Bank will Zinsausfall bei nicht zustande gekommener Finanzierung in Rechnung stellen

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Zu allererst die Frage, ob der Vertrag wirksam ist:Ja ist er, wenn sowohl Bank als auch Kreditnehmer den Vertrag unterschrieben haben.

Können vertraglich geforderte Sicherheiten (die immer nur AUSZAHLUNGSrelevant sind und nicht vertragsbestimmend)durch den Kreditnehmer nicht gestellt werden, bleibt der Vertrag wirksam. Die Bank zahlt (auf Grund fehlender Sicherheiten) nicht aus ... der Kunde jedoch hat sich im Kreditvertrag (unter Pflichten nachzulesen) verpflichtet, das Darlehen auch abzunehmen und die Sicherheiten zu stellen.

Kann die Bank nun auf Verschulden des Kunden dauerhaft das (wirksam zustande gekommene) Darlehen nicht auszahlen, wird sie dem Kunden zum einen Bereitstellungsgebühren (rd. 3% p.a.) in Rechnung stellen. Will der Kreditnehmer aus dem Vertrag aussteigen wird er wohl das zu berechnende Aufhebeungsentgelt zahlen müssen.

Beste Grüße

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