Baudarlehen nach 10 Jahren kündigen und neuen Anbieter suchen - was beachten?

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Moin, moin,

Durch die 15Jahre Sollzins-Festschreibung bist Du als Kunde im Vorteil weil flexibel. Bitte lass Dir von der Bank das Datum der "Vollauszahlung" nennen, denn dieses Datum ist entscheidend (und nicht das Datum des Vertrags):

  • 10 Jahre nach Vollauszahlung darf der Kunde einseitig Kündigen
  • mit einer Frist von 6 Monaten

Also wenn Ihr am 30 März 2004 das komplette Darlehen schon verfügbar war und komplett ausbezahlt wurde, dürft ihr am 30.März 2014 eine Kündigung zum 30.Sep.2014 aussprechen. Die Bank will dann entweder das komplette Darlehen am 30.Sep.2014 getilgt haben oder aber es variabel weiter laufen lassen (oder einen neuen Vertrag anbieten)

Die Neue Bank kontaktiert die alten Bank (in Deinem Auftrag), jedoch solltest Du ein Auge darauf haben und das Kontrollieren: Die Grundschuld muss umgeschrieben werden auf die Neue Bank, d.h. ein Notartermin und Notarkosten fallen an. Oft lohnt sich das aber, trotzdem kann und darf man der alten Bank auch eine Chance geben und sich dort ein Angebot einholen bzw. einfach das Konkurezangebot vorlegen ^^

VIEL ERFOLG

spinatwachtel

Bevor du einen neuen Darlehensvertrag abschließt, solltest du mit dem Nachfolgeinstitut zuverlässig klären, ob von ihm die Abtretung der bestehenden Grundschuld - ohne Änderung, z. B. der Zinsen und Nebenleistungen - akzeptiert wird.

Zur Prüfung bedarf es eines aktuellen Grundbuchauszuges und der Vorlage einer Fotokopie der notariellen Grundschuldbestellungsurkunde mit vollstreckbarem Schuldanerkenntnis. Weiter ist zu klären, ob auf die Umschreibung der Vollstreckungsklausel bestanden wird. Funktioniert die Umschuldung nur über die Löschung der bisherigen Grundschuld und dem Neueintrag, müssten, sofern weitere Grundpfandrechtsgläubiger existieren, den Vorrang einräumen.

Änderungen der Zinsen und ggf. Nebenleistungen, und die Umschreibung der Vollstreckungsklausel und ggf. Vorrangseinräumungserklärungen verursachen nicht unerhebliche Kosten.

Meine Empfehlung: Lege dem Kompetenzträger rechtzeitig alle objektrelevanten Unterlagen vor und erkundige dich, was im einzelnen erforderlich und zu veranlassen ist, z. B. die Einholung eines Gutachtens über den aktuellen Immobilienwert, die Abwicklung von Institut zu Institut ohne Treuhandauftrag an den Notar usw. Schließlich sollten die Kosten der Umschuldung den Zinsvorteil nicht „auffressen“.

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