Bausparvertrag maximale Einzahlungsrate sinnvoll?

5 Antworten

"Irgendwelche Nachteile" ist ein weites Feld! Ich sehe diese:

Auf dem BSV eingezahltes Guthaben ist anderweitig nicht mehr verfügbar, denn Du kannst dieses Geld nicht so einfach zurückholen. Einzahlungen auf dem BSV sollten also nur erfolgen, wenn Du auf dieses Geld für längere Zeit entbehren kannst und/oder an dem eigentlichen Sinn und Zweck des abgeschlossenen BSV festhalten willst.

Das BSV-Guthaben ersetzt keine Liquiditätsplanung/-vorsorge.

Man weiss ja nichts über die genauen Konditionen Deines Vertrages und Deine finanzielle Zukunftsplanung.

Gefühlt würde ich sagen, es bringt nichts, für die paar "zusätzlichen" Zinsen (@detlef32) eine frühere Zuteilung und dann die Kündigung der Bausparkasse zu erhalten. Dann laufen die 1,5% relativ "guten" Zinsen für den gesamten Betrag enmtsprechend früher aus und Du verlierst die zusätzlichen Zinsen schnell wieder, denn 1,5% für eine "sichere" Anlage bekommst Du heute nirgends.

Das ist die eine Möglichkeit, den "relativ" hohen Zinssatz auszukosten.

Eine zweite Möglichkeit wäre, die Monatsraten so zu wählen, dass Du bis Zuteilung plus knapp 10 Jahre einzahlen kannst ohne die Bausparsumme zu überschreiten.

So lautet die Rechtsprechung vom 21. Februar 2017.

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