Beamter und Rentenbeiträge. Ist das in jedem Fall später von Vorteil?

3 Antworten

Hallo,

die Beitragsjahre in der RV reichen nicht für eine Altersrente (Wartezeit 5 Jahre), es sei denn auch aus dem Minijob wurden eigene Beiträge gezahlt. Die Beiträge kann man sich jetzt oder auch später erstatten lassen, wenn die Wartezeit nicht erreicht wird.

Auf die Pension wirken sich die Rentenbeiträge nicht aus, eine Anrechnung ist aber möglich, wenn die Maximalpension überschritten würde.

Viel Glück

Barmer

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Pension bekommt man auf geleistete Dienstjahre als Beamter.

Also wird die Pension geringer.

Wenn Du für den Minijob Dein Beamtenverhältnis aufgibst, wirkt sich das negativ auf Deine Pension aus.

Im übrigen beweist Deine Frage, dass viele Beamten mit ihrer Arbeit nicht ausgelastet sind.

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Ne, weil sie zu wenig verdienen.

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@correct

Das mag für Polizisten und Soldaten gelten. Bestimmt aber nicht für die Träger der wie ein Krebsgeschwür wuchernden Staatsbürokratie.

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Das ist Ansichtssache. Ich denke das eine schließt das andere nicht aus. Bin mehr als ausgelastet. Arbeite als Zusteller bei der Post, im Verbund. Also Brief und Paket.

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@Retep68

Du musst Dich nicht einem V... gegenüber verteidigen - der hats ja nicht zum Staatsdienst geschafft.

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@Retep68

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zusteller bei der Post Beamte sind. Die Post ist eine privatwirtschaftliche AG. Bei der arbeiten nur Angestellte und Arbeiter. Allenfalls kann es noch betagte pensionierte Beamte aus der alten Staatspost geben.

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@correct

Stimmt! Dazu hat schon seit jeher der Untertanengeist gefehlt.

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Steuerklasse nach Heirat

Liebe Community,

Ich höre immer davon, dass es bei Steuern Verheirateter immer große Probleme mit der Steuernachzahlung gibt. Bei uns ist es demnächst, also in einem Monat nach der Hochzeit, folgendermaßen: Ich bin. Mein Freund hängt jetzt seit Oktober nach einer Neuorientierung ein Erststudium dran, ausgelegt auf 3 Jahre. Ich verdiene zwischen 45.000 und 50.000 Euro pro Jahr, arbeite seit einigen Jahren als Versicherungsmathematikerin, bin aber gesetzlich als Angestellte versichert.

Sind meine Überlegungen stimmig?

1) Die Wahl von Steuerklasse III (ich) und Steuerklasse V (Mann) ist unproblematisch, denn Rückzahlungen sind in unserem Fall nicht zu erwarten. Es kann eher noch zu einer zusätzlichen Erstattung kommen wegen Absetzbarkeit von Studienkosten – ist ein Erststudium.

2) Mein Freund ist aktuell freiwillig gesetzlich versichert – das ist eine Summe von etwas mehr als 100 Euro, er ist 31. Er kann sich familienversichern, sofern er nicht berufstätig oder Minijobber ist.

3) Mein Freund hat eine zeitlich befristete Stelle als Werkstudent (550 Euro) gehabt, die in zwei Monaten ausläuft. Ihm gefällt die Stelle ganz gut, sie hat auch Bezug zu seinem Studium – allerdings hat man ihm nach Ablauf der Frist erst einmal einen Jahresvertrag auf 450-Euro-Basis angeboten. Er hat sich erst einmal geärgert, in der Summe ist der Minijob aber eigentlich – sofern ich keinen Denkfehler begehe – für uns finanziell positiver. Es kommt keine Nachzahlung und er kann sich beitragsfrei bei mir krankenversichern.

Danke, Selena

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hat meine weißrussische Ehefrau nach meinem Tod Anspruch auf eine Witwen-Pension? Ich bin Beamter!

Zurzeit bin ich als Beamter im Schuldienst beschäftigt und seit 15 Monaten mit meiner weißrussischen Ehefrau verheiratet. Hat meine Frau im Falle meines Todes auch als Ausländerin Anspruch auf Versorgung (Witwen-Rente) oder ist hierzu eine deutsche Staatsbürgerschaft zwingend notwendig?

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Bin seit fast 25 Jahren Beamter, übe aber nebenher noch eine ehrenamtliche Tätigkeit aus, für die ich eine Aufwandsentschädigung erhalte. Die Zahlung liegt etwas über dem Freibetrag, den mal als Übungsleiter steuerfrei bekommt. Mein Arbeitgeber führt für mich Pauschalbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung ab. Würde es für mich Sinn machen, eigene Aufstockungsbeiträge zur Rentenversicherung zu zahlen?

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Nochmal zu freiberuflich als Künstlerin in Deutschland und nebenberuflich Jobben im Ausland

Hallo! Erstmal vielen Dank für die Antworten, die mich darauf aufmerksam machten, dass ich meine Situation genauer beschreiben muss und mir auch schon weitergeholfen haben. Auch bitte ich um Geduld bezüglich meiner Unwissenheit über alles was mit Finanzen, Steuern usw. zu tun hat. Da ist irgendwie eine Art schwarzes Loch in mir… aber ich bemühe mich wirklich diesbezüglich schlauer zu werden. Also: Ich pendele zwischen Deutschland (ca. halbes Jahr hier, halbes Jahr dort, was übrigens für die KSK wesentlich ist, da ich nicht länger als ein halbes Jahr im Ausland sein darf) und der Insel La Palma (Spanien), bin an beiden Orten gemeldet und könnte nun ab November regelmäßig in einer Pension arbeiten, dessen Besitzer auf jeden Fall Rechnungen von mir braucht. Auf Dauer kann er die Ausgaben nicht mit „Kreativer Gestaltung der Pension“ verbuchen, denn das fällt irgendwann auf. Zudem möchte ich nicht schwarz arbeiten, denn hier wird seit der Krise verstärkt kontrolliert. Mit Freibetrag 450,-€ meinte ich, dass mich ein Arbeitgeber in Deutschland bei diesem Verdienst nicht sozialversichern muss (dachte ich zumindest), während man das hier nicht so machen kann. Man meldet sich entweder als „Autonomo“ an und zahlt zwischen 200,- und 300,- Sozialversicherungen (auch wenn man nur 300,- € verdient) oder bekommt eine Anstellung. Da ich aber erfahren habe, dass es verboten ist in Spanien und Deutschland gleichzeitig sozialversichert zu sein, kann die Pension mich nicht anstellen. Das ist das Problem für mich hauptsächlich. Ist das so?

Es gibt in jedem Fall ein Umsatzgrenze für Kleinunternehmer, der zurzeit (glaube ich) bei ca. 17500,-€ Gewinn liegt. Wie hoch darf denn eigentlich maximal der Gewinn sein?

Ich verdiene mit meiner Tätigkeit als Künstlerin zwischen 4500,- und. 6500,- € im Jahr, hätte also noch „Platz“ für Rechnungen. Vorraussichtlich verdiene ich in der Pension ca. 500,- € im Monat, also 3000,- für ein halbes Jahr. Ich hoffte ich könnte als Kleinunternehmerin auch Rechnungen für diesen Job im Ausland stellen, also dass es nicht unbedingt eine künstlerische Tätigkeit sein muss und es egal ist ob hier oder in Spanien. Dem ist nach Antwort von Enno Becker nicht so. Habe ich das richtig verstanden? Ich gebe hier auch Malkurse, die ich über Deutschland abrechne. Ist das dann denn legitim?

Herzliche Grüße von LailaLino

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Ruhestandsversetzung von Beamten auf Probe?

Hallo, eine Frage an die Beamtenrechtler:

Grundsätzlich ist es im Beamtenversirgungsrecht auf Bundes- und Landesebene so, dass Beamte auf Probe in den Ruhestand versetzt werden, wenn sie durch einen Dienstunfall dienstunfähig geworden sind.

Um anderweitig, also sprich ohne Dienstunfall, Pensionsansprüche zu begründen, sieht das Beamtenversorgungsgesetz folgendes vor:

Generell hat der Beamte Anspruch auf Versorgung, wenn eine mindestens fünfjährige (ruhegehaltsfähige) Dienstzeit abgeleistet wurde. Im Gesetz findet sich jedoch kein Hinweis auf den Status, Lebenszeit, Probe oder Zeit.

Ein Beamter, der im gehobenen Dienst ein FH-Studium absolviert, wird als Beamter auf Widerruf (bereits ruhegehaltsfähige Dienstzeit von Anfang an) eingestellt. Nach absolviertem dreijährigem Studium wird er in die Probezeit übernommen, welche drei Jahre dauert. Das heißt, nach 6 Jahren wird er Beamter auf Lebenszeit und hat bereits als Probebeamter die "versorgungsrechtliche Wartezeit" von 5 Jahren erfüllt. Was passiert, wenn er noch bevor seiner Verbeamtung auf Lebenszeit (ohne vorangegangenen Dienstunfall) dienstunfähig wird, aber die 5 Jahre abgeleistet hat? Versetzung in den Ruhestand bei Mindestpensionoder Entlassung aus dem Beamtenverhältnis? Im BeamtVG steht kein Hinweis, dass der Beamte auf Lebenszeit verbeamtet sein muss, es steht lediglich "der Beamte", daher die Frage.

Google habe ich ausreichend bemüht, jedoch stützen sich die im Internet verbreiteten (teilweise widersprüchlichen) Informationen nicht auf Gesetze oder Verordnungen, sondern sind meiner Meinung nach wenig verlässlich und nicht begründet. 

Hierzu finde ich leider auch keine Rechtsprechung. Ich hoffe, jemand kann die Frage kompetent beantworten, entweder aus Erfahrung oder ausreichender Rechtskenntnis. Vielen Dank :-)

Albert

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