bAV - AG Haftungsfreistellung

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2 Antworten

Das ist eindeutig im Betriebsrentengesetz geregelt:

§ 1 Zusage des Arbeitgebers auf betriebliche Altersvorsorge

(1) Werden einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber zugesagt (betriebliche Altersversorgung), gelten die Vorschriften dieses Gesetzes. Die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung kann unmittelbar über den Arbeitgeber oder über einen der in § 1b Abs. 2 bis 4 genannten Versorgungsträger erfolgen. Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann ein, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt.

--> Der letzte Satz ist das Entscheidende: Der AG haftet immer. Punkt.

Außerdem - was nützt die fabelhafte Enthaftung durch den Versicherer, wenn genau der so pleite ist, dass er nicht haften kann?

Wenn zum Auszahlungszeitpunkt zuwenig Geld in der Kasse ist, muss der Arbeitgeber auf jeden Fall nachschießen.

http://www.compagno.de/images/Formulare/Unternehmen/toptippsmittelstand-unternehmenspraesentation.pdf

Hier findest Du die Pflichten des AG. Das eine adresdiert das Beschaffungsrisiko das andere das Betreuungsrisiko. Zwei verschiedene paar Schuhe. Und warum ein gezillmeter Vertrag besser sein soll als ein Nettovertrag

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