Beamtin mit privater Krankenversicherung geht in Elternzeit, gibts Hilfen bei ihrer PKV? Beihilfe?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sie hat einen Unterhaltsanspruch für sich selbst und das Kind hat einen vorrangigen Unterhaltsanspruch gegen den Kindesvater.

Da das Kind sehr wahrscheinlich auch einen PKV-Vertrag hat, wird dieser Beitrag anteilig beim Kindesvater als Mehrbedarf zu holen sein (zusätzlich zum Kindesunterhalt).

Der Bedarf der Mutter (incl. PKV-Beitrag) wird durch die Unterhaltsforderung gegen den Kindesvater zu decken sein (sofern dieser mehr verdient als sie in Elternzeit).

Ansonsten wäre zu prüfen, die Elternzeit zu verkürzen, um den zusätzlichen Finanzierungsbedarf zu reduzieren. Es gibt immerhin Kitas, die Kinder ab 6 Monaten bereits betreuen, was wiederum vom Kindesvater mit zu tragen wäre, d.h. unter dem Strich könnte das sinnvoller sein.

Hallo,

richtig, in der PKV richtet sich die Prämie nach dem Risiko und nicht nach der persönlichen Leistungsfähigkeit. Beitragsermäßigungen gibts da keine. Nur in Bayern gibt es vom Staat einen Zuschuss zur PKV in dieser Zeit.

Nicht ganz erschließt sich mir die Prämie von 300 EUR für einen 50%igen Versicherungsschutz einer jungen Frau ?

Ein Verbleib in der GKV hätte nur wenig geholfen, denn als Beamtin wäre sie freiwillig versichert und müßte auch einen Mindestbeitrag weiterzahlen.

Wie wird denn das Kind versichert ?

Viel Glück

Barmer

49

Hallo barmer, Danke für die Antwort, das Kind kann in der gesetzlichen Krankenkasse des Kindsvaters versichert werden, sonst müßte die Muter für das Kind noch einen Extra-Versicherungsbeitrag in der privaten Krankenkasse zahlen. Die Beamtin ist schon seit Arbeitsbeginn in der PKV, Beamten sind eben in der PKV, weil sie nur eine 50% Absicherung braucht, die es damals in der GKV nicht gab. Sie hatte nur gehofft, daß sie vom Elterngeld existieren kann, nun wenn sie die PKV weiterzahlen muß, wird es finanziell sehr eng. Sie wollte finanziell nicht vom Kindsvater abhängig sein, auch wenn sie nun zusammenziehen werden (so ist es geplant).

0
36
@Rentenfrau

Hallo, die 50%-Absicherung in der GKV gibt es auch heute nicht.

Nochmal: die 300 EUR gehören überprüft.

Viel Glück

Barmer

0
49
@barmer

Danke barmer, sie hat Vorerkrankungen, daher höherer KV-Beitrag

0

Um ehrlich zu sein, sehe ich das Problem nicht recht.

Richtig ist, sie muss die Beiträge weiterzahlen.

Aber:

Das Kind hat Unterhaltsansprüche gegen den Vater.

Sie selbst hat vermutlich auch Unterhaltsansprüche, trotz Elterngeld.

Also soll der Papi des Kindes mal in die Tasche greifen.

49

Danke wfwbinder, klar die Ansprüche bestehen, er wird auch für das Kind zahlen, evtl. ziehen sie auch zusammen, ABER sie wollte für sich selber aufkommen, sie ist es nicht gewohnt finanziell abhängig zu sein. Irgendwie schade, daß für Beamtinnen in der Elternzeit nicht so gut gesorgt ist - von der Krankenkasse her - wie bei Müttern die ges. krankenversichert sind.

0

Krankheitskosten und PKV bei der Steuer 2011

Hallo ihr Lieben,

vielleicht kann mir jemand kurz weiterhelfen.Ich bin privat krankenversichert und reiche meine Rechnungen/Rezepte etc. jeweils bei der Beihilfe und meiner PKV ein. Leider habe ich dennoch manchmal einen Eigenteil zu tragen. Nun meine Frage, müsste ich im Prinzip all diese Beträge selbst heraus- und zusammenrechnen und angeben? Und ggf. die Beihilfebescheide in Kopie dabeilegen? Wäre schön, wenn vielleicht jemand Rat weiß, bevor ich mir die Mühe mache ;-) Vielen Dank und LG

...zur Frage

Bei welcher Krankenversicherung wird ein Kind von unverheirateten Eltern versichert, wenn er Angestellter mit PKV und sie Beamtin mit PKV ist?

Ich lebe unverheiratet mit meiner Partnerin zusammen und wir bekommen ein Baby. Sie ist Beamte mit PKV, ich Angestellter mit PKV. Frage ist nun: - wie sollten wir unser Baby krankenversichern? - was ändert sich, wenn wir später heiraten?

...zur Frage

Die Eltern meiner Freundin sind HartzIV- sie kann die Klassenfahrt nicht zahlen - wer kann helfen?

Unsere Klassenfahrt in der 12. Klasse nach Amsterdam kostet 572 Euro. Die Eltern meiner Freundin sind HartzIV und können sich das kaum leisten. Wenn sie sich Weihnachten nur Geld schenken lässt, wird es auch nicht reichen, sie bekommt max. 200 Euro zusammen. Wer kann in so einem Fall helfen?

...zur Frage

Wie berechnet sich die PKV-Prämie bei Wegfall der Beihilfe?

Hallo,

ich bin als "Beamtenkind" privat versicherter Student (Debeka), 80% werden von der Beihilfe getragen. Wenn nach Vollendung des 25. Lebensjahres meine Beihilfeberechtigung wegfällt, werde ich voraussichtlich nicht in den Studententarif (PSKV) meiner PKV wechseln, sondern im derzeitigen Tarif verbleiben. Grund hierfür ist, dass ich wegen einer chronischen Erkrankung nicht mehr ohne sehr hohe Zuschläge in den regulären Tarif zurückkehren könnte (siehe gestern gestellte Frage).

Die sich mir nun stellende Frage ist: wie ermittle ich, wie hoch die Prämie sein wird, wenn die Beihilfe wegfällt und die Kosten statt zu 20% zu 100% von der PKV getragen werden? Steigt dann die Prämie ganz simpel um den Faktor 5 (also z.B. 250€ statt 50€), oder liegt der 100%-Prämie eine kompliziertere Berechnung zugrunde (wenn ja, welche)?

Viele Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?