatsächlich kein Unterhalt geleistet wird.

Du bist nach dieser Erklärung auch nicht verpflichtet, Auskunft über dein Einkommen und Vermögen zu geben.

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Ihr seid doch in der beschriebenen Konstellation eine Bedarfsgemeinschaft. Wer oder was hat Dir denn mitgeteilt das Ihr keine Bedarfsgemeinschaft seid ?

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Kommentar von gammoncrack
21.09.2014, 18:16

was hat Dir denn mitgeteilt das Ihr keine Bedarfsgemeinschaft seid ?

Gib mal ein Bespiel für "was".

Auch wenn man "was" mit einem "s" schreibt, darf man manchmal "das" auch mit 2 "s" schreiben!

Bei Dir stimmt die Rechtschreibung und Interpunktion scheinbar nur, wenn Du Texte, die nicht von Dir sind, hierein kopierst!

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Kommentar von VirtualSelf
28.09.2014, 13:39
Wer oder was hat Dir denn mitgeteilt das Ihr keine Bedarfsgemeinschaft seid ?

Das muss niemand mitteilen.

Es ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetz, dass sie keine BG bilden können, es sei denn - und das ist die einzige theoretische Ausnahme -, er heiratet seinen Vater.

Einfach mal den § 7 SGB II lesen und verstehen ... insbesondere Abs. 3 und 3a ....

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