Bank verlangt für Kredit Abschluß einer Restschuldversicherung, ist das üblich?

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Zunächst sollte sich die Freundin bei der Bank erkundigen, welche Risiken die Bank versichert haben möchte und warum. Die Antwort sollte schriftlich erbeten werden. Die Antwort sollte auch die Kosten der Versicherung, die daraus resultierenden Erträge (Vermittlungs- und Bestandsprovision) für die Bank und die Auswirkung auf die Effektivverzinsung unter diesem Kosteneinschluß enthalten.

Dann könnte die Freundin versuchen, für die geschilderten Risiken eine (günstigere?) Online-Versicherung zu finden. Falls sie damit Erfolg hat, sollte sie - vor dem Versicherungsabschluß - der Bank eine solche Versicherung als Alternative anbieten. Dies muß die Bank nicht annehmen.

Allerdings ich bekomme den Eindruck, dass einige Banken keine ordentliche Kreditprüfung mehr vornehmen und sich einen Zusatzertrag durch die Vermittlung von Versicherungsverträgen verschaffen. Dabei wird gelegentlich die Zeitnot der Betroffenen ausgenutzt (z.B. PKW-Reparatur). Ob im Einzelfall sogar ein Bankwechsel empfehlenswert ist, sollte bedacht werden. Dazu sollte aber vorher abgeklärt werden, ob dieser Kredit ohne jedwede Mehrkosten jederzeit vorzeitig zurückgezahlt werden kann.

Die Bank hat das Recht so eine Bedingung zu stellen.

Man könnte denen eine Restschuldlebensversicherung anzubieten, die man bei einem preiswerten direktversicherer abschließt.

Aber die Bank muss sich nciht darauf einlassen.

Dieses Problem gibt es nicht nur bei der Santander, auch die Sparda-SW greift zu solchen mitteln. Wir wollten einen Kredit über 20.000€. Diesen würden wir auch bekommen unter der Voraussetzung das wir eine RSV abschließen die das nur Todesfallrisiko abdeckt. Kostenpunkt 2.000€. Dagegen ist die Santander noch ein absoluter Billiganbieter

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