Bausparer kündigen oder Umstellen

3 Antworten

Du hast drei Alternativen:

  1. Das bestehende Darlehn aus dem Jahr ? mit Zinsbindungsfrist bis 2018 zu 5,2 % p.a. tilgungsfrei weiterlaufen zu lassen. Wie hast Du Dir eigentlich die Tilgung im Jahr 2028 vorgestellt (woher kommt das Geld)? Im Jahr 2018 hättest Du die Möglichkeit, erneut eine Zinsbindung einzugehen oder das Darlehn durch den Bausparvertrag (voll oder teilweise?) abzulösen.

  2. Das bestehende Darlehn gegen Jahresende gegen Zahlung einer unbekannten Vorfälligkeitsentschädigung durch den BSV und/oder ein anderes Darlehn abzulösen. Die Bedingungen des BSV für die Anspar- und Kreditphase sind nicht bekannt (BS-Summe, -guthaben, -kredit, mtl. Einzahlung, Guthaben- und Kreditzinssatz, max. Kreditlaufzeit, Tilgungsquote). Für das andere Darlehn hat der Markt diverse Alternativen.

  3. Das bestehende Darlehn ohne Tilgungskomponente gegen ein anderes Darlehn des gleichen Kreditgebers mit 2 % Tilgung zum nichtgenannten Zinssatz ? auszutauschen. Dieser Austausch kostet (nur) € 1.000 und hätte eine Zinsbindung bis (31.12.2028 = 19 Jahre?). Angenommen: ein gegenwärtiger Zins von 5,2 % p.a., anfängliche Tilgung von 2 % p.a., monatlich € 600 bei Anfangsschuld per 31.12.2009 von € 100.000, dann folgt ein Kreditendsaldo von € 35.380. Eine vollständige Darlehnsrückzahlung würde eine monatliche Rate von € 691 erfordern (mit ca. 3,1 % Tilgung statt nur 2 %).

Diese Alternativen müßten weiter erarbeitet und an Euer verfügbaren monatlichen Kapitaldienst angepaßt werden!

Diese Aussage verstehe ich noch nicht: "Irgendwie sind wir damals übern Tisch gezogen worden und wenn wir es so lassen zahlen wir noch am St. Nimmerleinstag."

wieso besparen bis zum st. nimmerleinstag? normalerweise ist das so aufgebaut, das der bausparvertrag 2018 (wenn das endfällige darlehen ausläuft) zugeteilt wird und damit dann das darlehen ablöst.

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