BahnCard von Steuer absetzen?

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3 Antworten

Immer dann, wn man zeigen kann, das mit Bahncard Geld gespart wird.

aber natürlich nciht Bahncard steuerlich abziehen und dann die Kilometerpauschale für das Auto ansetzen.

Wenn du nachweisen kannst, dass du durch deine Bahncard Kosten sparst, kannst du sie in der Höhe des Sparbetrags ansetzten. D. h.:

Zwei Bahnfahrten die absetzfähig sind gekauft: Normalpreis jede Fahrt = 80 EUR. Entspricht 160 EUR. Du hast dir jedoch eine Bahncard 50 besorgt und die Fahrkarten damit gekauft. Somit also nur 80 EUR gezahlt und 80 EUR gespart. Diese 80 EUR darfst du dann der Bahncard gegenrechnen. Sie kostet ca. 210 EUR. Du darfst also neben den 80 EUR für die Fahrkarten auch die 80 EUR, die du aufgrund der Bahncard gespart hast ansetzen. Bei mehr Fahrten jedoch nur max. bis zum Preis der Bahncard.

Je nachdem für welche Fahrten du die Bahncard nutzt, lohnt es sich häufig jedoch, die normale Kilometerpauschale von 30 ct. pro km anzusetzten. Die kannst du auch nutzen wenn du mit der Bahn fährst.

Ich habe dazu gelesen, dass man die Kosten für eine Bahncard (egal ob Bahncard 25, 50 oder 100) in voller Höghe als Betriebskosten ansetzen sollte, und zwar unabhängig davon, welche Fahrten man privat macht und welche im Rahmen der Arbeit. Dann sollte man aber Buch darüber führen, welche Fahrten man tatsächlich betrieblich macht. Die Kosten für die Strecke ohne Bahncard in eine Spalte schreiben, die Reisekosten mit Bahnkart in die daneben. Die Differenz der beiden Beträge sollte man dann den Kosten für die Bahncard gegenüberstellen. Die Ersparnis sollte größer sein als die Anschaffungskosten für die Bahncard. Falls das der Fall ist, wird das Finanzamt die Absetzbarkeit der Bahncard auch anerkennen. http://www.vnr.de/b2b/steuern-buchfuehrung/steuern/die-bahncard-von-der-steuer-absetzen.html

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