Bearbeitungsgebühr aber ohne Zinsen

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Abgesehen von dem Bearbeitungsentgelt haben Sie gemäß § 818 Abs. 1 BGB Anspruch auf Zinsen als Nutzungsersatz. In dem Verfahren aus dem Mai 2014 vor dem BGH hatten die Parteien noch den gesetzlichen Zinssatz von vier Prozent als Nutzungsersatz für unstreitig erklärt. Unter Berufung auf die neuen Urteile des BGH können Sie aber sogar fünf Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz seit der Bezahlung verlangen. Sie sollten immer den tatsächlichen Euro-Betrag an Zinsen einfordern, den Sie sich ganz leicht vom Zinsrechner der Website basiszinssatz.de berechnen lassen können.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/#ixzz3K0TOWd8A

Vielen Dank für die Antwort,

ich habe das eben ausgerechnet. Die Zinsen belaufen sich auf knapp 170 €. Also nehme ich jetzt das gleiche Musterschreiben und wandle das nur auf die fehlenden Zinsen um?

Hat jemand schon so ein Schreiben auf gesetzt und wie reagiert die Bank darauf?

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@Nille

Hallo, wollte mal wissen, ob das zweite Schreiben was gebracht hat und ob du weitere Schritte eingeleitet hast. Wir haben dasselbe durch. Gebühren + Zinsen angefordert, Gebühren bekommen, zweites Schreiben wegen den Zinsen, dann kam keine Antwort mehr. Es handelt sich um drei Kredite, zwischen 2006 und 2008. Also denke ich lohnt sich das schon. LG

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An Deiner Stelle würde ich schnellstmöglich einen Brief aufsetzen in dem ich unter Fristsetzung auf die Auszahlung der Zinsen hinweisen würde. Das ist Dein gutes Recht!

Wie? Die Kreditzinsen?

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@EnnoBecker

Nö, die Zinsen für die unberechtigte Bearbeitungsgebühr.

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Das Porto für einen Standardbrief liegt bei 60 Cent. Rechne Dir mal fix aus, ob der ausstehende Zinsbetrag signifikant höher ist. Falls ja, dann schreib den Brief, falls nein, dann laß es sein!

Sind die Zinsforderungen der Bank in diesem Fall erlaubt (Insolvenz?

Hallo und guten Abend zusammen,

ich habe eine Frage zu einem Darlehn. Es wird gewiss noch ein Rat von fachmännischer Seite eingeholt, jedoch hoffe ich schon einmal auf Antworten, die eine gewisse Richtung in dieser Situation aufzeigen könnten.

Es geht um folgendes. Für eine GmbH wurde ein Darlehn aufgenommen und da die Bank sich auf die Gewährung ohne selbstschuldnerische Haftung der Gesellschafter darauf eingelassen hätte, wurde ein Privathaus als Sicherheit hinterlegt. Kurz und knapp: Es kam zur Insolvenz und nun blieben noch Restschulden aus diesem Darlehn zurück. Die Bank überführt das Geschäftsdarlehn (Kündigung seitens der Bank) nun auf die Gesellschafter als Privatpersonen. Soweit eigentlich in Ordnung, da ja auch privat die Haftung übernommen wurde.

Nun möchte die Bank, obwohl das Darlehn eigenlich nur auf die Privatpersonen übertragen wird, zusätzlich noch Vorzugszinsen bzw. eine Vorfälligkeitsentschädigug haben. Es ergibt sich aber, meiner Meinung nach, der Sinn nicht so ganz. Das Darlehn wird ja quasi privat einfach nur weitergeführt und bekommt die Zinsen dann eben nicht von der GmbH, sondern von den Privatpersonen. Es gehen also der Bank keinerlei Zinsen verloren und erleidet auch keinen Schaden. Dennoch sollen zusätzlich diese Zinsen der Vorfälligkeitsentschädigung oben drauf geschlagen werden. Da es privat fortgeführt wird bzw. übertragen wird, entsteht ja nur im ersten Augenblick durch die Kündigung eine Vorfälligkeit und dann daraus ein resultierender Anspruch der Bank. Durch die Fortführung sollte dies aber doch wieder hinfällig sein, oder?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten und Meinungen! Ich habe es nur grob angeschnitten, um es einerseits knapp zu halten und andererseits, weil ich nicht vollkommen ins Geschehen eingebunden bin und selbst nur um Rat gefragt wurde, aber ehrlich gesagt überfragt war.

Vielen Dank!

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Meine Bank teilt mir nach meinem Nachforschungsauftrag nicht mit, wer der ursprüngliche Empfänger war, ist das zulässig?

Hallo alle miteinander,

ich hoffe, ich finde hier mehr Antworten, als meine Bank mir augenblicklich geben möchte.

Sachverhalt: ich habe aufgrund abgemeldetem Auto, welches noch auf einem öffentlichen Parkplatz stand, eine Vollstreckungsgebühr erhalten, die so auch korrekt war (mein Fehler). Nachdem mich der VB nicht angetroffen hatte, rief ich zurück. Während des Telefonates gab er mir die Bankdaten, wohin ich das Geld überwseisen sollte (Empfänger Kassensteueramt VB plus "Name desVB"). Diese Überweisung tätigte ich umgehend im Oktober 2015. Da ich nichts mehr hörte, bin ich davon ausgegangen, dass es sich erledigt hat. Dann Ende November erhalte ich von einem anderen VB ein Schreiben mit der Aufforderung den Betrag zu zahlen plus Zinsen etc., die nun dazugekommen sind. Ich rief sofort an und der Beamte sagt mir, dass es nicht sein kann, dass der Betrag eingegangen wäre, da sein Kollege ihm den Fall weitergegeben hätte und nun in Urlaub ist. Noch während des Telefonates (zus. saß ein Kollege von mir nebendran) suchte ich über meine Kontoauszüge online die Überweisung raus und schickte ihm den BEleg zu. Der Beamte sagt, er hat die Email erhalten und die werden das prüfen. Das kann ja eigentlich nicht sein, meint, er, dann würde das evtl. bedeuten, dass sich da jemand bereichern würde....er will es nicht ausschließen, da es durchaus über die JAhre schon Schlimmfinger unter Ihnen gegeben hätte. Aber wegen knapp mehr als 370€?! Ich konnte mir das auch nicht vorstellen und sagte, dass es ein Mißverständnis sein müsse. Er sagt, die werrden es prüfen. Dann Anfang Januar wurde mir der Betrag (mittlerweile über 410€) gepfändet ohne dass ich informiert wurde (bzgl. dem Beleg, den ich zugesndet hatte, wo nach ich bereits im Oktober den geschuldetetn Betrag beglichen hatte). Ich rief wieder an. Der gleiche Beamte sagte dann: die haben das geprügt und es war defintiv kein offizielles Konto des Kassensteueramtes. Ich war baff! Ich hatte mir diese Daten nicht herbei fantasiert, sndern 3x mit dem ersten VB abgeglichen, sowie niedergeschrieben. Es gäbe keine Möglichkeit, außer ich erteile meiner Bank einen Nachforschungsauftrag. gesagt, getan. Nun kam nach wenigen Tagen (die erste Überweisung war nun über 4 Monate her) eine Mail der Bank, dass das Geld in Kürze bei mir eingehen würde. Und nach zwei weiteren Tagen war das Geld (die knapp 370€) wieder auf meinem Konto! Das war vor ein paar Tagen. Daraufhin bat ich um schriftliche Mitteilung, wer der ursprünglich Empfänger nun war. Heute schrieb mir emine Bank, dass die das aus Datenschutzgründen nicht sagen dürfen. Für eine Beschwerde brauche ich aber diese Info, auch will mein Anwalt das gerne wissen. Ich bin schockiert, dass der Absender der Rücküberweisung das Magistrat Stadt xxxx Kassensteueramt ist. Bedeutet das nicht, dass es doch ein Konto der Stadt war? wenn auch kein offzielles Konto eines Vollstreckungsbeamten? 410€ haben die eingezogen und 370€ bekam ich zurück. Darf mir meine Bank keine Auskunft geb

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