Soll ich einen Bausparvertrag abschließen, um den günstigen Zins für die Anschlussfinanzierung zu sichern?

5 Antworten

Ich war einige Jahre für eine Marktführende Bausparkasse tätig und unabhängig davon, denke ich dass in Ihrem Fall ein BSV mit möglichst geringem Darlehenszinssatz, für Sie günstig wäre. Möglichkeit A: Sie bleiben dabei und können nach Zinsbindung kostengünstig ablösen! B: Sie benötigen wesentlich mehr Eigenkapital für das Haus, als die ETW bringt, und haben auch hierfür schon Geld angespart. Fakt ist, bereits seit 2014 liegt der Sollzins, je nach Angebot und BSK bei nur 1-1,8% Darlehenszins.Besser Finanzieren als Barkauf!!!!!

...nach den o.g. Infos würde ich schon mal Abstand davon nehmen, das laufende Darlehen zu hoch zu tilgen..wenn die Wohnung nicht als "Altersruhesitz" dienen und Du ggf. später eine andere Immobilie erwerben willst, wirst Du dann und dort entsprechendes Eigenkapital brauchen (die vorhandene Wohnung später als Zusatzsicherheit zu verwenden, könnte schwierig werden, selbst wenn dann dort schon ein guter Teil getilgt ist)...zudem spielt da dann ggf. auch die steuerliche Komponente noch mit (man kann sich die Sondertilgungen nicht "zurückholen" um dann ggf. höhere Werbungskosten zu produzieren)...

Ein Bausparvertrag zur Zinssicherung?

Da wird es wirklich kompliziert. Grundsätzlich ist die Idee nicht dumm, schließlich weiß man so, mit welcher (Zins-)Belastung man dann in Zukunft rechnen kann. Allerdings muss der Bausparvertrag angespart werden und das so (mehr oder weniger) gebundene Kapital kann dann bei Erwerb einer weiteren/anderen Immobilie fehlen.

Auf der anderen Seite könnte man aber den für die Wohnung gedachten Bausparvertrag aber auch nutzen, um später eine weitere/andere Immobilie zu erwerben (was sich ggf. rechnet, wenn die Zinsen zu dem Zeitpunkt allgemein über den "gesicherten Zins" des Bausparvertrages liegen).

Ob ein "Bausparer" (und in welcher Höhe) Sinn macht, hängt ganz besonders von den eigenen Zinserwartungen ab. Je nach diesen persönlichen Erwartungen müsste man entsprechende Szenarien durchrechnen.

Wenn Bausparer, dann kommt es auf die Auswahl der richtigen Bausparkasse und Tarifs an. Wesentlich wichtiger als beispielsweise der reine Darlehenszins ist die Höhe der Ansparung (= einzuzahlendes Mindestguthaben).

Danke für die Antwort.

Eben das ist auch mein innerster Wunsch, finanziell einigermaßen "flüssig" zu bleiben für alle Eventualitäten. Ist das Traumobjekt zum alt werden erst einmal da, auf der anderen Seite eine zum Teil abbezahlte Immobilie, für die erstmal ein Käufer gefunden werden muss... ggf. Vorfälligkeitsentschädigungen...

Daher der Plan, erst einmal zu sparen und dann mit Blick auf die Erträge aufs Ersparte, Immobilien-Marktentwicklung, persönliche Bedürfnisse etc. die Lage ggf. neu zu bewerten.

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Hallo, auf diese Frage gibt es keine "Richtig oder Falsch" Antwort. Gerade wenn Du in Zukunft noch weiter in Immobilien investieren willst, geht es hier eigentlich nur um die Frage, wie der Darlehenszins in Deutschland zum dem Zeitpunkt stehen wird, bei dem Du wieder finanzierst. Nur dann kann man sagen, ob sich eine Bausparvertrag lohnt/gelohnt hätte. Mit einer Immobilie hast Du in - ich vermute - recht jungen Jahren schon eine ganze Menge deines Vermögens in eine Assetklasse investiert. Ein Bausparvertrag für ein neues Objekt hängt mittelbar auch an dieser Assetklasse, daher würde ich ihn grundsätzlich eher nicht empfehlen. Für die bestehende Immobilie sind Sondertilgungen wegen Kosten und Steuern die wahrscheinlich effektivere Variante. Deine derzeitige Strategie halte ich daher für gut. Wobei ich nicht zu viel auf dem Tagesgeld haben wollen würde, da ist der Zins noch unter den 1,8% des Darlehens. Bei mehr als 3 Monatsnettos auf dem Tagesgeld kannst Du das Geld aufgeteilt in Sondertilgung und Aktien/ETFs investieren. Grundsätzlich halte ich Aktien/ETFs für die im Moment attraktivste Sparform, nimm da ruhig eine hohe Quote. Da du im Moment kein konkretes Ziel in unter 3-5 Jahre hast (ggf. Immobilie mit 2. Kind), leg ruhig in Aktien an, die du ggf. auch für Deine Altersvorsore verwenden kannst. Falls Du eher ein sicherer Anleger bist, investiere den sicheren Teil wie gesagt eher in Sondertilgungen.

Hallo Klarplus,

danke für deine Antwort. Richtig, ich bin 33 und somit meiner Meinung nach in einem Alter, wo man diverse Grundsteine legen kann / sollte. Grundsätzlich bestätigst du ja das, was ich anstrebe.

Fonds / ETFs halte ich aktuell auch für die sinnvollste Möglichkeit. Meine einzige Sorge ist halt, dass ich nach 10 Jahren (aus welchen Gründen auch immer) doch nicht so viel getilgt habe und mit einer hohen Restschuld und hohen Zinsen in die Röhre gucke. Was der Immo Markt dann hergibt weiß ja auch niemand.

Auf der anderen Seite stören mich zunehmende monatl. Fixkosten immens, und ein Bausparvertrag wäre ja genau das. Die Kohle kann ich dann nirgends anders anlegen.

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@Bettercallsaul1

Ich sehe grad, du hast ja Aktien & ETFs empfohlen. Bei Aktien bin ich eher Halbwissender, habe mal vor Jahren ein wenig mit "Spielgeld" gehandelt und kam ganz gut damit klar. Hiermit möchte ich evtl. erst später beginnen, wenn ich mich etwas sicherer mit der Materie fühle. Möchte das ungern über einen Berater o.ä. abwickeln, der die halbe Rendite auffrisst ;)

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Darf ich einen Bausparvertrag nur zum Sparen nehmen und die staatliche Förderungen ausnutzen?

Ich habe mir überlegt mit der wohnungsbauprämie (45 euro p.a.) und riestersparzulage (154 euro p.a.) und einem hoch Guthabenverzinsten bausparvertrag zum sparen zu nutzen OHNE später das Darlehen in anspruch zu nehmen so würde eine rendite von ca 30% p.a. erziehlen auf 512 euro im jahr. Ist das möglich die staatliche förderung so auszunutzen?

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Baufinanzierung Hilfe

Hallo Zusammen,

wir planen folgendes Projekt.

Daten Haus:

Neubau einer massiven DHH, E70 EG+OG+DG+KG 122m2 Wohnfläche 5 Zimmer WU Beton-Keller (gedämmt und mit Heizkörpern) Heizungsanlage Wärmepumpe und Fussbodenheizung

Kosten:

Herstellungskosten Haus Festpreis 240.000 EUR (Schlüsselfertig)

Grundstückskosten inkl. Erschl., Grunderwerb, Notar: 170.000 EUR

Baunebenkosten: ca. 30.000 EUR

Garage: 8.500 EUR

Bemusterungspuffer: 5000 EUR

Material für Bodenbeläge, Farbe: 6000 EUR

Außenanlagen (ca. 16.500 EUR)

Gesamtkosten: 475.000 EUR

Eigenkapital: 60.000 EUR

Eigenleistung: 20.000 EUR

Fremdkapital:

396.000 EUR

Ich habe an Hand der Daten mir von zwei verschiedenen Finanzmaklern Finanzierungsangebote errechnen lassen, dass wir auf eine monatl. finanzielle Belastung von ca. 1400 EUR kommen.

Fragen:

Könntet ihr mir diese Angebote mit euren Erfahrungen und Wissen beurteilen?

Was ist gut, was ist schlecht an den einzelnen Komponenten?

Was könnte man anders machen oder besser machen?

Wo sollte man etwas verändern?

Würdet ihr eher einen reines Anutätendarlehen empfehlen? Ohne Kombi o. Riester? Wie lange sollte die Zinsbindungsdauer mind. sein? und anf. Tilgung?

Vielen Dank euch!!!!

LG


  1. Angebot

a) Riester-Darlehen (Ehemann): 136.000 EUR Hier fließen jährl. Grundzulage Mann (154 EUR) und 1 Kind (300 EUR) in die Tilgung ein.

Auszahlung: 100% Sollzins 3,44 % Effektiv 3,49 % Anf. Tilgung 1% Sondertilgung 5% Sollzinsbindung 20J. Rate 503,20 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 3M nach Zusage) Kosten Gutachten keine Bearbeitungsgebühren keine Restschuld ca. 84.919,71 EUR nach Sollzinsbindung Kalk. Vertragslaufzeit 34 J. 7 M (o. Sondertilgungen)

b) KFW 124 (Wohneigentum): 50.000 EUR

Auszahlung: 100% Sollzins 2,60 % Effektiv 2,63 % Tilgungssatz 2,01% (p.a. zzgl. ersparter Zinsen) Tilgungsbeginn nach 3J. Sollzinsbindung 10J. Rate 192,08 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 4M und 2Banktage nach Zusage) Gebühren keine Restschuld ca. 42.293,58 EUR nach Sollzinsbindung (Tilg.freie Zeit berücksichtigt) Kalk. Vertragslaufzeit 35 J. (o. Sondertilgungen)

c) KFW 153 (Energieeff. Bauen): 50.000 EUR

Auszahlung: 100% Sollzins 1,45 % Effektiv 1,46 % Tilgungssatz 2,90% (p.a. zzgl. ersparter Zinsen) Tilgungsbeginn nach 2J. Sollzinsbindung 10J. Rate 181,25 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 12M nach Zusage) Gebühren keine Restschuld ca. 37-708.25 EUR nach Sollzinsbindung (Tilg.freie Zeit berücksichtigt) Kalk. Vertragslaufzeit 30 J. (o. Sondertilgungen)

d) Anuitäten-Darlehen: 160.000 EUR

Auszahlung: 100% Sollzins 2,78 % Effektiv 2,82 % Anf. Tilgung 1% Sondertilgung 5% Sollzinsbindung 10J. Rate 504,00 EUR Bereitstellungszinsen 3% (p.a. ab 6M nach Zusage) Kosten Gutachten keine Bearbeitungsgebühren keine Auszahlungen 1 Restschuld ca. 141.579,21 EUR nach Sollzinsbindung Kalk. Vertragslaufzeit 47 J. 11M (o. Sondertilgungen)


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Auswahl Fondssparplan richtig?

Habe folgende Fondssparpläne a 25 Euro pro Monat, seit ca. 1 Jahr. Ist die Streuung o.k.? Threadneedle European Smaller Companies, BGF European A2 EUR Fund, Henderson Horizon Euroland, Swisscanto Portfolio Fund Balanced, JPM Asia Pacific Income -USD, Deka.Convergence Aktien, BGF European Special Situations, BGF Global Allocation A2, BGF Japan Small&Midcap Opp., BGF US Small&Midcap Opp., BGF World Healthscience A2, BGF World Technologie A2, JPM Russia-USD, UBS Russia-USD, Deka-Global-Convergenve-Aktien, JPM Europe Equity Plus, Dekaluxteam-Emerging-markets. Zur Info: bin mit allen (!) Fonds im Plus.

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Finanzierung mit Bausparvertrag

Derzeit liegt mir ein Angebot einer Sparkasse vor für eine Baufinanzierung von einem Darlehen von 260.000, abzgl. KFW 70 Kredit, 210.000 Euro. Zins 2,3% und Tilgung (in einen Bausparvertrag - Abschlussgebühr 2100 EUR) ca. 1,7%. Nach 10 Jahren sind (ohne Sonderzahlung) 36.300 Euro zusammengekommen. (Vergleich - Bei einem Annuitätendarlehen wären 40.200 Euro zusammengekommen. - mit Sonderzahlung auf 44.000 Euro) Durch Sonderzahlungen soll man 10 Jahren auf 40.000 Euro kommen. Danach könnten durch den Bausparvertrag von der restlichen Summe von 170.000 Euro, 60.000 Euro durch den Bausparvertrag mit 2,65% Zins mit einer hohen Tilgung finanziert werden. Die Rate muss dann aber bei mindestens für die 60.000 Darlehn bei 600 Euro liegen und 1200 Euro als "Startgebühr" bezahlt werden.

Als restliches Darlehen bleibt 110.000 Euro, dass nach dem Zinsniveau in 10 Jahren bezahlt werden muss.

Bei einem Annuitätendarlehen wäre eine Restschuld von 166.000 Euro da, die nach 10 Jahren nach Zinsniveau anschlussfinanziert werden müsste.

Was ist vorteilhafter?

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Jetzt Bausparvertrag abschließen. Wie sinnvoll für mich?

Hallo

bin 34 Jahre alt, Angestellter, gutes Gehalt. Wohne zurzeit noch zur Miete mit Frau und drei Kindern. Zurzeit noch sehr geringes Eigenkapital (<10.000 EUR), aber das ändert sich zurzeit. Können im Jahr etwa 12.000 - 15.000 EUR zur Seite legen. Wir möchten so in 2-3 Jahren ein Haus oder eine größere ETW kaufen. Kaufpreis des Hauses mit Grundstück wird so um die 270.000 - 300.000 EUR liegen.

Macht es Sinn jetzt einen Bausparvertrag abzuschließen, um die niedrigen Zinsen zu sichern? Die Laufzeit wäre in meinem Fall sehr kurz. Habe mal gehört, dass Bausparverträge Laufzeiten von 7 Jahren haben oder haben sollten. Wenn Bausparvertrag, wie hoch sollte die Bausparsumme bzw die Sparrate sein?

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ETF-Fondssparplan für Enkel eine gute Idee, wenn man Vermögen aufbauen will?

ich will für meine Enkel Geld anlegen. Und damit habe ich wie wir alle die Qual der Wahl.

Ich habe einen Anlagehorizont für die Enkel von 15-20 Jahren. Damit ist noch genügend Zeit. Ein Bekannter brachte mich auf die Idee, mir Fondssparpläne anzusehen, die ich regelmässig besparen könnte durch monatliche Zahlungen.Bei der Idee fiel auch der Begriff ETF. Ich solle mir ETF-Sparpläne ansehen.

Was wäre, wenn ich einen Dax-ETF über Jahre bespare? Gute Idee?

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