BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?

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3 Antworten

Die bAV, sofern nach § 3, Nr. 63 EStG abgeschlossen ist steuer- und sozialversicherungsfrei in den Beiträgen, da diese vom Brutto bespart wird und selbiges in Folge der Entgeltumwandlung reduziert wird.

Das Elterngeld bemisst sich anhand eines vom Brutto errechneten fiktiven Nettoeinkommens, ist aber selbst steuerfrei, unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt.

Warum die bAV unverändert weiterläuft, wenn du keinen Arbeitslohn beziehst, ist mir schleierhaft...

Kein Arbeitseinkommen = keine Steuer und somit keine Auswirkung auf die Gehaltsumwandlung. Wenn nichts zum "umwandeln da ist" kann auch keine SV-/Steuerbeträge gespart werden. Ist doch eigentlich logisch. Januar wurden den jetzt die BAV in voller Höhe abgezogen und einfach nur ein Nettoübertrag nach Feb. gemachhttp://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/betriebliche-altersvorsorge/betriebliche-altersvorsorge-elternzeit/nzeit/

Hm, aber es gibt doch die jährlichen maximalen Grenzen zur Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge. Ich kann doch auch Einmalbeiträge zahlen die sich auch die jährlichen Max-Grenzen auswirken (Bsp. aus meiner Vergangenheit: 8 Monate Arbeitseinkommen aber Jahresbeitrg aus Gehaltsumwandlung in einem Monat gezahlt, hier wirkten dann - wie von mir erwartet - die jährlichen MAX Grenzen für Steuer und Sozialversicherung).

Danke für den Link, sehr informativ.

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Das ist richtig nur dann steuerfrei, wenn auch Entgelt bezogen wird. SV-Beiträge fallen ebenfalls nur an, wenn Du im Arbeitsverhältnis Entgelt beziehst. Eine Prämienfreistellung wäre hier angeraten.

Hm, aber es gibt doch die jährlichen maximalen Grenzen zur Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Beiträge. Ich kann doch auch Einmalbeiträge zahlen die sich auch auf die jährlichen Max-Grenzen auswirken (Bsp. aus meiner Vergangenheit: 8 Monate Arbeitseinkommen aber Jahresbeitrg aus Gehaltsumwandlung in einem Monat gezahlt, hier wirkten dann - wie von mir erwartet - die jährlichen MAX Grenzen für Steuer und Sozialversicherung).

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@Sunipeau

Das ist kein Widerspruch. Zum Zeitpunkt der Zahlung muss ENtgelt bezogen werden. Wer nur einen Monat Entgelt bezieht, in diesem Monat aber den Jahresbeitrag zahlt spart Steuern, wer nur anteilig zahlt nicht.

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