BaföG Probleme/Fragen & Jobcenter

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Bafög Student + Job bis 600 Euro?

Erstmal Hallo zusammen,

Ich stelle mich mal kurz vor mein Name ist Thorsten ich bin 27 Jahre alt und arbeite zur Zeit in chemischen Dienstleistungsunternehmen im Chemiepark ehemals Bayerwerk Leverkusen. Ich habe keine Kinder und habe mich nach 4 Jahre Geselle dazu entschieden noch mal studieren zu gehen. Ich bekomme 735 € elternunabhängiges Bafög während des Studiums und würde diese gerne mit 450 € aufstocken. Mein Unternehmen ist gewillt mich diesbezüglich zo unterstützen. Arbeitsrechtlich darf mein Arbeitgeber mir kein Studentenjob bzw geringfügige Beschäftigung für 450 € anbieten und weil ich 4 Jahre bei der Firma beschäftigt bin(befristet).

Im Endeffekt möchte ich im Monat ca 1180 € zur Verfügung haben und bestehen aus Bafög und Nebenjob. 8 Wochenstunden bzw. 32 Monatsstunden wären für mich möglich.

Die Frage ist wie kann mich mein Arbeitgeber beschäftigen und dass ich bei der Verrechnung mit dem BAföG im Endeffekt mit weniger Geld dastehe?

Bei einem Verdienst von 450 € sprich 5400 € im Jahr bekomme ich volles Bafög und habe keine Sozialabgaben. Wenn ich jetzt mehr als 450 € verdiene sprich zB 600€ habe ich doch auch Sozialabgaben und diese werden meines Wissens nach beim Bafög nicht berücksichtigt. So dass 600 € Bruttolohn beim BAföG verrechnet werden. Und dann das verrechnete Bafög und mein Nettoeinkommen vom Nebenjob unter diesen 1180 € liegen.

Ich gehe ab dem 1.3 studieren und habe es Mitte Dezember 2016 in der Firma angesprochen. Heute habe ich die Mitteilung bekommen dass es Probleme gibt also ist es ist sehr dringend.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen Entschuldigung für eine gegebenenfalls schlechte Grammatik ich habe aufgrund der Dringlichkeit die Sprachfunktion genutzt.

Erstmal danke schön und beste Grüße Thorsten

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Pfändung wegen Kindergeld Gebühren für Rücklastschriften und BAföG

Ich bin Student im 4. Semester. Beziehe Bafög in voller Höhe und Kindergeld bis zum 4. Semester. Aufgrund stark erkrankter Eltern musste ich gegen Mitte des 4. Semester 2 Urlaubssemester beantragen. Somit wurde ich für das 4te Semester Rückwirkend und für das nächste kommende Semester beurlaubt.

Wären dieser Zeit habe ich mich zum Teil um meinen erkrankten Vater gekümmert und als es ihm wieder besser ging ungefähr. 6 Monate in Vollzeit gearbeitet. Verdienst 1500€ Brutto.

Da ich vergessen hatte der Familienkasse Bescheid zu geben wurde mir das Kindergeld für 5 Monate in denen ich gearbeitet habe weitergezahlt, im 6. Monat wurde ich 25 und mein Anspruch auf Kindergeld ist aufgrund der Altersgrenze erloschen. Am 28.Juni wurde mir ein Aufhebungsbescheid für den Zeitraum von 01.01.2011 bis 01.05.2012 (17 Monate) zugestellt und die Familienkasse Forderte eine Rückzahlung iHv. 3128 € Da ich zu der Zeit erkrankt war kam ich erst am 09.07.2012 dazu ein Wiederruf zu verfassen und sämtliche Nötigen unterlag an die Familienkasse zu übersenden. Wie erwartet ging die Forderung weiter an das Hauptzollamt und ich erhielt zunächst mal eine Zahlungsaufforderung. Nach Eingang der Zahlungsaufforderung habe ich mich nochmals an die Familienkasse und das Forderungsmanagement der Agentur für Arbeit per E-Mail gewendet und Bezug auf mein Wiederspruchschreiben genommen (15.10). Dies hat dann zu einer neu Berechnung der Forderung geführt, welche sich dann nur noch auf 920 € bezog. Mit der Familienkasse konnte ich mich einige den Betrag in 2 Raten zu bezahlen und die Forderung vom Hauptzollamt zurückzuziehen. Laut Familienkasse wurde die Forderung am 05.12. beim Hauptzollamt zurückgezogen. Mein Konto verbleibt gesperrt, Hauptzollamt behauptet nie eine Rücknahme der Forderung durch die Familienkasse erhalten zu haben. Familienkasse hat mir unterdessen bereits eine neue Zahlungsvereinbarung zugesandt. Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich die Gebühren für Rücklastschriften, die im Zeitraum ab dem 05.12 (in welchem mein Konto trotz Rücknahme der Forderung gepfändet ist), entstanden sind gegenüber dem Hauptzollamt als Forderung geltend machen kann. Außerdem beziehe ich seit August BAföG 2012, welches laut §850a Satz 6 ZPO unpfändbar ist und seit August auch meine einzige Einkommensquelle ist.

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Bafög Drama - was kann passieren ?

Liebe Mitlesende,

Ich habe eine Frage bezüglich einer bafög-Situation der etwas anderen Art.

Kurz zur Situation:

Ich bin im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung. Diese kostet pro Monat.

Zum Zeitpunkt meiner ersten Antragstellung (vor dem ersten Jahr) war der plan noch so, dass ich mit meinem damaligen Freund zusammen ziehe und damit quasi als gemeinsamer Aushalt gelte und er mich bei der Ausbildung unterstützt. Das Ganze ist dann aufgrund von unwichtigen Dingen auseinander gebrochen und ich saß mal wieder mit nichts da (meine Kindheit war eher mäßig und ich war so glücklich wie noch nie über meine Ausbildung).

Da ich mit all den Problemen ratlos überfordert war und mich bereits wieder im tiefen schwarzen Loch gesehen habe, hat sich meine beste Freundin dazu entschieden ihre neue Ausbildung nicht an ihrem alten Wohnort zu machen, sondern packte mehr oder weniger kurzerhand ihre Sachen und began hier ihre Ausbildung, mit dem Gedanken mich zu unterstützen bezüglich der Ausbildungsgelder und meiner - zu diesem Zeitpunkt extrem angeschlagenen - Psyche.

Und jetzt kommt der knaller - ich war so glücklich, dass sich endlich mal etwas Gutes in meinem Leben ergeben hat, dass ich vergessen habe sie und ihre Leistungen bezüglich mir (NUR 200€ die auch nur für die Ausbildung gedacht waren) zu melden. Der Vermieter hat ihr ebenfalls keinen eigenen Mietvertrag gegeben und meinte, da wäre nichts weiter nötig als die Anmeldung am Einwohnermeldeamt.... Auf einigen Webseiten hatte ich nachgelesen, dass nur Leute mit Mietvertrag und oder verschwägert/Verwandte für das Amt relevant sein. :'(

Durch die Nebenkosten Abrechnung die ich natürlich brav dem Amt zukommen habe lassen(habe bafög + Aufstockung vom jobcenter) , sah man halt dass zwei Leute gemeldet waren und darauf hin kam der Brief zu mir, dass ich das mal bitte erklären sollte.

Ich glaube in all den 24 Jahren die ich jetzt alt bin, ist mir noch nie vor schreck mein Herz so in die Hose gerutscht... Ich hab es einfach vergessen.

Ich habe postwendend einen Brief verfasst, alles erklärt, alle Daten offen gelegt und mich wahrscheinlich 50.000 mal entschuldigt :'(.


Meine Frage nun: Was könnte mir jetzt drohen? Eine Rückzahlung der Gelder die sie mir pro Monat für die Ausbildung gegeben hat? (200€ x 12 Monate). Oder noch viel Schlimmeres???


Ich möchte meine Ausbildung nicht verlieren und ich habe noch nie etwas rechtswidriges getan. :'(

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