Bauen mit wenig Eigenkapital?

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5 Antworten

Es ist ratsam, so viel wie möglich auf den Tisch legen zu können. Glaube mir, in der aktuellen Lage ist das Letzte, was du brauchen kannst, eine Bank in Schwierigkeiten, die deine Zinsen erhöht oder anderweitig Druck macht.

Die Bank wird im Ernstfall nicht zögern, den Stecker bei dir zu ziehen, wenn du in Rückstand kommst, oder, wenn dir im Falle eines Jobverlustes eine Umfinanzierung nicht gelingt, auch dein zu 90% abbezahltes Häuschen unter den Hammer zu bringen.

Auch kannst du dich drauf einstellen, dass sie dir so tolle Angebote machen wie: Einfach mal 5 jahre nicht tilgen sondern nur die Zinsen bedienen und mit dem "freien Kapital" irgend welche Top Anlagen zu tätigen (Aussage der Sparkasse).

Wie gesagt, ich versuche, die Banken SO SCHNELL WIE MÖGLICH vom Hals zu haben und immer einen PLAN B in der Hand zu halten.

Wenn das nicht geht bei dir, dann lass es bleiben - leg monatlich Geld zurück ( ACHTUNG - NICHT BEI EINER BANK ZU VERMEINTLICHEN HOCHZINSEN ANLEGEN) und wohne zur Miete. Wenn du dann in 20 oder 30 Jahren genug zusammen hast (so lange oder noch länger dauert eine Finanzierung auch) , sind die Immobilienpreise derart im Keller, dass du für das Geld dann ein Schnäppchen machen kannst.

Auch aktuell kann ich raten, dir mal Zwangsversteigerungen anzusehen. Da bekommst du im 3ten Durchgang wirklich günstige Immobilien....

Würde ich nicht machen. Das Eigenkapital sollte mindestens 20-30% der Herstellungskosten einer Immobilie ausmachen. Wahrscheinlich bekommt ihr auch gar kein Darlehen mit zuwenig Eigenkapital. Die Banken haben aus ihren Fehlern gelernt. Siehe USA Finanzkrise, die darauf begründet ist.

Die entscheidende Frage dürfte sein, was ein relativ hohes und stabiles Einkommen nach Euren Vorstellung denn eigentlich ist.

Grundsätzlich ist unter solchen Bedingungen auch ein geringeres Eigenkapital zwar vertretbar, aber auch dann keinesfalls ohne Risiko.

...noch nicht lange berufstätig... heisst ja auch, dass Ihr bei einer Kündigungswelle in Eurer Firma mit die ersten wärt, die gehen müssten wegen des geringen Kündigungsschutzes und "Lebensgefährtin", also unverheiratet, bedeutet ja auch, dass Ihr in einem solchen Fall wenige "Sozialpunkte" hättet für die betrieblichen Abfindungsregelungen.

Das könnte im Fall der Fälle für Euch also finanziell sehr eng werden.

Die Immoblienpreise sind zur Zeit nciht soweit im Keller, als dass man Risiken eingehen müßte um die Marktsituation zu nutzen.

Also lieber aktive etwas ansparen und dann vielleicht in der nächsten Baisse bei den Immobilienpreisen zuschlagen

Schließen Sie einen Genossenschafts-Bausparvertrag ab. Staatl. Höchstförderung hier bis 35,8% (auch nach 2009). Bereits nach einer Ansparsumme von 10% stehen Ihnen für einen Kauf oder Bau eine Zielsumme dafür zur Verfügung. Zum Beispiel: Bei 10.000€ Sparsumme > 114.000€ Und das zu 4,5% auf 25 Jahre fest! Zusätzlich keine Pfändungsmöglichkeit durch Eintrag in Abtlg.III des Grundbuches.

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