Bahncard oder Kilometer-Pauschale?

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4 Antworten

Oky, vielen Dank für die Antworten:

zu 1.: D.h. wenn ich an den 175 Tagen mit der Bahn nach FFM fahre, mit der Bahncard 100 (was ich machen werde), dann kann ich die 4.428 voll ansetzen. Nur wenn ich die Strecke mit Auto zurücklege (was unwahrscheinlich ist) und ich 77.000 km mit Auto im Jahr nachweisen kann (mit Werkstatt-Rechnung etc.), kann ich die Kilometer-Pauschale: 175 Tage x 220km x 0,30 = 11.550 ansetzen. Richtig? Meine Frage dazu: Wenn ich beispielsweise 20km mit der Bahn pendle, setze ich auch nicht die Bahnkosten, sondern rechen normal über die Kilometer-Pauschale ab und muss nicht die Kilometer nachweisen. Wieso ist das hier dann anders, nur weil die Distanz größer ist?

zu 2. : Gründe für Übernachtungen in FFM werden oft lange Meetings, Kundenbesuche etc. sein. Wie muss ich das begründen, bzw. auf was muss ich dabei achten damit FA es anerkennt.

Grüße cdino

@cdino: Falls Du Bahn fährst, dem FA gegenüber aber angibst, mit dem Auto gefahren zu sein, werden die dort eher über kurz als lang Beweise sehen wollen. Das wären u. a. der Kilometerstand und Tankbelege. Da man als normal Vollzeitbeschäftigter kaum Zeit und Gelegenheit hat, in der Freizeit auch noch 77.000 km rumzukurven, flöge der Betrug dadurch auf.

"Wenn ich beispielsweise 20km mit der Bahn pendle....." Dazu habe ich Dir geschrieben, dass Du durchaus zu Deinen BahnCard-Kosten angefallene PKW-Fahrten mit 0,30x einfache Strecke ansetzen kannst. Nur solltest Du auch in diesem Fall den Beweis antreten können. Deinen Finanzämtlern könnte die Frage durch den Kopf gehen "Warum fährt der noch zusätzlich Auto, er hat doch die Fahrkarte". Dem kannst Du begegnen, indem Du auf diesen Fahrten tankst und den Beleg mit zur Beschäftigung passenden Uhrzeit und Tankstellenadresse vorlegen kannst.

Zu den Übernachtungen: das ist eine Sache der Begründung und läuft mehr unter "Versuch macht kluch!

"Wieso ist das hier dann anders, nur weil die Distanz größer ist?"

Ich empfehle § 9/2 Satz 2 EStG. Falls nach dem Durchlesen die Frage immer noch offen ist, ein guter Rat: Frage im Steuerrecht niemals nach dem warum, vor allem nicht, weswegen derartiges unter "Steuervereinfachungsgesetz" läuft.

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Ich muss nochmal ran, da die Kommentarfunktion auf dieser Seite plötzlich fehlt. Die Herren Becker; Dilithium und TopJob haben bez. ihrer Kommentare nicht Recht.

Der Höchstbetrag von 4500,00 gilt für Motorräder, Mopeds, Fahrrad u. Fussgänger --- für Fahrgemeinschaften -- UND für öffentl. Verkehrsmittel, AUSSER es werden höhere Aufwendungen nachgewiesen.

Bei Nutzung eines eigenen ODER zur Nutzung überlassenen PKW greift diese Begrenzung auf 4.500 NICHT. Es muss ledigl. nachgewiesen werden, dass die Fahrten mit dem PKW stattgefunden haben (siehe meine 1. Antwort)

Er kann also 4.428,00 für seine BahnCard absetzen + die evtl. nachzuweisenden Autofahrten.

Z. B.bei der Zuverlässigkeit der Bahn würden solche Kosten anfallen, obwohl man gar nicht vorhatte, jemals den Wagen zu nutzen. Die Gründe spielen aber grundsätzlich keine Rolle.

1.: ja. Sie sollten sich bei der Höhe aber auf ein misstrauisches Finanzamt einstellen und für diesen Fall die Tankbelege und Reparaturrechnungen (wegen des km-Stands) vorweisen können.

  1. Kommt auf die Begründung an.

  2. ja

  3. die Frage ist zu pauschal. Den Begriff "Werbungskosten" kann man leicht selber googeln. Die Auflistung sämtlicher, evtl. möglicher Posten würde hier jeden Rahmen sprengen.

1.) Ja, es geht immer um die Entfernung, egal mit welchem Verkehrsmittel

2.) Nein, weil es sich um Deine regelmäßige Arbeitsstätte handelt

3.) Ja, kein Prblem, Antrag online runterladen und wegschicken

4.) Nicht das ich wüßte ...

4.) Nicht das ich wüßte ...

Hm.... Kappung 4.500 Euro?

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@EnnoBecker

Was EnnoBecker sagen will ist, dass die Kilometerpauschale auf 4.500 EUR gedeckelt ist. D. h. du wirst nicht die 11.500 EUR ansetzten können, sondern maximal 4.500 EUR.

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