Bankvollmacht - worauf achten, damit es später keinen Ärger mit den Erben gibt?

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3 Antworten

Also, wenn Du eine normale Bankvollmacht hast, so endet die mit dem Tod Deines Vollmachtgebers.

Da kann Dir keiner einen Strick drehen, weil jeder, der diesen Fall zu beurtilen hat sagen wird, der Mann hat ja seine Auszüge angesehen udn hätte sich beschwert, wenn Du mehr abgehoben hättest, als Du ihm gegeben hast.

Punkt, damit ist Ende. Kein Problem zu erwarten.

Solltest Du eine Vollmacht über den Tod hinaus haben, weil Dein Nachbar möchte, das Du erste Erledigungen vornimmst, wenn er abgetreten ist, dann bist Du über diese Ausgaen gegenüber seinen Erben Rechenschaft schuldig. Also für jede Buchung ein Beleg, oder eben das Bargeld abgerechnet (abgehobener Betrag - Beträge für die Belege da sind, muss Resrtbetrag ergeben).

Mache Dir also keine Sorgen, Du bist auf der sicheren Seite, entweder weil Du ja mit Deinem Nachbarn abrechnest, oder später, weil Du alles korrekt vorlegen wirst, wenn Du eine Vollmacht über den Tod hinaus hast.

Eine Alternative zur Bankvollmacht wäre Dir von seiner Bank Kassenauszahlungsscheine zu holen. Immer wenn der alte Herr Dich zum Geld holen beauftragt, füllt er einen solchen Schein mit Betrag, Datum und Unterschrift aus und Du kannst dann das Geld für ihn bei der Bank abholen.

Besonders bei Eheleuten mit einem gemeinsamen Bankkonto ist die Vollmacht ratsam. Sonst kann es passieren, dass der Partner keinen Zugang zum Geld hat, falls der Kontoinhaber stirbt.

Denn ohne Erbschein darf die Bank kein Geld des Verstorbenen auszahlen – und auf den Erbschein wartet man bis zu sechs Wochen. Um solche Komplikationen zu vermeiden, gibt es bei Banken die „Vollmacht über den Tod hinaus“ (transmortale Vollmacht).

unter diesem link bekommst dazu einiges an hilfestellung,unter Wen soll ich ..... seite 1-9

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/geld-karriere/2008/08/27/bankvollmacht/wer-eine-braucht-wo-man-aufpassen-muss.html

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