Bausparertrag überbezahlen um hohe Sondertilgung Darlehen zu tätigen?

2 Antworten

Zahle mit der Schenkung und dem zuteilungsreifen Bausparvertrag Sondertilgungen, die senken sofort die Zinsbelastung.

Dann wandele den Rest des Darlehns in einen Tilgungskredit um, weil zur Zeit die Zinsen noch niedrig sind.

den zweiten Bausparvertrag würde ich vermutlich kündigen.

Wenn Dein Sachverhalt mit Summe ausgestattet wäre, könnte man Dir vermutlich vorrechnen, das dies die günstigste Lösung (bei den derzeitigen Verhältnissen) ist.

Überlesen, daß Sondertilgungen nur aus zuteilungsfähigen BSV zulässig sind?

1

War wohl nicht klar ausgedrückt, Sondertilgungen ausschließlich durch zuteilungsreife BSV. Sonst hätte ich das Problem ja nicht! BSV 02 ist zudem Gegenstand des Darlehensvertrages. Glaube den kann ich nicht auflösen.

0
@MartaRuede

War mal wieder eine Provisionsmaschine für den Bausparkassenvertreter.

Blöde situation. muss das wohl so gehen, das über die Einzahlung in den BSV gearbeitet wird.

Ich würde sogar mal einen Anwalt fragen, ob diese ausschließlichkeitskoppelung zulässig ist.

1

Die Überzahlung ist möglich, wird aber zur Kündigung führen.

Es wird aber der Zweck wohl erreicht werden, das guthaben von Vertrag 1 kann in die Tilgung.

Es kommt aber ein neues Problem dazu, was wird mit vertrag 2? Der ist ja dann zu groß, muss aber ohne Änderung eingezahlt werden, um den Plan zu erreichen.

Danke, werde ich wohl so machen. So hoch sind die Sparraten in den BSV nicht, ich kann ja die Bausparsumme herabsetzen wenn der Darlehensvertrag abgelaufen ist...

0

Bausparvertrag - Bauspardarlehen

Hallo zusammen,

für mich und meine Freundin steht ein Hauskauf an. Wir benötigen ca. 70.000 €. Es liegen zurzeit 3 Bausparverträge vor:

  1. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 2.600 €
  2. Bausparsumme 20.000 €, Darlehenszins 2,95%, Stand: ca. 5.000 €
  3. Bausparsumme 50.000 €, Darlehenszins 3,75%, Stand: ca. 19.000 €

Es liegt zusätzlich Festgeld in Höhe von ca. 10.000 € vor, dass eingezahlt werden könnte.

Die Frage ist jetzt, wie kommen wir am günstigsten auf die 70.000 €

Meine Idee:

Bausparvertrag 3 wird gekündigt und auf Vertrag 1 eingezahlt. Auf Vertrag 1 und 2 wird die Differenz zum Sparziel durch eine Einmalzahlung aufgestockt, so dass beide zuteilungsreif sind. Demnach bekommen wir dann die benötigten 70.000 € und müssen 35.000 € mit einem Darlehenszinssatz von 2,95 % zurückzahlen.

Idee vom Bausparberater:

Es wird ein neuer Bausparvertrag in Höhe 50.000 € abgeschlossen. Der Darlehenszinssatz beträgt hier 1,95 %. Damit dieser Vertrag zuteilungsreif ist wird eine Renditevertrag über 50.000 € abgeschlossen. Als Startkapital wird Bausparvertrag 1 und 2 genommen. Der Darlehenszinssatz beim Renditevertrag beträgt 3,0 %. Das Sparziel soll in 8 Jahren (96 Monaten) erreicht werden. Der Bausparberater kommt auf eine monatliche Belastung in diesen 8 Jahren von 469 €.

Diese Lösung weicht aus meiner Sicht ab von der Idee, die ich selber habe.

Liegt hier meinerseits ein Denkfehler vor? Was haltet ihr von dem Vorschlage vom Bankberater? Ich habe den Eindruck, er möchte für zwei neue Verträge Provision einstreichen! Für Tipps und Hilfestellungen bin ich sehr dankbar!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?