Bausparkasse läßt mi net aus Vorausdarlehen raus, besteht auf Ansparung des Bausparvertrages, nun?

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Tja - die Kombination von Vorausdarlehen mit nachgeschaltetem Bauspardarlehen wird gerne empfohlen: Vorteil Vermittler: Viel Provision, Darlehen wird verprovisioniert und der Bausparvertrag - Klasse. Die meisten Kunden sind auch ängstlich und freuen sich wenn sie Zinssicherheit für die gesamte Laufzeit haben - dass das viel kostet bemerken sie nicht.

Während der Ansparphase kannst Du nichts machen - feste Laufzeit, feste Zinsen, keine Möglichkeit rauszukommen. Wenn die Bausparkasse es akzeptiert dann kannst Du nur versuchen durch Sondereinzahlungen in den Bausparvertrag die Zuteilung zu beschleunigen.

Wenn er dann Zuteilungsreif ist bekommst Du das Bauspardarlehen und kannst es in der nächsten logischen Sekunde durch ein anderes Darlehen ablösen. Also könntest Du jetzt schon zur Bank gehen und Dir ein Forwarddarlehen für 2016 besorgen (geht 3 Jahre im voraus).

Und ja - natürlich wärst Du schneller fertig wenn Du gleich ein Rückzahlungsdarlehen statt dieser Kombination genommen hättest. Aber hinterher ist man immer schlauer und wenn 2016 Zinsen von 8% auf dem Markt sind und Dein Hypothekendarlehen (Rückzahlungsdarlehen) aus der Zinsbindung nach 10 Jahre rausfällt dann ist halt die Kombination Vorausdarlehen/Bausparvertrag sicherer (und für diesen Fall billiger). Bei den jetzigen Zinsen ist es umgekehrt. Die Kombination ist teurer. Aber sollte Dein Berater (oder Du) schon 2006 wissen wie die Zinsen in 2016 sind?

Danke detlef32, Du hast recht, ich habe es einfach zu spät kapiert, daß ich es hätte ander machen sollen. Und ich fürchte, ich komme nicht raus aus dem Vertrag und muß nun"ewig" zahlen, bis das zurückbezahlt ist, bin ich schon halb tot :-)

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Hallo Rentenfrau,

gerne möchte ich Dir weiterhelfen.

Du hast wohl ein klassisches Konstantdarlehen abgeschlossen. Dies besteht aus zwei Darlehensbausteinen:

  1. Dem Vorausdarlehen, in welchem Du einen Bausparer anspart und die Zinsen des Vorausdarlehens bedienst (Rate = Ansparung Bausparer + Zinszahlung Darlehen) ,

  2. Dann folgt die Zuteilung des Bausparers und es wird nur noch das Bauspardarlehen bedient. Ab diesem Zeitpunkt hast Du jederzeit die Möglichkeit zu kündigen. In Phase 1 bist Du allerdings auf das entgegenkommen der Bank angewiesen.

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

viele Grüße Kurt,

Interhyp AG

Danke, aber WIE komm ich da raus?

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@Rentenfrau

Hallo Rentenfrau,

Du hast hier leider keine Möglichkeit. Du kannst nur nochmal auf die Wüstenrot zugehen und mit dieser direkt ins Gespräch gehen.

viele Grüße,

Kurt, Interhyp AG

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Vielleicht hilft Dir die Information des BAFIN, wobei ich nicht beurteilen kann, ob das zu einer Problemlösung führt:

http://www.bafin.de/DE/Verbraucher/HaeufigeFragen/BankenBausparkassen/Bausparen/bausparen_node.html

Kann ich einen Vorfinanzierungs-Zwischenkredit vorzeitig ablösen?

Grundsätzlich ja. Allerdings sehen die Bausparkassen in ihren Vertragsbedingungen vor, dass die Vorfinanzierung durch Zuteilung des Bausparvertrages abgelöst wird. Sie bestehen auf der Einhaltung dieser Regelung auch dann, wenn die Rückzahlung des Vorausdarlehens aus anderen Mitteln möglich ist. Der Bausparer muss daher i.d.R. das Bauspardarlehen abnehmen, welches dann sofort wieder zurückgeführt wird. Die Einzelheiten ergeben sich aus den gemeinsam vereinbarten vertraglichen Grundlagen zum jeweiligen Finanzierungsgeschäft.stellung. Ob es Dein Problem löst, kann ich aber nicht beurteilen:

Bausparvertrag AGB Wüstenrot §15 Abs. 2 b Falsch beraten?

Hallo

angenommen, Person A hat einen Bausparvertrag abgeschlossen, um später (in 10-20 Jahren) nötige Reparaturen oder Umbauten am momentanen Neubau bezahlen zu können. Jetzt steht folgendes In den AGBs der Wüstenrot: §15 Abs 2 b


2 Die Bausparkasse ist berechtigt, einen Bausparvertrag vor Auszahlung des Bauspardarlehens zu kündigen, wenn

(a) der Bausparer einer schriftlichen Aufforderung der Bausparkasse nicht zur Nachzahlung von Regelsparbeiträgen (§2 Abs. 3) nicht rechtzeitig und in voller Höhe nachgekommen ist oder

(b) seit dem 1. des Monats, in dem der Bausparvertrag abgeschlossen wurde, mindestens 15 Jahre vergangen sind.


Laut Vertreter habe er in seinen 25 Jahren noch nie erlebt, dass die Bausparkasse einen Vertrag kündigt und dies sei sowieso kein Problem, auch wenn das Darlehen erst in 20 Jahren genomen wird.

Ich interpretiere die AGBs folgendermassen:

Person A wollte sich den günstigen Zinssatz sichern (1,6%) da bei einem Haus öfters mal Reparaturen / Umbauten nötig sind und momentan die Zinsen doch recht günstig sind. Wenn Person A das Darlehen erst nach 15 Jahren in Anspruch nehmen möchte, oder aufgrund von sparpausen, der Bausparvertrag nicht früher Zuteilungsreif wäre, Könnte Person A unter Umständen Pech haben und die BSk Kündigt den Vertrag, weil die Zinsen zu dem Zeitpunkt zb bei 10% liegen und sie de günstigen Zinssatz nicht vergeben möchte.

wie seht ihr das?

danke für eure Meinungen

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