Bausparvertrag AGB Wüstenrot §15 Abs. 2 b Falsch beraten?

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2 Antworten

Wenn dies Vertragsbestandteil ist, kann die Bausparkasse im Prinzip den Vertrag nach 15 Jahren kündigen. Das ist korrekt. Ob der Verkäufer nun sagt, er hätte das noch nie erlebt, tut nichts zur Sache, denn er bekommt das normalerweise gar nicht mit, wenn die Kunden sich nicht bei ihm beschweren.

Dem vermeintlich günstigen Zins stehen natürlich im Falle langfristig steigender Zinsen auch steigende Erträge bei der Bausparkasse gegenüber. Die 1,6% wären also für die Bausparkasse gar nicht so schlimm, wenn Du das Geld 10 Jahre länger dort liegen läßt, als dies üblicherweise passiert :-)

Andererseits dürfte ein Bausparvertrag als Anlage für 15-20 Jahre nicht gerade der beste Weg sein, denn hier könnte man durchaus mit konservativen Fonds ggf. in Ergänzung mit Tages- oder Festgeldtranchen etwas zurücklegen.

Erstens zählen die Bedingungen und nicht die mündlichen Aussagen eines Verkäufers! Zweitens kann die Kündigung bei zu niedrigem Darlehenszins ausgesprochen werden, aber bei zu hohen Guthabenzinsen hat es in der Vergangenheit bereits Kündigungen gegeben!

Drittens ist m.E. dein Grundgedanke falsch! Die mickerigen Guthabenzinsen werden durch Kosten, Steuern und Inflation aufgefressen. Ein Fondsparplan baut in der von dir vorgegebenen Zeit erhebliches Kapital auf und ist sowohl bei Einzahlungen, als auch bei Entnahmen flexibel.

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