Bausparvertrag maximale Einzahlungsrate sinnvoll?

5 Antworten

"Irgendwelche Nachteile" ist ein weites Feld! Ich sehe diese:

Auf dem BSV eingezahltes Guthaben ist anderweitig nicht mehr verfügbar, denn Du kannst dieses Geld nicht so einfach zurückholen. Einzahlungen auf dem BSV sollten also nur erfolgen, wenn Du auf dieses Geld für längere Zeit entbehren kannst und/oder an dem eigentlichen Sinn und Zweck des abgeschlossenen BSV festhalten willst.

Das BSV-Guthaben ersetzt keine Liquiditätsplanung/-vorsorge.

Man weiss ja nichts über die genauen Konditionen Deines Vertrages und Deine finanzielle Zukunftsplanung.

Gefühlt würde ich sagen, es bringt nichts, für die paar "zusätzlichen" Zinsen (@detlef32) eine frühere Zuteilung und dann die Kündigung der Bausparkasse zu erhalten. Dann laufen die 1,5% relativ "guten" Zinsen für den gesamten Betrag enmtsprechend früher aus und Du verlierst die zusätzlichen Zinsen schnell wieder, denn 1,5% für eine "sichere" Anlage bekommst Du heute nirgends.

Tja - kannst Du machen wenn Du das Geld nicht benötigst. Allerdings ist der Zinsgewinn unter der Wahrnehmungsgrenze (wenn ich mal 600 Euro pro Jahr aus Zusatzzahlung betrachte). Das sind dann 9 Euro zusätzliche Zinsen und davon ggfls. 25% Abgeltungssteuer.

Kosten hast Du beim Bausparer nicht mehr und er wird halt früher zuteilungsreif und dann von der Bausparkasse gekündigt.

Und damit schliesst sich der Kreis. Wenn die Niedrigzinsphase noch lange anhält dann geht es aus wie das Hornberger Schießen. Du bekommst jetzt mehr Zinsen aber dann Dein gesamtes Geld für 0% zurück. Und wenn die Zinsen in den nächsten 2 Jahren ansteigen dann verzichtest Du auf Zinsen nach diesen 2 Jahren.

Wohnriester Bausparvertrag kündigen wegen anstehendem Hauskauf

Hallo.

Meine Frau und ich haben uns vor einem Jahr dazu entschlossen, in naher Zukunft ein Haus zu kaufen. Auf Empfehlung der Bank hin haben wir damals beide schonmal je einen Wohnriester Bausparvertrag (über je 50k €) abgeschlossen.

Jetzt, ein Jahr später, haben wir erstmals ein Haus gefunden, welches wir evtl. kaufen möchten. Da unser Bankberater (der uns damals den vorzeitigen Abschluss der Wohnriester Verträge empfohlen hatte) gerade im Urlaub ist, haben wir kurzerhand mal einen Termin bei einer anderen Bank gemacht. Dort hat man uns die Riesterverträge quasi um die Ohren gehauen. Die Finanzierung des Hauses ist für uns gut machbar, aber nur wenn wir die 2 x 163 €, die derzeit monatlich in die Riesterverträge gehen, in die Finanzierung einbringen können.

Wir haben in beide Riesterverträge für das Jahr 2012 voll eingezahlt um die maximale Förderung zu erhalten. Es wurden unsererseits also bisher insgesamt 6520 € eingezahlt. Zudem haben wir vor Kurzem die Verträge in der Steuerklärung 2012 angegeben, so dass wir demnächst die entsprechende Steuervergünstigung ausgezahlt bekommen.

Welche Möglichkeiten haben wir nun?

Idealerweise würden wir gerne jetzt möglichst viel der von uns eingezahlten Summe aus den Verträgen herausziehen (als zusätzliches Eigenkapital für den Hauskauf) und natürlich die monatlichen Zahlungen einstellen.

Also die Verträge komplett kündigen? Rückzahlung der Förderung 2012 sowie der gerade beantragten Steuererleichterung sind dann klar und kein Problem.

Abschlussbegühr pro Vertrag waren 500€. Sind die auf jeden Fall weg oder dürfen seitens des Anbieters pro Laufjahr nur anteilig Gebühren berechnet werden (wie ich hier irgendwo gelesen habe)?

Oder gibt s sogar die Möglichkeit die Verträge auszusetzen und das eingezahlte Geld jetzt zu entnehmen, weil es ja für einen Hauskauf genutzt wird? Und dabei nicht mal Förderung und Steuererleichtung zurückzahlen zu müssen?

Danke für eure Hilfe.

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Wie viel Geld kann die Arge vom Bausparvertrag einbehalten, wenn er ausgezahlt wird?

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Bausparkasse drängt zur Vertragsauflösung - was tun?

Hallo,

ich habe 2006 einen Bausparvertrag bei der HUK Bausparkasse (jetzt übernommen durch die Aachener Bausparkasse AG) mit einer Bausparsumme von 14.000 Euro abgeschlossen. Zwischenzeitlich wurde der Vertrag aufgrund einer Splittung geteilt, sodass nun aktuell ein Bausparguthaben von 4.523,78 Euro auf dem Bausparvertragskonto vorhanden ist.

Wie wir ja alle wissen, versuchen die Bausparkassen aufgrund der Niedrigzinsphase dem Kunden schnellstmöglich den Bausparbetrag vorzeitig zuzuteilen bzw. zur Auszahlung zu bewegen. Dies tat auch meine Bausparkasse in dem man mir mitteilte, dass "...Die gesetzliche Bindungsfrist für den Bausparvertrag abgelaufen ist ..." und ich den Antrag zur Auszahlung ausfüllen sollte. Nachdem ich nicht regiert habe, versucht man nun mit einem weiteren Schreiben mich von der Auszahlung zu überzeugen. Hierin wird mitgeteilt, dass "... Der Anspruch auf Bonus (Sonderzins) gemäß den zugrunde liegenden allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) auf 10 Jahre seit Vertragsbeginn befristet ist und die Rendite nun den Höhepunkt überschritten hätte und somit nunmehr kontinuierlich fällt...". Ich solle nun das angesparte Bausparguthaben zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen und des Sonderzinses mit der zustehenden Wohnungsbauprämie abrufen.

Hier stell ich mir die Frage, wie ich nun reagieren soll, zumal ich durch den Satz, dass "... die Rendite des Bausparvertrages nach Überschreitung des Höhepunktes nunmehr kontinuierlich fällt ..." doch sehr verunsichert. Wie ist das zu verstehen bzw. wie gestaltet sich der kontinuierliche Fall der Rendite, sofern ich einer Auszahlung nicht zustimme? Ist das Angstmacherei damit ich den Vertrag kündige und kann ich das ignorieren oder sollte ich doch besser einer Auszahlung zustimmen? Welche Nachteile hätte der o. g. Sachverhalt für mich?

Im Moment benötige ich das Bausparguthaben nicht und würde gerne (sofern ich damit keinen Verlust mache) meinen Bausparvertrag weiter beibehalten. Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Was sollte ich hinsichtlich meiner monatlichen Einzahlungen ggf. beachten damit das keine Nachteile für mich bedeutet (ich zahle monatlich lediglich 13,00 Euro rein). Was soll ich machen, wenn die Bausparkasse den Vertrag kündigt? Für Tipps zur weiteren Vorgehensweise wäre ich dankbar.

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Was tue ich, wenn die Bausparkasse eine Erhöhung der Sparrate fordert?

Ich habe im Jahre 2003 für meine Partnerin einen Bausparvertrag bei der damaligen Quelle Bausparkasse (heute BSQ Bauspar AG) abgeschlossen. Der Plan damals war, das Geld für meinen Erstgeborenen anzusparen und ihm das mit 18 auszuzahlen. Das wäre theoretisch 2021.

Vertragsahmen sehen folgendermaßen aus:

Tarif: Q12Bonus; Verzinsung: 4,75 %; Bausparsumme: 14.000,00 €; Vertragsbeginn: 06.10.2003; Ablauf Bindefrist: 06.10.2010; Festgelegte Sparrate monatlich: 25,00 €

Ende letzten Jahres erhielt ich Post, dass die Regelsparraten in den letzten 12 Monaten nicht vollumfänglich geleistet wurden. Wir wurden aufgefordert den Fehlbetrag von 372,00 € bis Ende Januar 2016 zu begleichen. Im Schreiben wurde darauf hingewiesen, dass laut Bausparvertrag die monatlichen Sparzahlung bis zur ersten Auszahlung mindestens 4 ‰ betragen muss. Auf meinen Anruf bei BSQ hin wurde mir das bestätigt und aufgezeigt, dass 4‰ von 14.000,00 €

= 56 € ergeben. Abgezogen meiner gezahlten 25 € entsteht ein monatlicher Fehlbetrag von 31 € (macht im Jahr 12 x 31 = 372 €) Wenn ich die Zahlung nicht leiste, wird mir mit Kündigung gedroht.

Welche Schritte wären jetzt richtig, um den Bausparvertrag zu erhalten? Soll ich die Zahlung von 372,00 € leisten und abwarten? oder Soll ich die 372,00 € Zahlen und die Sparrate auf monatlich 56 € erhöhen?

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Rente Kündigen oder Beitragsfrei stellen?

Hallo liebe Leute ich hoffe ihr könnt mir aus einer großen Misere helfen.

Hierzu muss ich leider ein bisschen ausholen. Ich habe direkt nach meiner Ausbildung bei einer Versicherung ( zu diesem Zeitpunkt war ich in solchen Sachen auf mich gestellt ) 3 Renten Versicherungen mit einem monatlichen Einzahlungsbetrag ihn Höhe von jeweils 100,- Euro abgeschlossen. Sie haben eine Laufzeit von 15 Jahren ( 2028 ). Da ich nun realisiert habe das dieses Modell gänzlich unpassend ist weiß ich nun nicht wie es weitergehen soll. Zur Auswahl steht das Kündigen der Rentenversicherung mit einem Verlust von 1800 Euro ( Rückkaufswert 8000 Euro ) oder Beitragsfrei stellen.

Welchen vorteile hätte es wenn ich die Verträge Beitragsfrei stelle ? Bekommen ich dann quasi 2028 wenigstens meine bis dato eingezahlten Beiträge wieder? Oder verändert sich das Verhältnis Rückkaufswert / Eingezahltes nicht?

Vielen Dank für eure Bemühungen!

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"Eigentor geschossen ? " rentenversicherungsfrei im Midijob

Ein H A L L O in die Runde hier !!!!

Da ich seit einiger Zeit nun auch das Internet für mich entdeckt habe und dieses wirklich klasse Portal hier gefunden habe, hier auch gleich eine brennende Frage. Ich arbeite 6 Std. täglich bei einem monatl. Brutto von 650,- Euro. 2003 habe ich ein Schreiben bekommen in dem ich mich entscheiden konnte, rentenversichern oder nicht. Ich dachte damals, ein paar " Mäuse " mehr monatlich bei dem ohnehin mickrigem monatlichen Verdienst, eventuell nicht die schlechteste Entscheidung. Jetzt da die Rente immer näher rückt, ich werde in wenigen Wochen 60 Jahre alt, mache ich mir so meine Gedanken mit Hilfe der jetzigen Möglichkeiten die das Internet bietet. Hätte mir gewünscht, man hätte damals das F Ü R und W I D E R solch einer Entscheidung deutlicher gemacht. Nun ja, es ist geschehen ! Ein z u r ü c k gibt es scheinbar auch nicht mehr wie ich gelesen habe - " toll " - ! Wieso das eigentlich ? Man muss sich doch wenigstens einmal umentscheiden dürfen. Gibt es eventuell doch eine Möglichkeit ?Welche Nachteile habe ich eigentlich zu erwarten ? Ist die Rentenkürzung für mich gravierend ? Wie ist das mit den Wartezeiten ? Wenn alles gut geht, werde ich noch bis Dez. 2015 oder Mai 2016 etwa in der Firma tätig sein.(Geschäftsaufgabe). Wäre etwas beruhigender für mich wenn ich da etwas Klarheit hätte. Wer kann mir dazu etwas sagen oder raten. ganz liebe Grüße und DANKE im voraus !!!!

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