Bank hat Konten gesperrt und Gerichtsvollzieher eingeschaltet, trotz eindeutigen Zahlungsangebot?

2 Antworten

Du hast Verträge mit der Bank geschlossen, die Du nicht eingehalten hast. Die Bank hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie sich "quer stellt" oder Vergleichs-vorschläge verhandelt und wann sie eine Vollstreckung einleitet. Genaueres wirst Du nur erfahren, wenn Du, bzw. Dein Schuldenberater mit der Bank sprechen.

Ohne Kenntnis der gesamten Zahlen und der Vertragstexte wird Dir hier niemand richtig helfen können. Dafür hast Du aber Deinen Schuldenberater. Der weiß alle Fakten und kennt sich aus. Der sollte Dir dabei helfen.

Allgemein kann ich nur sagen, dass Verträge über Baufinanzierung und ein Girokonto nicht so ohne weiteres gegeneinander "aufgerechnet" werden können. Dafür gibt es gesetzliche Vorschriften, die mir allerdings nicht geläufig sind.

Abwarten ist allerdings immer eine schlechte Lösung. Ich würde schnellstmöglich einen persönlichen Gesprächstermin (zusammen mit dem Schuldenberater) bei der Bank vereinbaren.

Du schreibst auch nicht, wie weit die Sache mit dem "eingeschalteten" Gerichtsvollzieher gediehen ist. Der Tipp mit dem P-Konto sollte in Erwägung gezogen werden. Auch das muss aber Dein Schuldenberater wissen und am besten beurteilen können. "Unverzüglich", wie hier geschrieben wurde ist das nicht unbedingt erforderlich, denn die Einrichtung eines P-Kontos muss von der Bank gesetzlich vorgeschrieben innerhalb von vier Tagen durchgeführt werden und gilt auch rückwirkend bis 4 Wochen nach Zustellung der Pfändung.

Sprechen Sie jetzt mit der bereits konsultierten Schuldnerberatung. Die Baufinanzierung steht auf dem Spiel. Ihre Schufa ist im Ar***. Ein Vergleich ist der Ausweg, die Bank hat Sie voll an der Kandare. Eine andere Bank finden Sie nicht. Richten Sie unverzüglich ein P-Konto (Pfändungschutzkonto) ein. Schlimmer geht immer.

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