Autokauf von privat-Wagen 18 Jahre alt, muß man als Verkäufer trotzdem Garantie übernehmen?

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4 Antworten

Garantien geben nicht, aber man sollte keine Mängel arglistig verschweigen

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Auch ein Privatverkäufer kann nicht einen Schrotthaufen als Rennwagen verkaufen.

Man sollte daher Mängel offenlegen und idealerweise in einem Werkstattprotokoll festhalten, das als Teil der Vertrags den Vertragsgegenstand beschreibt. Eine Garantie oder Gewährleistung ist nicht zu übernehmen und der Kaufvertrag sollte dies spezifizieren.

Vielleicht ist das Fahrzeug ja als Oldtimer nun im Bereich des Liebhaberwerts und es kommt gar nicht auf die Funktion an? In jedem Fall sollte ein Käufer sehenden Auges den Vertrag unterschreiben und vom Kaufgegenstand nicht durch vorher nicht erkenntliche Mängel überrascht werden.

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"Garantie" gibt es, wenn man einen Garantievertrag abschließt und wer so was als Privatperson tut, der gehört in die geschlossene Abteilung eingeliefert.

Was man allerdings als Käufer hat, ist das Gewährleistungsrecht. Dazu aber kann man Vereinbarungen treffen, es insbesondere ganz ausschließen. Das sollte man dann aber schriftlich machen und zwar in Form eines von beiden Parteien unterschriebenen Vertrags.

Ich rate auch bei 18 Jahre alten Autos dazu, gravierende Mängel (kein Motor, kein Getriebe, keine Reifen, keine Achsen, kein Auto oder was auch immer) noch besonders schriftlich zu erwähnen. Ansonsten nämlich verfällt der Käufer auf die Idee, arglistig getäuscht worden zu sein und daraus sich ergebende Ansprüche kann man nicht abbedingen.

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Der Garantieanspruch bei Verkäufen unter Privatkunden hört deutlich früher auf.... es gibt ihn nämlich gar nicht!!

Wie kommst du denn überhaupt auf so etwas?

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