Bausparvertrag als Krankenversicherung fürs Haus?????

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
als eine Art Krankenversicherung fürs Haus, wenn mal was kaputt geht.

Der Bankberater denkt weniger an die Krankenversicherung fürs Haus als mehr daran, dass ihm der Osterhase ein paar dicke Eier ins Nest legen soll, sprich: Du ihm mit einer satten Abschlußgebür das Frühjahr einleiten sollst. Wenn es um die Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen gehen soll, kann man die wesentlich besser durch andere Anlagen -z.B. in Aktienfonds- bewältigen. Das so angesparte Geld wäre dann auch multifunktional einsetzbar für den Fall, dass es mit der Sanierung doch nicht so teuer wird.

Die satten Ostereier beim BSV sind 1% der Vertragssumme! Also beo 30.000€ Bausparsumme gigantische 300€! Nur zur Information. Und ich bin gespannt, welche Anlagen Du genau meinst! Und ob man im Fall des Eintritts des Schadensfalls mal fix das doppelte als Kredit bekommt. Nee- so wird das nix!

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@alfalfa

Tja, es muß wohl außerhalb meiner Vorstellungskraft gelegen haben, dass man für den Betrag Kredit aufnehmen muß. Aber was solls: 300 Eier für ne schnelle Nummer wird der Vertreter auch nicht ablehnen.

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man sollte als Immobilienbesitzer unbedingt auch in einen Bausparer einzahlen

Gut, in einen Bausparer (meinst wohl eher einen Bausparvertrag oder wo willst Du das beim Bausparer reinstecken?), aber in was soll denn noch eingezahlt werden? Das verstehe ich nicht.

Also Bausparvertrag ist praktisch, wenn man einigermaßen sicher weiß, dass die Hauskrankheit erst ab in ca. 10 Jahren ausbricht (Wie soll die Krankheit davor bekämpft werden? Dispo- oder Ratenkredit?). Denn dann ist der Bausparvertrag zuteilungsreif und Du kannst Dir bei Bedarf kurzfristig Dein Bauspardarlehn holen. Aber das ist idR auch nicht sofort verfügbar, sondern (oh Schreck, der Heizkessel muss ausgetauscht werden!) es muss erst eine die Zuteilung beantragt werden, eine Bonitätsprüfung muss her und evtl. sogar eine Grundschuld bestellt werden. Manche Bausparkassen machen es bis zu einigen tausend Euro auch ohne Grundschuld (Deine auch?). Also innerhalb welcher Zeit steht die Darlehnsumme für die Reparatur bereit? Wie wird diese Dauer finanziell von Deiner Bank überbrückt? Überziehungskredit zu 16 % p.a.? Das ginge ja noch bei nur 4 Monaten, denn Du mußt nur 4 % billiger einkaufen;-)

Nichts gegen Dispo- oder Ratenkredit, aber von irgendwas muss die Bank auch leben und notfalls von der Abschlussgebühr bei einem Bausparvertrag. Oder Du sparst ordentlich und hast neben Deinem persönlichen Notgroschen schon mal weitere € 20.000 kurzfristig für die größeren Hausreparaturen verfügbar.

Der Bankberater denkt vermutlich eher an seine Krankenversicherung, die er mit der Provision aus dem an Dich verkauften Bausparvertrag bezahlen kann.

Natürlich ist es sinnvoll, für seine Immobilie Rücklagen zu bilden, weil immer mal wieder etwas zu reparieren oder gar renovieren ist. Dafür einen Bausparvertrag abzuschließen, halte ich nicht für die bestel Lösung.

Haus vor beantragung von Hartz 4 verkaufen?Bausparvertrag?

Hallo zusammen !

Habe vor ca 8 J ein Haus gekauft 200.000 Euro Habe mit Kredit und bausparvertrag finanziert. Restschulden 180.000 Euro. Auf Bausparvertrag 66000 Euro,der Kredit wird durch den Bausparverttrag in 2 Jahren abgelöst.Zahle also dann nur noch die Restschuld von 132.000 Euro an die(Bausparkasse). Bin durch schwere Krankheit seit 1 Jahr Schwerbehindert Gdb 90%. Beziehe derzeit Arbeitslosengeld 1 . Meine Frau arbeitet halbtags wärend unser Kind in der Schule ist,Einkommen 420Euro netto,+Kindergeld 184 Euro.

Werde warscheilich nie wieder einen Job bekommen.

Nun meine Frage was machen mit Haus und Bausparvertrag? Verkaufen ? derzeitiger Wert ca 230.000Euro Bausparvertrag ist gekoppelt mit meinem kredit. Das Haus verkaufen den Bausparvertrag auflösen und das geld ins Ausland bringen ?

Der Steuerbetrug ist mir bewust1 Aber was wollen die machen wenn das Geld weg ist ? Eine Geldstrafe die ich ja nicht zahlen kann 1 jahr haft würde ich auch in kauf nehmen es geht schließlich um was ,um alles wofür ich mein ganzes leben gearbeitet habe.

Das Haus ist nicht haltbar 168qm wohnfläche sind für3 personen nicht angemessen,ebenso die Heitz und Nebenkosten von 390Euro. Zahle zur Zeit nur den kredit 879 Euro (ohne Tilgung 455Euro) Habe in meinem ausgeübten beruf sehr gut verdient doch nun kommt Hartz4,Habe noch 10 Monate in denen ich Ag1 beziehe.

Kann mir jemand weiterhelfen?

Mfg Dankefür alle Antworten .

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Hauskauf - Vorausdarlehen von Wüstenrot (Bausparvertrag)

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wir haben soeben unser erstes Finanzierungsangebot für unseren bevorstehenden Hauskauf erhalten. Weitere folgen hoffentlich nächste Woche.

Nun ist das ganze ein Vorausdarlehen, welches auf einem Bausparvertrag basiert. Wir haben nämlich leider kein Eigenkapital (bzw. kein nennenwertes).

Ich weiß, dass in den meisten Fällen so ein "Kredit" teurer ist, als wenn man eben normal finanzieren würde. Allerdings hat man ja den Vorteil, dass der Zinssatz die komplette Zeit (20 Jahre) gleichbleibt. Ich denke, da derzeit die Zinsen doch sehr günstig sind, macht es vielleicht doch Sinn über ein Vorausdarlehen zu finanzieren? Denn wenn die Zinsbindung eines normalen Kredites nach bspw. 10 Jahren deutlich steigt (wovon auszugehen ist), würden wir mit dem Vorausdarlehen vergleichsweise wenig bezahlen.

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Wie hoch sollte Anteil von Wohnriester- Bausparvertrag in der Immobilienfinanzierung sein?

Hallo, wir (Ehepaar, zwei Kinder) möchten demnächst ein Haus kaufen und zum Teil mit einem Riester- Bausparvertrag, den wir neu abschliessen würden, finanzieren. Das gesamte Haus kostet 198.000, davon entfallen 70.000 auf eine ELW die wir separat über ein normales Annuitätendarlehen abzahlen würden. Die restlichen 128.000 möchten wir zum Teil mit Kfw- Mitteln (50.000) und durch ein Riester- Bauspardarlehen abdecken. Die Frage ist nun, wie hoch der Anteil des Wohnriester- Darlehens sein sollte. Uns wurde in jeder Bank, bei der wir waren etwas anderes geraten. Der eine Berater riet uns zu einer hohen Summe, z.B. 100.000, der andere eher zu 40- 50.000. Nicht klar ist uns auch ob wir zwei Riester- Verträge machen sollten oder nur einen und auf wen die Förderung laufen soll. Viele Fragen, über kompetente Beiträge würden wir uns freuen!

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Soll ich einen Bausparvertrag abschließen, um den günstigen Zins für die Anschlussfinanzierung zu sichern?

Guten Tag zusammen,

folgende Situation:

Im letzten Jahr habe ich eine Eigentumswohnung gekauft (Neubau, Kaufpreis um die 200.000 EUR) und selbst bezogen, zusammen mit meiner Freundin. Wir hatten ca. 2 Jahre nach einer passenden Mietwohnung gesucht, aber einfach nichts passendes gefunden.

Kaufen wollte ich eigentlich (noch) nicht. Später sollte es mal ein Haus werden. Bei den aktuellen Preisen ist das allerdings kaum möglich bzw. höchst unvernünftig. Alles, was annähernd in Frage kam, liegt bei uns in der Gegend bei mind. 350.000 EUR, eher noch deutlich drüber. Ich bin absolut kein Handwerkertyp aber doch recht pingelig, also kommen Häuser um die 200.000 EUR nicht in Frage.

In der Wohnung fühlen wir uns nun sehr wohl, haben eine große Terrasse, einen kleinen Garten, nette Nachbarn, tolle Lage usw. Für 1 Kind ist mind. genug Platz, so dass wir wohl die nächsten Jahre auf jeden Fall bleiben werden.

Nun zum eigentlichen Punkt:Ich habe das Darlehen über einen unabhängigen Berater abgeschlossen und die Zinsbindung auf nur 10 Jahre festgesetzt. Im Nachhinein bedauere ich dies ein wenig, allerdings war zum Zeitpunkt des Kaufs der niedrige Zins (1,82 %, zum damaligen Zeitpunkt und mit nur ca. 15 % EK schon recht gut) ausschlaggebend, außerdem wollte ich in der Whg. ohnehin nicht alt werden und strebe an, in den ersten 10 Jahren schon kräftig zu tilgen.

Dennoch lockt mich der Gedanke, einen Bausparvertrag abzuschließen, um zumindest etwas Sicherheit zu haben. Der Berater weiß natürlich mit interessanten Angeboten zu locken, z. B. sichern Wüstenrot oder alte Leipziger z. Zt. 2,5 % zu. Ich könnte also einen Bausparvertrag über insgesamt 70.000 EUR abschließen um mich gegen evtl. steigenden Zins abzusichern.

Mir fällt aber immer wieder auf, wie schlecht Bausparverträge allg. abschneiden: "am Ende verdient nur die Bank" usw. Sicher, in der Ansparzeit gibt's keine Zinsen, also Verlust ggü. Inflation, aber sonst?

Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft bringt, evtl. entdecken wir in ein paar Jahren unser Traumhaus, vielleicht fühlen wir uns aber so wohl, dass wir in der Whg. bleiben möchten, ggf. auch weiter vermieten... Bei der aktuellen politischen Lage würde ich es auch nicht ausschließen, mal ins Ausland zu gehen.

Nochmal die Eckdaten:

  • Darlehen über insgesamt 190.000 EUR
  • 1,82 % Sollzins, 10 Jahre
  • monatliche Rate 649 EUR (bei 2,22 % Tilgung, kann diese auf ca. 2,8 % erhöhen, tendiere aber zu Sondertilgungen - max. 5 % p.A. erlaubt)
  • Zinsanteil der Rate also bereits unter 300 EUR / Monat
  • monatl. Sparrate: 500-1000 EUR (variiert, meist um die 800 EUR. Bei zukünftigen Gehaltserhöhungen entsprechend mehr.)
  • Ich könnte also ca. 6000 - 9500 EUR Sondertilgung p.A. leisten (Oder alternativ sparen).

Mein aktueller Sparplan sieht so aus: die monatl. Sparrate gesplittet in Aktienfonds und auf Tagelsgeldkonto, und dann jährlich entscheiden, ob und wieviel getilgt oder weiter gespart wird.

Mann, langer Text. Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe :)

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