Bauplatz?

3 Antworten

Die Sache ist etwas kompliziert. Daher hier die vollständige Beschreibung des Vorgangs:

https://www.widerreden.de/einspruch-bebauungsplan/

Die Gemeinde braucht den Eigentümer also nicht zu fragen. Sie muss aber Bürgerbeteiligung ermöglichen. Üblicherweise werden solche Planänderungen und die damit einhergehende Bürgerbeteilgung in der örtlichen Tageszeitung angekündigt. Pech also für den, der keine Tageszeitung liest.

Ordnungsgemäß genehmigte Bauten haben Bestandsschutz. Ob man wegen des Wertverlusts des Grundstücks einen Anspruch aus enteignungsgleichem Eingriff hat soll ein Fachanwalt beantworten.

Wie soll das denn funktionieren.

Wenn was mit behördlicher Genehmigung bebaut wurde, nennt sich Baugenehmigung, kann daran später nichts geändert werden.

Hier gibt es nur ganz wenige Ausnahmen.

Versuchen kann die Stadt das. Sofern es eine rechtskräftige Baugenehmigung gibt, wird die Stadt aber Schwierigkeiten haben, das gerichtlich durchzusetzen. Alles weitere erklärt dir ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht.

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