Bausparverträge auflösen: welche "Kosten" entstehen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

...wenn der Bausparvertrag bis zur Zuteilung fortgeführt wird, kann man über die Entscheidung einer baulichen Verwendung des Guthabens und Darlehensteils, einer Übertragung an nahe Verwandte oder der Entnahme des Guthabens einschl. Zinsen und Prämien ohne Verwendung des Darlehensanteils treffen.

  1. Die Abschlussprovision des Vermittlers richtet sich nach der Höhe des Bausparvertrages. Ist dieser auf 20.000 EUR abgeschlossen, soll dann aber nach 2 Jahren reduziert oder gekündigt werden, ist der Provisionsanteil in der Regel verbraucht.

  2. Die bauliche Verwendung des Guthabens und des Darlehensanteils.

  3. Wenn der Bausparvertrag-Inhaber bei Zuteilung den Kreditanteil nicht in Anspruch nehmen will, kann der Vertrag auch auf einen nahen Verwandten übertragen werden. Das Guthaben mit den Zinsen und Prämien gehört dem ursprünglichen Vertragsinhaber.

  4. Wird der Vertrag bis zur sogen. Zuteilung fortgeführt, kann man der Bausparkasse mitteilen, dass man das Darlehen nicht in Anspruch nimmt und das Guthaben ausgezahlt werden soll. Damit wird der Bausparvertrag aufgelöst.

  5. Zu welchen Bedingungen der Bausparvertrag während der Ansparphase gekündigt werden kann, muss in den AGB stehen.

Warum probierst Du es nicht einmal, den Vertrag zu verkaufen. Auspassen muß man dabei aber, dass man nicht an einen Anbieter gerät, der es nur auf Dein Bausparguthaben abgesehen hat und dieses zu 20% anlegen will. Besser ist da das Angebot über den Darlehenszweitmarkt. Da sind Interessenten registriert, die an dem Darlehensanspruch interessiert sind und bei guten Zinsen auch dafür zahlen.

Was möchtest Du wissen?