Baufinanzierung und Zins... Änderbar?

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Die Bank dazu bewegen den vor zwei Jahren geschlossenen Finanzierungs- und Darlehensvertrag zu ihren Nachteil zu ändern? Daran glaubst Du selbst doch nicht wirklich oder? Gehe mal davon aus das die Bank nicht einmal auf ein Zehntel des Zinses verzichten wird. Das Aussteigen aus dem Vertrag wird so gut wie unmöglich sein, und wenn dann erst zum Ablauf der Zinsbindung und mit hohem Kostenaufwand für die Grundschuldsicherung und Notarkosten. Der Finanzierungs- und der Darlehensvertrag als zwei getrennte Verträge, da kann man ohne weitere Einzelheiten zu kennen nicht viel sagen. Ich persönlich halte solche Vertragskonstrukte teilweise für problematisch weil 1. der Finanzberater bekommt für mindestens zwei Verträge doppelte Provision die natürlich sein Kunde über den Effektivzins bezahlt; 2. da für das Darlehen über die gesamte Laufzeit keine Tilgung geleistet wird, zahlt der Kunde über die gesamte Laufzeit den maximalen Darlehenszins - im vergleich zu einem Annuitätendarlehen bei dem durch die monatlich steigenden Tilgungsanteil der Darlehenszins sinkt. Weiterhin sind aus heutiger Sicht die Entwicklung und Rendite der Fondspolice zum Ablauf des Darlehens nicht seriös vorauszusagen.

Da hast Du Dich aber sehr schonend ausgedrückt: "... solche Vertragskonstrukte teilweise für problematisch ....". Diese Konstruktion ist nicht nur teilweise, sondern völlig problematisch, insb. weil das Planungsziel zum Tilgungszeitpunkt sehr gefährdet ist. Man stelle sich nur mal vor, dass die Fonds (Aktienfonds?) im Jahr vor Endfälligkeit massiv abschmieren (wie 2008) und der Darlehnsnehmer zu keinem Zeitpunkt Einfluss auf die Fondsauswahl hat.

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Wenn das ein endfälliges Darlehen ist und der Zinssatz beispielsweise für 10 Jahre festgeschrieben ist, dann wir die Bank freiwillg nichts tun. Warum sollte sie?

Was die Aufstellung des Darlehens angeht, so bin ich anderer Meinung als die Kollegen hier.

Ich sehe es von großem Vorteil in eine Fondspolice zu Tilgen und die vom Ring ist da eine gute Wahl. Wenn ich nachrechne, dann wärst Du bei einem Anuitätendarlehen (also Tilgungsdarlehen) bei diesen Zinsen und 1,5% Tilgung nach etwa 29 Jahren fertig.

Bei Tilgung in einen guten Fondssparplan gilt die Faustformel: Bei 1,5% etwa 22 Jahre (wegen der Rendite, die auf lange Sicht wesentlich höher als Dein Darlehenszins ist) (Foraussetzung: die richtige Anlagestrategie in Deiner Police). Natürlich kann das schwanken. Knallt z.B in den letzten Jahren ein Flugzeug in ein Hochhaus, kann es plötzlich etwas länger dauern. Klar ist aber auch: Bei jedem Börsentief kaufst Du billig Anteile ein, was sich später umso besser darstellt.

Weiterer Vorteil: Du bist flexibler. Während nämlich der Tilger nach 30 Jahren einen neuen Kredit braucht, um das Dach zu reparieren holst Du aus Deiner Fondspolice einfach eine Teilauszahlung.

Und genau nachgerechnet hast Du in Deinem Beispiel sogar weniger an Zinsen bezahlt, als im Tilgungsdarlehen.

Der allergrößte Vorteil entsteht allerdings bei vermieteten Objekten. Da hier die Zinsbelastung immer gleich hoch bleibt, hat man immer was, um es beim Finanzamt geltend zu machen. Letztendlich wäre derjenige sogar doof, wenn er dieses Darlehen jemals zurück zahlen würde - es sei denn es käme eine Hochzinsphase höher als 7 oder 8%

Ich erinnere mich. Genau so hat mir der Berater das damals auch erklärt. Und ich habe vermietet.

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@Joerg69: was hast Du denn heute geraucht?? ich hoffe, Du bietest Beratungen nicht beruflich an!

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Nun meine Vorredner, bzw, Schreiber, haben ja sehr gut das Problem mit der Tilgungsaussetzung gegen eine Fondspolice geschildert und daß dies Quatsch ist. Insbesondere bei jemandem, der Eigennutzer ist. Wer hat den dieses Konstrukt vermittelt? Wenn Darlehen und Fondspolice von einem Bankberater vermittelt wurde, dann sehe ich größte Chancen mit einem spezialisierten Anwalt den ganzen Vertrag wegen Falschberatung anzufechten. Auf jeden Fall würde ich sofort auf normale Tilgung umstellen.

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Hallo

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Kauf einer Eigentumswohnung mit Eigenkapital oder Finanzierung bei Vermietung an eigene Mutter?

Hi,

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Was ist nun die sinnvollste Vorgehensweise in Hinblick auf zukünftige Steuererleichterungen:

Soll ich lieber einen Teil finanzieren, oder den Preis vollständig begleichen? Wie sieht es aus mit Absetzen der Zinsen von Steuern die ich zahle? Wie verhält sich das, wenn ich meiner Mutter die Wohnung übergebe?

Über eine Rückmeldung, oder auch nur Hilfestellung an wen ich mich hiermit wenden kann würde ich mich sehr freuen!

Beste Grüße (:

TL;DR:

  • Werkstudent.
  • Kapital von 100.000 € vererbt bekommen.
  • ETW Kauf für 90.000 €.
  • Vermietung (kostenfrei) an eigene, mittellose Mutter.
  • Finanzierung?
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Gibt es außer dem KfW-Programm noch andere Förderungen für eine Baufinanzierung?

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Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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Hallo, ich habe eine Rente von 1000,-Euro als Frührentner (52). Zwei Etw. Gesamtwert ca. 200000,-Euro.Eine bewohne ich selbst und die andere ist für 350,- netto vermietet. Drei Rentenversicherungen Kapitalwert 74000,-Euro. Zwei Rentenvers. werden am 1.3.2016 mit 45000,-Euro ausgezahlt. Die dritte RV läuft bis 2027 und dient als Sicherheit für eine Restschuld von 22000,-Euro Die Darlehensrate beträgt 310,-Euro(250,-EuroTilgung) und wird durch 350,-Nettomieteinnahmen getragen.

Nun möchte ich eine dritte Etw.(144000,-Euro) kaufen und möchte das aus dem Verkauf meiner zweiten Etw.(ca. 100000,-Euro) finanzieren. Keine Bank gibt mir einen Kredit obwohl ich eine Viertelmillion an Sicherheiten bitte. Problem ist ich brauche jetzt(!!) Geld damit ich bei dem günstigen Angebot der dritten Wohnung noch zum Zuge komme. Hat jemand Lösungsvorschläge? Das ich ein Opfer der Finanzkrise und den damit verbundenen strikteren Richtlinien der Banken bin ist mir klar aber ein guter Lösungsvorschlag wäre hilfreich. In einem Jahr habe ich durch Verkauf der zweiten Etw. und Auszahlung der Rentenversicherungen abzügl. der Restschuld einen Überschuß von ca.120000,-Euro bis 130000,-Euro. Zusätzlich zur Rente habe ich den Geldwerten Vorteil daraus, dass ich weder Miete noch Darlehen für meine eigengenutzte Whg. zahle. Ich habe also sozusagen 1300,-Euro bis 1400,-Euro an Einkommen zur Verfügung.

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