Bedarfsgemeinschaft Vater Sohn

4 Antworten

Wenn Ihr keinen gemeinsamen Haushalt habt - das geht aus Deiner Darstellung nicht hervor, dann ist Dein Einkommen nicht zu berücksichtigen. Allerdings sollte dann auch eine Mietzahlung erfolgen, die bei Deinem Vater als Einkommen mit zählt. Ob sich dann unterm Strich etwass für Deinen Vater verbesset ist fraglich.

ich wohne aktuell noch bei meinen Vater zuhause weil er alleine mit haus und hof überfordert wäre und ich mir miete und die fahrkosten zusammen kaum leisten könnte

Also seit ihr eine Bedarfsgemeinschaft.

Versuche erst gar nicht, das Jobcenter vom Gegenteil zu überzeugen, denn es wird auf jeden Fall durch Hausbesuche überprüft und wittert man einen Betrugsversuch wird die Situation des Vaters mit Sicherheit nicht besser.

Sorry, ich habe nicht bedacht, dass Du das 25. Lebensjahr erreicht hast.

In folgendem Bericht wird das Thema Bedarfsgemeinschaft gut beschrieben:

http://www.hartziv.org/bedarfsgemeinschaft.html

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@Primus

oh sorry Primus !!!! rrrrrrrrrrrrrrrr - Ich war kurze Zeit abgelenkt, nicht am Pc :-(((

Ich wollte jetzt nicht in die Schuhstapfen anderer Mitglieder tapsen ;-)) K.

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@Gaenseliesel

Mach mal ruhig so weiter, dann komme ich nicht auf Entzug ;-))))))))

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Hallo,

Übergang von Bedarfsgemeinschaft in Haushaltsgemeinschaft

Beispiel: Vollendet der Sohn, der bei seinen Eltern lebt das 25. Lebensjahr, so scheidet er automatisch aus der Bedarfsgemeinschaft aus. Er selbst bildet eine Haushaltsgemeinschaft.

Quelle: http://www.hartziv.org/bedarfsgemeinschaft.html

..... sollte sich daran etwas geändert haben ? K.

Nein, es hat sich nichts geändert.

Habe gerade folgendes gelesen:

"Wenn Verwandte in einem Haushalt zusammenwohnen, geht die Behörde davon aus, dass sie zusammen wirtschaften und sich gegenseitig finanziell unterstützen, soweit es nach Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.

Wer über Einkommen in einer Haushaltsgemeinschaft verfügt, kann aber grundsätzlich mehr Einkommen für sich selbst behalten als in einer Bedarfsgemeinschaft.

Wenn aber tatsächlich keine gegenseitige Unterstützung und kein "Wirtschaften aus einem Topf" erfolgt, kann diese Vermutung widerlegt werden. Dies sollte am besten mit einer schriftlichen Erklärung erfolgen."

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@Primus

ok !

eine Bedarfsgemeinschaft wird vom Amt immer erst einmal vermutet, wenn zwei Personen eine Wohnung/ Haus zusammen bewohnen. Ist praktisch und einfach und nebenbei wird Geld eingespart ! Solch eine Annahme ist aber widerlegbar. Sandro sollte n a c h w e i s e n, dass beide getrennt wirtschaften.

Worauf es dabei taktisch ankommt, sollte er im Netz nachlesen. K.

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Wohnrechtverzicht von "Pflegefällen" rechtens?

Meine Mutter hat seit 2015 Pflegegrad 4 (damals Stufe 2 + Altersdemenz) und wurde von mir bis 2016 in ihrem "eigenen" Haus (Hof) gepflegt. Die Hofübergabe an meinen Bruder (wohnt nicht im selben Gebäude) war bereits ca. 1990 mit Eintragung eines Wohnrechts für meine Eltern. Das Haus war mit den Jahren in einem erbärmlichen Zustand (Heizung funktionierte nicht, alles war heruntergewirtschaftet und nichts renoviert...würde sich nicht mehr lohnen). Ich habe meine Eltern dann im Februar 2016 zu mir ins Haus geholt, weil ich die Pflege, meine Berufstätigkeit und Zeit für meine eigene Familie so nicht mehr bewältigen konnte; ich wollte ihnen das Pflegeheim ersparen. Ich dachte, wenn sie in meinem Haus wohnen wird es einfacher...mein Bruder (auch meine anderen 3 Geschwister) hat sich all die Jahre zuvor nicht um die Belange oder Pflege meiner Eltern gekümmert, zum "Stall machen" und auf dem Hof arbeiten waren meine Eltern recht. Im August 2016 wurden dann meine Eltern von meinem Bruder zum "Kaffee" abgeholt. Am Tisch saß der Notar und ließ meine Eltern zur Austragung des Wohnrechts unterschreiben. Davon erfahren habe ich nur durch die Eintragungsbekanntmachung vom Notar. Das Elternhaus hat mein Bruder dann innerhalb 4 Wochen abgerissen und ein Mietshaus mit 6 Wohnungen erstellt. Meinem Vater wurde im Januar 2017 sofort der Pflegegrad 3 (Demenz) zugeteilt. Darauf hin habe ich auch meinen Beruf aufgegeben. Nach massiver Aggression und Attacken meines Vaters konnte und wollte ich nicht mehr. Seit Februar 2018 wohnen sie mit einer polnischen Pflegekraft (2,5 Zimmer-Wohnung) im neuen Haus meines Bruders - zur Miete! Er hat ein riesen Vermögen bekommen und kassiert nun wieder ab.

Meine Eltern, Mutter 80 Jahre (Pflegegrad 4) und Vater 87 Jahre (Pflegegrad 3) waren doch zum Zeitpunkt nicht mehr zurechnungsfähig. Ist die geleistete Unterschrift meiner Eltern anfechtbar und wer zahlt (noch ist Barvermögen meiner Eltern da) in Zukunft, auch bei einer eventuellen Einweisung in ein Pflegeheim? Vollmacht wurde mir und meinem Bruder erteilt.

Ich weiß, ich hätte sofort dagegen vorgehen müssen. Leider hatte ich in den letzten Jahren nicht mehr die Kraft dazu...


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Pflichten in der Bedarfsgemeinschaft

Welche finanziellen und sozialen Pflichten haben Partner in einer Bedarfsgemeinscahft bzw. eheähnlichen Partnerschaft? Wofür tragen sie gegenseiitg die Verantwortung und müssen füreinander einstehen? Die Situation ist folgende: Ein Mann und eine Frau wohnen und leben seit 25 Jahren fest liiert zusammen. Nun ist der Mann schwer erkrankt und wird sterben. Er ist sehr pflegebedürftig. Sie lehnt jede Verantwortung zur Organisation oder Übername von Betreuung und Pflege ab. Sie möchte nicht, dass er in der gemeinsamen Wohnung bleibt, obwohl rein theoretisch eine Pflege und Versorgung dort organisiert werden könnte (und auch kostengünstiger bis kostenlos wäre). Sie kümmert sich weder um Anträge und Kostenübernahmen noch um Beratung oder Information zu Pflegeeinrichtungen. Sie kümmert sich nicht um Wäsche und Taschengeld oder um Krankengeld und Rente oder finanzielle Absicherung oder Pflegestufe, etc. Sie möchte auch nicht "seine" Miete für die gemeinsame Wohnung tragen. Sie lehnt all das ab, weil sie ja nicht verheiratet seien. Sie besitzt eine Generalvollmacht. Seine erwachsenen Kinder haben so gut wie keinen Kontakt zu beiden, da der Vater und dessen Partnerin den Kontakt nicht suchen und wünschen. Die KInder haben kaum eine Beziehung zum Vater, weil er sie verließ als sie noch sehr jung waren. Sie haben auch nie Geld vom Vater erhalten. Wer muss nun die Pflege und Betreuung sicherstellen und organisieren, die Anträge stellen, die Einrichtungen besictigen, die Verträge unterzeichnen, etc? Wer darf/muss entscheiden welche Einrichtung genommen wird und was sie kosten darf? Und wer muss das dann zahlen? Darf die Lebensgefährtin alle Verantwortung und Kostenübernahme einfach ablehnen? Darüber hinaus sind die Rente, die Krankenversicherung, das Krankengeld und das Einkommen nicht geklärt, da offenbar nicht eingezahlt wurde. Der Vater ist zwar privat-krankenversichert, aber hat kein Einkommen mehr und kann nicht zahlen, weil er kein Anspruch auf Krankengeld aus dieser Versicherung besitzt und keine Rente eingezahlt hat. Das war ihr bekant. Wer muss sich nun darum kümmern und ggf Unterhalt zahlen? Wer muss ggf. für die Pflegekosten und medizinische Versorgung zahlen, ohne Kranken-/Pflege-Versicherung und Rente? Die Partnerin ist gesund und hat Einkommen. Sie will für seine Miete der gemeinsamen Wohnung nicht aufkommen, keine Hilfsmittel zahlen, etc. Darf sie das? Können die Kinder eine Beteiligung an der Organisation und den Kosten für Pflege etc. ablehnen?

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