Bank bittet um Geduld bei Rückzahlung der Kreditbearbeitungsgebühren – Wie weiter vorgehen?

7 Antworten

Nun haben wir ein maschinell erzeugtes Schreiben erhalten, dass die Bank unsere Forderung aus Kulanz erfüllen würde.

Verzichtet denn die Bank darin auch auf die Einrede der Verjährung? Dieser ausdrückliche schriftliche Verzicht würde mich beruhigen. Aber vielleicht gibst Du bitte mal den genauen Wortlauf des oben indirekt wiedergegebenen Satzes an.

Der genaue Text lautet wie folgt:

„[…] Wir werden Ihnen die gem. des BGH-Urteils vom 28.10.2014 zum jetzigen Zeitpunkt nicht verjährten Bearbeitungsgebühren aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erstatten […] Weitere Maßnahmen Ihrerseits zur Unterbrechung der Verjährung sind nicht erforderlich und es besteht für Sie keinerlei Notwendigkeit einen Anwalt zu mandatieren […]“

Wir sind nur unsicher, ob die Formulierung tatsächlich ausreicht die Verjährung erst einmal auszusetzen, oder ob man nur versucht uns so lange hinzuhalten bis der Fall verjährt ist. Sie sagen ja, dass es reine Kulanz ist, dass Sie das Geld erstatten wollen.

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@landers

Danke für Deine Rückmeldung. Der Text ist im grünen Bereich:-)

Sie sagen ja, dass es reine Kulanz ist

Das sehe ich eher als die Vermittlung eines guten Gefühls bankintern. Für Dich ist das egal. Du mußt auch keinen Anwalt mandatieren, weil Du auf den Kosten sitzen bleiben würdest.

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@LittleArrow

Super! Vielen Dank für die Rückmeldung. Dann halten wir jetzt einfach mal die Füße still und hoffen auf die Rückzahlung.

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Verjährung kann h8er nicht eintreten weil die Bank hier ja schon eine Regulierung zugesagt hat. d. H. die Verjährung beginnt hier mit Ablauf des 31. 12. 2014 neu zu laufen und endet mit Ablauf des 31. 12. 2017.

Ich kann die Ungeduld nachvollziehen, aber nach der Zusage der Bank die Sache zu regulieren, wird der Anwalt voll auf Eure Kosten gehen, weil es auch nichts bringen würde.

Ich bin nicht der Meinung, dass die Verjährung gehemmt ist. Ich habe auch ein Schreiben der Targobank erhalten und sie schreiben, dass sie OHNE Anerkenntnis der Schuld aus Kulanz zahlen. Und da sie auch nicht auf keinen Verzicht auf Einrede der Verjährung abgegeben haben, denke ich das ist wirklich nur eine Hinhaltetaktik. Ich werde Mahnbescheid beantragen, da bin ich auf der sicheren Seite. Die 32€ Verfahrenskosten sind es mir in jedem Fall wert.

Ich habe Probleme mit meiner Bank, gibt es eine Beschwerdestelle?

Ich habe derzeit eine Auseinandersetzung mit meiner Bank, wir kommen zu keiner Einigung. Kann ich mich irgendwo beschweren? Einen Anwalt einzuschalten halte ich noch nicht für erforderlich.

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Mein Vater will per Anwalt das geschenkete immer noch zurück

bibloto|vor 23 Stunden und fast jede hilfreiche Antwort war darunter. Jetzt hatte ich gestern abend probiert, mit meinem Vater Kontakt aufzunehmen, um ihm die Aussichtlosigkeit zu erklären. Er fing direkt an zu schreien (seine Frau stand wohl dabei) und unterstellte mir doch tatsächlich, die Unterschriften gefälscht zu haben. Also, jetzt muss ich wohl doch morgen dringend einen Anwalt zu Rate ziehen. Ich kann mir nicht erklären, wieso er darauf kommt, mir solch eine Straftat anzukündigen. Ich habe den Eindruck, er sitzt in der Klemme vor seiner Frau. Aber, wenn die beiden jetzt Geld zuviel haben, nehme ich an, dass dieser Unterstellung geklärt werden muss, und das wird ihn wohl auch noch eine Stange Geld kosten. Unfaßbar

Ich war Betreuerin meines Vaters. Er war und ist geistig fit. Er kam ins Pflegeheim, da seine 22 Jahre jüngere Frau ihn dahin abgeschoben hatte. Sie hatte seit ihrer Hochzeit vor 10 Jahren nachweisbar ca. 100.000 Euro auf ihr Konto geschafft. Zweimal hatte mein Vater einen Anwalt eingeschaltet, da er bemerkte, dass sie ihm Geld entwendet hatte und auf ihr eigenes Konto wohl tat. . Es ging jedesmal um ca. 25.000 Euro. Aber mein Vater zog dann die Klage zurück. Ich habe die beiden Klageschreiben in Händen. Außerdem hatte mein Vater direkt nach der Hochzeit seine Eigentumswohnung verkauft und auf beider Namen eine neue Wohnung gekauft. Sie brachte es fertig, dass mein Vater sich von uns Kindern und den Enkeln trennte. Keiner durfte ihn sehen. Er rief mich ab und zu heimlich an. Mein Vater wollte vom Pflegeheim zur Bank, um Geld auf dem laufenden vor seiner Frau sicherzustellen. Dort sah man ihn seit Kontoeröffnung vor 10 Jahren das erste Mal. Jeder kannte nur die Ehefrau, die bis zu ihrer Hochzeit mit meinem Vater von dem Sozialamt lebte. Er stellte eine hohe Summe vom laufenden Konto, an das seine Ehefrau ebenfalls kam, auf seinem Sparbuch sicher. Mein Vater wollte sich vor eineinhalb Jahren sogar vom Pflegeheim aus scheiden lassen. Im Heim musste mein Vater plötzlich operiert werden. Aus Angst, es könnte ihm etwas passieren, und die Frau bekäme das Geld, schenkte er mir eine sein Sparbuch. Da ich Angst hatte, es könnte später verkehrt ausgelegt werden, ließ ich mir ein Schreiben zweimal von ihm unterschreiben. Ich durfte das Geld abheben. Dann gelang es der Ehefrau, meinen Vater wieder für sich zu gewinnen und nahm ihn nach Hause. Men Vater entzog mir die Betreuung und führte kein Kontakt mehr zu mir, da sie es ihm wieder verbot. Jetzt nach eineinhalb Jahren verlangt er mit dem Anwalt wieder das geschenkte Geld zurück. Er schrieb mir gestern: •Ich weise darauf hin, dass eine Schenkung, wie von Ihnen behauptet, wirksam nicht zustande gekommen ist. Sie waren insoweit nicht berechtigt, Kontoguthaben oder Sparguthaben meines Mandanten abzuheben und auf Ihre Konten zu übertragen.

Was soll ich jetzt tun? Soll ich mir einen Anwalt nehmen, da er mir eine Frist gesetzt hat? Ich habe mit dem Geld alle Schulden mittlerweile bezahlt. Bibloto

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Rückerstattung von Bearbeitungsgebühren bei vorzeitiger Kredit-Tilgung

Hallo liebe Experten,

auch ich habe eine Frage bzgl. der Rückerstattung von der Bearbeitungsgebühr bei Krediten. Hierzu möchte ich meinen konkreten Fall zuerst erläutern:

Ich habe im Dezember 2009 einen Privatkredit in Höhe von 24.800,00 EUR bei meiner Hausbank aufgenommen. Auf dem Kreditvertrag sind dabei folgende Darlehensdaten aufgeführt:

Nettodarlehnsbetrag: 24.800,00 EUR, Laufzeit: 77 Monate, Zinsen: 10.115,26 EUR, Bearbeitungskosten: 744,00 EUR, Gesamtbetrag: 35.659,26 EUR.

ausgezahlt bekommen habe ich dann die 24.800,00 EUR.

Diesen Privatkredit habe ich dann Ende Mai 2010 (durch einen neuen Kredit) ebenfalls bei meiner Hausbank -durch eine Betragserhöhung- ablösen lassen. Der "neue" Kreditvertrag wurde dann wie folgt ausgewiesen:

Nettodarlehnsbetrag: 32.400,00 EUR, Laufzeit: 84 Monate, Zinsen: 14.963,72 EUR, Bearbeitungskosten: 972,00 EUR, Gesamtbetrag: 48.335,72 EUR.

ausgezahlt bekommen habe ich dann die 32.400,00 EUR, wobei 24.702,84 EUR in die Ablösung des vorangegangenen Kredites geflossen sind.

Seit Anfang diesen Jahres habe ich auch diesen Kredit ablösen lassen, zuzüglich einer Darlehenserhöhung; ebenfalls von meiner Hausbank. Für den neuen (aktuellen) Kredit wurden dann allerdings keine Bearbeitungsgebühren mehr berechnet.

Nun zu meiner Frage:

kann ich die Gesamt-Bearbeitungsgebühren von 1.716,00 EUR von meiner Hausbank gänzlich einfordern? Unschlüssig bin ich deswegen, weil zum einen die Kredite (jeweils durch eine Neufinanzierung) vorzeitig abgelöst wurden und zum anderen die Bearbeitungsgebühren nicht von dem Nettodarlehensbetrag abgezogen, sondern auf den Bruttobetrag (Nettodarlehensbetrag + Zinsen + Bearbeitungsgebühren) angesetzt wurden.

Über eine aussagekräftige Antwort würde ich mich sehr freuen!

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