Bausparvertrag kündigen, welche Alternativen gibt es? Zahle 15 Euro für die hilfreichste Antwort

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bausparvertrag halte ich nur für sinnvoll, wenn er auch für ein Bauspardarlehen eingesetzt wird. Da ein Bausparvertrag mittel - langfristig ist, empfiehlt sich hier als Alternative ein Fondssparplan. Ich würde Aktienfonds vorschlagen, es würde aber auch ein Mischfonds gehen. Sicher sind Fonds volatil, aber dies relativiert sich durch die längere Laufzeit. Die Anleger eines Fondssparplanes erzielen in den meisten fällen eine gute Rendite.

Allerdings empfiehlt es sich nicht einfach den Fondssparplan bei der Bank abzuschließen, denn die setzt vorwiegend nur die Fonds ihrer eigenen Fondsgesellschaften ein. Besser ist hier ein Finanzanlagenvermittler mit Kernkompetenz Investmentfonds. Mit den neuen Medien geht das heute auch ohne Besuch beim Berater. Es gibt Telefon, E-Mail, online-Präsentation am Monitor etc.

Wie es bereits die anderen Kommentare hier wieder geben haben, bekommst Du hier nur persönliche Meinungen zu hören.

Für eine individuelle Empfehlung, fehlen wichtige Informationen.

Vielleicht sollte man sich hier, je nach Anlagehöhe, von einem professionellen Vermögensberater beraten lassen. So eine Beratung kann aber gute 3 bis 8 Stunden in Anspruch nehmen. Kommt aber auch immer darauf an, wie professionell der Berater ist/sein sollte und wie hoch deine Anforderungen sind.

Einen qualifizierten Berater zu finden ist auch nicht gerade einfach. Eine Empfehlung werde ich hier nicht nennen.

Das sollte wohl eher ein Werbeversuch sein.

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Um da wirklich helfen zu können, fehlen entscheidende Informationen. Warum hast Du (damals) den Bausparer abgeschlossen? Wie hoch ist die Bausparsumme, wie hoch sind die Zinsen, wie hoch ist der Darlehenszins, seit wann läuft der Vertrag, bis wann läuft der Vertrag, stehen Dir Wohnungsbauprämie und/oder Arbeitnehmersparzulage zu...?

Du zäumst das Pferd leider von hinten auf. Dennoch hast Du viele Antworten erhalten, die m. E. Deine Situation überhaupt nicht hinreichend berücksichtigen (können). Aber dies liegt schon an Deiner mißglückten Fragestellung.

Ehe man zu VZ, Banken, Finanzanlagenvermittler, Honorarberater oder andere Interessenvertreter (überwiegend mit Provisionsinteressen, die aber manchmal auch angemessen sein können!) geht, wäre eine kritische Selbstanalyse, die ich leider bei der Fragestellung völlig vermisse, sinnvoll. Hierzu empfehle ich Dir zunächst diese Lektüre:

http://www.bmelv.de/cae/servlet/contentblob/656294/publicationFile/38033/Checkliste-Geldanlageberatung.pdf

Danach geht's weiter:-)

Meine erste Einschätzung: Bausparverträge bringen nur etwas, wenn man damit ein günstiges Darlehen bekommt - die lächerlich verzinste Ansparsumme zu kündigen wäre rausgeschmissenes Geld, das sie schon für die Abschlussprovision draufging :-O

Wenn du dich schon davon trennen willst, verkaufe sie an jemanden, der schnell einen möglichst zuteilungsreifen Vertrag sucht.

Behalte dein Geld und nimm meinen Rat: Bei der Verbraucherzentrale bekommt man unabhängige, versiert Auskunft. Termin machen, alle Unterlagen mitnehmen und die hier ausgelobte Gebühr ist da deutlich zielführender investiert :-O

G imager761

Wenn du dich schon davon trennen willst, verkaufe sie an jemanden, der schnell einen möglichst zuteilungsreifen Vertrag sucht.

Das klingt so, als wenn der Bausparer seinen angesparten Bausparvertrag beliebig an jemanden weiterverkaufen könnte. Hierzu sollte man doch lieber genau in die betreffenden Bausparbedingungen gucken, an welchen Personenkreis der Bausparvertrag überhaupt verkauft werden darf. Hierfür kommen häufig nur nahestehende Personen des Bausparers in Frage, was den Kreis der Kaufwilligen oft sehr eingschränkt.

Bei der Verbraucherzentrale bekommt man unabhängige, versiert Auskunft.

Naja, so einfach ist das auch nicht!

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