Bausparvertrag auflösen auf neuen bausparvertrag - wohnwirtschaftliche Verwendung?

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Hallo niblond,

nein, das Guthaben auf einen anderen Bausparvertrag einzuzahlen zählt nicht als wohnwirtschaftliche Verwendung. Schade....

Ich weiß nicht ob es Ausnahmen gibt, ich persönlich bin jedoch auch kein Freund von Bausparverträgen. Macht wirklich nur in wenigen Fällen wirklich Sinn. (Hätte bei dir durchaus sein können, wenn richtig beraten). Doch zum reinen Ansparen, sind die Kosten meist zu hoch dafür.

  1. wer hat dir geraten einen Alten Vertrag aufzulösen und gleich einen NEUEN zu machen? Unsinn !! Bei Abschluss des neuen sind wieder Kosten entstanden, die Prämien sind auch weg. Der Vertrag muß dazu min 6 Jahre bespart werden und 1 Jahr ruhen, um Prämien unschädlich ausgezahlt zu werden. Bausparverträge sind meiner Meinung zu 80% Nonsens und nicht richtig von der höhe der Bausparsumme

Danke zunächst für Deine Antwort. Hmmm... ja... das ist so eine Sache und nicht ganz einfach zu erklären. Mal ganz grob gesagt: Ursprünglich haben wir einen BSV gemacht, der nach Ablauf der Zinsbindungsfrist unseres Immob.darelehens (also jetzt in 6 Jahren) zuteilungsreif sein soll. Einfach als kleine Absicherung. Ich habe dann aber erst später festgestellt, dass die BS-Summe viiiiel zu hoch angesetzt wurde und der BSV erst irgendwann x-Jahre nach Zinsbindungsende zuteilungsreif gewesen wäre. Nach Reklamation beim Berater wurde die BS-Summer ermäßigt, allerdings immer noch zu hoch. Nun waren wir bei einem anderen Berater und der meinte, dass uns dieser BSV für unseren Zweck nichts bringen würde. Die BS-Summe hätte nochmals ermäßigt werden müssen, die Zuteilungssumme wäre dann zu gering fürs Darlehen gewesen und und und... Also neuen BSV vorgeschlagen, andere Bausparkasse, anderen Tarif... besseres Ergebnis. Naja, zumindest so seine Worte.... Ich hab zwar schon gemeckert, weil wir ja beim ursprünglichen BSV auch Abschlussgebühr gezahlt haben, die wir verschenken und jetzt schon wieder.... Er meinte nur, dass wir das wohl in Kauf nehmen müssen, dafür aber einen sinnvollen Vertrag hätten, der auch Sinn macht... Wahrscheinlich hast du schon Recht mit deinem letzten Satz!

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@niblond

Da hat euch der "Berater" ja mal schön verarscht!

Aber da gehören immer zwei dazu...

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Ich war immer der Meinung das man Bausparverträge jederzeit kündigen kann. Ich habe das auch schon mal getan. Das Darlehen muß wohnwirtschaftliche Verwendung finden.

Sicher, die Prämien hast du verloren.

Das Ersparte ist dein Geld.

Ob ich der Bausparkasse irgendetwas nachweisen würde? Ich stehe erstmal auf dem Standpunkt das ich garnichts nachweisen muß.

Man könnte tatsächlich versuchen die Einzahlung in einen anderen BSV als wohnwirtschaftliche Verwendung deklarieren. (Finde ich lustig).

Bausparvertrag wird Zugeteilt - ich möchte aber weiter sparen

Hallo,

2004 habe ich einen Bausparvertrag abgeschlossen. Nun habe ich einen Brief bekommen, dass der Bausparvertrag am Tag X zugeteilt wird.

Als Anlage ist ein Formular:

  • [x] Ja, ich nehme die Zuteilung an: [ ] sofort [ ] zum
  • [ ] Ich verzichte endgültig auf mein günstiges Bauspardarlehen (Bitte rechnen Sie meinen Bausparvertrag ab und überweisen Sie mein Guthaben)
  • [ ] Ich möchte mein Geld weiterhin rentabel auf einem neuen BHW Bausparvertrag anlegen

Mein Bausparguthaben liegt bei ca. 3000 EUR, (deutlich unter der Bausparsumme). Nun habe ich im Netz gelesen, dass ich ja bis zur Bausparsumme weiter sparen kann.

Aber: Wenn ich die 8.000 erreiche, kann man mir ja kein Darlehen mehr "anbieten" und folglich kann ich diesen nicht ablehnen um die 3.5% zu erhalten (Details zum Vertrag weiter unten).

Frage daher an Euch:

  1. Wie sollte ich nun vorgehen? Denn irgendwie passt ja nichts aus auf dem Formular. Eigentlich würde ich gerne den Vertrag so weiter laufen lassen wie er ist um die Zinsen und die Arbeitgeberzulage zu erhalten. - Den Darlehen brauche ich nicht.
  2. Muss ich bis zu dem "Datum X" irgendwie reagieren?

Vertrag

  • BHW Dispo maXX "ZV01199 V 10 DM / 09.03"
  • Bausparsumme: 8.000
  • mtl. VL: 26
  • Sparbetrag mtl.: 26
  • Abschlussgebühr: 80
  • Darlehnszins: nom. 4.75%, eff. 4.99% - 5.55%

Guthabenzins: "Die Gesamtverzinsung erhöht sich rückwirkend ab Vertragsbegin bei Verzicht auf das Bauspardarlehen (nicht bei Kündigung) und nach einer Laufzeit von mindestens 7 Jahren auf 3.5%.


ABB

§3 Verzinsung des Sparguthabens

  • (1) Das Bausparguthaben wird mit 2% jährlich verzinst (Basiszins)
  • (2) Verzichtet der Bausparer nach einer Vertragslaufzeit von mindestens 7 Jahren bei Annahme der Zuteilung des Vertrags auf das Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 3,5% jährlich. Für Guthaben, die die Bausparsumme übersteigen, erhöht sich die Gesamtverzinsung nicht. Bei Vertragsänderungen ist der neue ermittelte Vertragsbeginn (§13) Grundlage für die Laufzeitberechnung.
  • (3) Die Basiszinsen werden dem Bausparguthaben jeweils am Ende des Kalenderjahres gutgeschrieben. Sie werden nicht gesondert ausgezahlt. Die Differenz zur Gesamtverzinsung wird bei Auszahlung des Gesamten Bausparguthabens fällig und dem Bausparkonto zu diesem Zeitpunkt gutgeschrieben.

§5 Nichtannahme der Zuteilung, Vertragsfortsetzung

  • Der Bausparer kann die Annahme der Zuteilung widerrufen, so lange die Auszahlung der Bausparsumme noch nicht begonnen hat.
  • Nimmt der Bausparer die Zuteilung nicht fristgemäß an oder wird die Annahme der Zuteilung widerrufen, wird der Vertrag fortgesetzt.
  • Setzt der Bausparer seinen Vertrag fort, kann er seine Rechte aus der Zuteilung jederzeit wieder geltend machen. In diesem Fall ist der Bausparvertrag bei dem Zuteilungstermin, der dem Ablauf von drei Monaten nach Eingang seiner Erklärung folgt, vorrangig zu berücksichtigen.
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Bausparkasse drängt zur Vertragsauflösung - was tun?

Hallo,

ich habe 2006 einen Bausparvertrag bei der HUK Bausparkasse (jetzt übernommen durch die Aachener Bausparkasse AG) mit einer Bausparsumme von 14.000 Euro abgeschlossen. Zwischenzeitlich wurde der Vertrag aufgrund einer Splittung geteilt, sodass nun aktuell ein Bausparguthaben von 4.523,78 Euro auf dem Bausparvertragskonto vorhanden ist.

Wie wir ja alle wissen, versuchen die Bausparkassen aufgrund der Niedrigzinsphase dem Kunden schnellstmöglich den Bausparbetrag vorzeitig zuzuteilen bzw. zur Auszahlung zu bewegen. Dies tat auch meine Bausparkasse in dem man mir mitteilte, dass "...Die gesetzliche Bindungsfrist für den Bausparvertrag abgelaufen ist ..." und ich den Antrag zur Auszahlung ausfüllen sollte. Nachdem ich nicht regiert habe, versucht man nun mit einem weiteren Schreiben mich von der Auszahlung zu überzeugen. Hierin wird mitgeteilt, dass "... Der Anspruch auf Bonus (Sonderzins) gemäß den zugrunde liegenden allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) auf 10 Jahre seit Vertragsbeginn befristet ist und die Rendite nun den Höhepunkt überschritten hätte und somit nunmehr kontinuierlich fällt...". Ich solle nun das angesparte Bausparguthaben zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen und des Sonderzinses mit der zustehenden Wohnungsbauprämie abrufen.

Hier stell ich mir die Frage, wie ich nun reagieren soll, zumal ich durch den Satz, dass "... die Rendite des Bausparvertrages nach Überschreitung des Höhepunktes nunmehr kontinuierlich fällt ..." doch sehr verunsichert. Wie ist das zu verstehen bzw. wie gestaltet sich der kontinuierliche Fall der Rendite, sofern ich einer Auszahlung nicht zustimme? Ist das Angstmacherei damit ich den Vertrag kündige und kann ich das ignorieren oder sollte ich doch besser einer Auszahlung zustimmen? Welche Nachteile hätte der o. g. Sachverhalt für mich?

Im Moment benötige ich das Bausparguthaben nicht und würde gerne (sofern ich damit keinen Verlust mache) meinen Bausparvertrag weiter beibehalten. Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Was sollte ich hinsichtlich meiner monatlichen Einzahlungen ggf. beachten damit das keine Nachteile für mich bedeutet (ich zahle monatlich lediglich 13,00 Euro rein). Was soll ich machen, wenn die Bausparkasse den Vertrag kündigt? Für Tipps zur weiteren Vorgehensweise wäre ich dankbar.

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Wie weisen wir die wohnwirtschaftliche Verwendung von Kapital aus einem Riestervertrag bei der ZFA nach?

Wir haben vor ein paar Jahren eine Immobilie gekauft und wohnen selbst dort drin. Jetzt hat meine Frau einen Antrag auf Entnahme von Riesterkapital zu wohnwirtschaftlichen Zwecken gestellt. Das Geld soll mittels Tilgung und Sondertilgung in die Hypothek einfließen. Diesem Antrag wurde entsprochen und dass Geld wurde ausgezahlt. Der gesamte Betrag wird in 12 Monaten in Form von Tilgungsraten und einer Sondertilgung vollständig in die Hypothek eingeflossen sein. Dies ist sichergestellt.

Was mich irritiert ist: es ändert sich an den Hypotheken und den Sonderzahlungen nichts. Die Zahlungen hätten wir auch ohne Riesterkapital in der gleichen Form geleistet. An den Abbuchungen der kreditvergebenden Bank für die Tilgung oder die Sondertilgung ist nicht zu erkennen, dass es sich um Geld aus dem Riestervertrag handelt, welches zur Tilgung eingesetzt wird. Einziger Unterschied ist, dass wir in einem Jahr das Geld aus dem Riestervertrag 'über haben'. Das ist zwar schön aber irritiert uns. Wir suchen den Haken an der Geschichte und möchten in einem Jahr nicht feststellen, dass wir was vergessen oder übersehen haben und die erhaltenen Zulagen zurückgezahlt werden müssen, weil eine schädliche Verwendung des Kapitals vorliegt.

Haben wir dabei etwas übersehen bzw. wie weisen wir der ZFA nach 12 Monaten nach, dass das Geld aus dem Riestervertrag in die Hypothek eingeflossen ist. Müssen die Abbuchungen besonders gekennzeichnet sein, oder oder oder? Wer hat bereits Erfahrung damit gemacht?

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Bausparvertrag- VL Abschluss ohne Zustimmung! Hat die Bank hier einen schwerwiegenden Fehler gemacht?

Guten Tag Zusammen,

im vergangenen Sommer musste ich leider aus diversen Gründen vorzeitig meinen Bausparvertrag auflösen. Das war ein kleines Durcheinander aber es funktionierte mit langer Wartezeit. Der Berater bot mir hierzu direkt an, einen neuen abzuschließen- dies lehnte ich direkt ab.

Nun ist mir leider erst vor einigen Tagen eine monatliche Lastschrift auf meinem Konto aufgefallen. Es werden schon mind. 4 Monate lang je 50,00 € von meinem Girokonto an die Bausparkasse XY eingezahlt. Nach Rücksprache mit dem Berater, handele es sich hierbei um die VL die er umlegen wollte, welche ich aber schon eine lange Zeit nicht mehr erhielt, auch vor der Auflösung erhielt ich keine VWL meiner alten Firma mehr. Deshalb verstehe ich seine Argumentation nicht. Es sieht für mich einfach nur so aus, als hätte ich einen neuen Vertrag und weiß nichts davon, da ich bis dato nur eine Kündigung meines alten Vertrages unterschrieben habe.

Hat der Berater bzw. die Bank hier einen riesigen Fehler gemacht? Inwieweit, habe ich hier die Möglichkeit, mich an den Vorstand zu wenden? Entschädigung, Klage?
Ich habe es soglangsam satt, mir von großen Konzernen auf der Nase herumtanzen zu lassen, ohne dass sich hier etwas verbessert und wir kleinen Konsumenten darunter leiden.

Ich bin gespannt auf Antworten.

Lieben Dank vorab :-)

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