Bafög Anspruch berechnen wenn Vater Renter ist?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Von der Bruttorente deines Vaters wird je nach Alter und Rentenbeginn weniger als "Einkommen" angerechnet als du möglicherweise in die Berechnung einbezogen hast. Dein BAföG könnte daher höher ausfallen, als deine eigene Berechnung ergibt.

Selbst ein Rechner aus dem Netz dürfte in Bezug Anrechnung Rente, keine große Hilfe sein, es sei denn der Rechner erfragt solche Details.

versuch's trotzdem mal hiermit:

https://www.brutto-netto-rechner.info/bafoeg.php

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Vielen lieben Dank für deine/Ihre Hilfe.

ich bin ehrlich gesagt sehr verzweifelt und habe Angst, dass mir das Bafög gestrichen werden könnte.

Nichtsdestotrotz bin ich froh das du/Sie mir den Link zugesendet haben!

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@Pusteblume001

Du beziehst doch bereits seit 2 J. Bafög wie du schreibst. Wenn zur damaligen Berechnung der Vater noch Erwerbseinkommen aus aktiver Tätigkeit hatte, wird die EM Rente wohl kaum höher ausfallen, oder ?

Insofern kann ich dich beruhigen, dein Bafög könnte, durch den zwischenzeitlichen EM Bezug des Vatis, eher etwas höher ausfallen.

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@Gaenseliesel

Seit 2015 wurde ihm die Rente zugesprochen, also das er die Rente solang bekommt wie er eigentlich arbeiten gehen würde (bis 2038 sollte das sein). Nun ist es allerdings so, dass er 2005 bereits einen Antrag gestellt hat, der stand aber immer im Wideruf. Er hat auch zwischendurch die Rente aberkannt bekommen.

Ich muss dazu sagen, dass mein Papa als „Invalide“ eingestuft wird und mittlerweile sogar einen Schwerbehindertenausweis hat, dass ist auch der Grund warum er 2005 und all die Jahre Rente beantragt hat. Bloß wurde dieser eben erst 2015 gewährt und 2016 wurde ihm eine „Bescheinigung“ dafür gegeben, dass er schwerbehindert ist.

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@Pusteblume001

der Status " Schwerbeschädigung " allein hat keinerlei Auswirkung auf den Bafög Anspruch.

Auswirkung hat hier nur das Gesamteinkommen der Eltern. Ich würde dem Bafög Bescheid entspannt entgegen sehen.

Die EM Rente müsste schon überdurchschnittlich hoch ausfallen, um deinen Bafög Anspruch zu gefährden.

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@Gaenseliesel

Ich danke Ihnen fürs Mut machen.

So wirklich Gedanken mache ich mir um meinen Master, den ich in 2/1/2 bzw. 3 Jahren beginnen wollte. Da ab dem Zeitpunkt ja dann das Jahreseinkommen von 2019/2020 angerechnet wird.

Ich wollte ehrlich gesagt nur nachrechnen, woher die Zahlen auf den Bafög Bescheid aus dem letzten Jahr kommen, da mich die Einkommenssumme von meinem Papa sehr verwirrt hat (wie ja auch oben beschrieben).

Ich wollte einfach nur mal durchrechnen wo eine eventuelle Grenze ist, bevor mir eventuell etwas gestrichen werden könnte :/

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@Pusteblume001

Deine Ängste sind natürlich nachvollziehbar !

Ich versuche mal näheres zu erfahren z.B. über einen evtl. Selbstbehalt der Eltern, denn irgendwie müssen die beiden schließlich auch über den Monat kommen. ;-)

Habe ich Erfolg, melde ich mich. Ich denke aber du machst dir unnötig Sorgen.

Gruß !

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@Gaenseliesel

ich danke Ihnen unendlich doll!

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich einen entscheidenden Textfehler gemacht habe. Ich meinte nicht die Erwerbsminderungsrente sondern die Erwerbsunfähigkeitsrente, also wie Sie bereits geschrieben haben, die EU Rente :)

Haben Sie vielen Dank!!

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@Pusteblume001

Hallo,

EU Rente ist nur eine ältere Bezeichnung ......

NEU !!! EM - RENTE

EU = E rwerbsu U nfähigkeitsrente EM = E rwerbs M inderungsrente

........so, ich habe etwas gefunden, allerdings als grober Richtwert.

Einkommensgrenze der Eltern:

https://www.finanztip.de/bafoeg/

Alles Gute ! :-)

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@Pusteblume001

Sehr gern !

dass du dich bedankst ist sehr nett, heutzutage nicht selbstverständlich - reine Erziehumgsfrage ! ;-)

Alles Gute für die Ausbildung !!!

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Aus eigener Erfahrung kann ich nur dazu raten, hier direkt mit dem zuständigen SB der Bafög-Stelle zu sprechen (Kontaktdaten stehen im Bafög-Bescheid) und die Situation abzuklären.

Er weiss es am Besten, wie was anzusetzen ist, was er für eine Entscheidung braucht und wie es nachzuweisen ist.

In meinem Fall war der SB jedenfalls sehr hilfsbereit und wir konnten im Vorfeld bereits Absprachen treffen, welche ihm dann auch die Arbeit erleichterten und den Vorgang beschleunigten.

kann man als vater gegen den bafögbescheid widerspruch einlegen?

Die Tochter meines Mannes hat im Oktober ihr Studium begonnen. Nun hat sie Bafög beantragt. Somit muss mein Mann sein Einkommen aus 2010 offen legen. In dem Jahr wurde er allerdiungs arbeitsuchend und erhielt von seinem AG eine Abfindung. Da nun 2010 das Einkommen durch die Abfindung bedeutend höher war als es momentan ist sollte seine Tochter das Formblatt 7 zur Heranziehung des aktuellen Einkommens ausfüllen. Die hat sie verweigert. Leider kann Sie. Wenn nun das Einkommen von 2010 mit der Abfindung genommen wird muss mein Mann nicht unerheblich zahlen. Von was aber bitte, da das Einkommen nicht mehr so hoch ist und davon auch noch Unterhalt für 2 Kinder gezahlt werden muss. Uns bleibt nicht wirklich was davon. Meine Frage nun, hat auch der Vater das Recht gegen die Festsetzung in dem Bescheid Widerspruch einzulegen und auf eine aktuelle Einkommensberechnung zu bestehen? Tochter wir ihn mit Sicherheit auf Zahlung aus dem Bescheid verklagen. Für weiterhelfende Antworten wäre ich sehr dankbar.

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Bafög, Steuererklärung und "außergewöhnliche Belastungen"

Hallo Zusammen,

ich habe mal folgende Frage und würde mich riesig über Antworten freuen:

also ich bin verheiratet und erhalte Bafög. Da mein Mann berufstätig ist, ist er mir laut Bafögbescheid mit einem Betrag X gegenüber unterhaltspflichtig, ebenso mein Vater. Das heißt mein Bafög vermindert sich um diese Beträge und wird entsprechend durch die Zahlungen meines Mann und meines Vaters bis zum Bafög- Höchstbetrag aufgestockt. So weit so gut.

Nun zu meiner Frage: Können die Zahlungen meines Mannes (vom Bafög a mich ausgerechneter "Unterhalt") in irgendeiner Form steuerlich geltend gemacht werden? Eventuell mit diesem hier -> § 33a I EStG ("Außergewöhnliche Belastungen")???

Ich bin mir nämlich nicht sicher ob wir uns hierauf berufen können und im Internet finde ich hierzu leider nichts konkretes bis auf unten stehendes Beispiel welches allerdings nicht ganz auf uns zutrifft (Unterschied: wir sind verheiratet und ich habe kein eigenes Einkommen bis auf das Bafög und die Zahlungen meines Mannes und Vaters)

Beispiel: habe ich hier gefunden: http://lsvd.de/209.0.html *

Charlotte und Silke sind eingetragene Lebenspartnerinnen. Da Silke sich noch in der Ausbildung befindet, kann Charlotte die Aufwendungen für Silkes Unterhalt in ihrer Einkommensteuererklärung von dem Gesamtbetrag ihrer Einkünfte absetzen. Silke verfügt über ein eigenes Netto-Jahreseinkommen in Höhe von 3.000 € und erhält zusätzlich anrechenbare BAföG-Leistungen in Höhe von 230,00 € monatlich, als insgesamt 2,760,00 €.

Die abzusetzende Summe errechnet sich folgendermaßen:

Jahres-Nettoeinkommen von Silke = 5.760,00 € abzüglich des anrechnungsfreien Betrags von 624,00 € = 5.136,00 € Charlotte kann somit höchstens 8.004,00 € - 5.136,00 € absetzen, also 2868,00 €

Charlotte hat ein Jahres-Netto-Einkommen von 15.000 €.

Gemeinsam verfügbares Jahres-Nettoeinkommen: 5.760,00 € + 15.000,00 € = 20.760,00 €. Aufteilung Jahres-Nettoeinkommen nach Köpfen: 10.380,00 €. Differenz zum Jahreseinkommen von Charlotte: 4.620,00 € Davon entfallen auf jeden von ihnen: 2.310,00 €.

Charlotte hat somit für den Unterhalt von Silke 2.310,00 € aufgewandt. Diesen Betrag kann sie voll absetzen.

Wenn das Jahreseinkommen von Silke höher ist als 8004,00 € - 624,00 € = 7.380,00n €, kann Charlotte ihre Unterhaltsaufwendungen nur über einen Antrag auf Zusammenveranlagung geltend machen, siehe dazu "Muster für Klagen von Lebenspartnern auf Gleichbehandlung mit Ehegatten bei der Einkommenssteuer".*

Ich hoffe ihr könnt etwas Licht ins Dunkle bringen...

Viele Grüße

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