Autofinanzierung: Welche Laufzeit sollte die Finanzierung haben?

1 Antwort

Meistens wird die Finanzierung mit längerer Laufzeit etwas günstiger, weil z. B. Kreditgebühren enthalten sind, die einfach ein Prozentsatz des Kredits sind und sich somit bei längerer Laufzeit besser verteilen.

Man sollte aber darauf achten, das die Laufzeit nicht länger, sondern kürzer sein sollte als die (Rest-)Laufzeit des Wagens. Ich erschrecke oft, wenn ich Gebrauchtwagenfinanzierungen sehe, die über 6, oder gar 7 Jahre laufen und mir der Wagenbesitzer sagt, er wolle sowieso nach 2-3 Jahren tauschen. Dann wird die Sache wegen der Restschuldablösung teuer und durch die geringeren Raten könnte der Wagen dann weniger Wert sein, als der Restkredit.

Also Laufzeiten über 5 Jahren nur, wenn man den Wagen wirklich sehr lange fahren will und bei Gebrauchtwagen nur im Ausnahmefall über 4 jahre gehen, auch wenn die Raten dadurch höher sind.

Gezillmerte Kosten der DWS Riesterrente Premium vermeiden

Hallo,

ich interessiere mich für die DWS Riesterrente Premium, bin aber von der Einschätzung der Finanztest irritiert. Finanztest schreibt in [12/2008] : "Nicht empfehlenswert sind die Fondssparpläne [..] DWS Riesterrente Premium, weil sie die Kosten für die Einzahlungen der gesamten Laufzeit in den ersten fünf Jahren abziehen und zu wenig Geld in die Fonds fließt. Den Renditevorsprung der anderen Sparpläne holen sie dann nicht mehr auf." Dadurch berechnet die Finanztest Kosten von 14,3 Prozent für einen jungen Sparer.

Die Kosten setzen sich im wesentlichen wie folgt zusammen:

  • 5,50 % der Summe der regelmäßigen Beiträge bis zum 60. Lebensjahr (Eigenbeitrag x Laufzeit)
  • Verteilung der Abschlusskosten auf 5 Jahre
  • 5,00% auf Sonderzahlungen

Das Problem, dass die Zeitschrift Finanztest beschreibt ist gerade die Verteilung der Abschlusskosten auf 5 Jahre und den dadurch verlorenen Zinseszins Effekt.

Mein Frage: Ist es möglich/sinnvoll, diesen Effekt zu umgehen, indem man eine möglichst geringe Zahlung vereinbart (z.B. Sockelbeitrag von 60 Euro pro Jahr) und die restlichen Beiträge dann als Sonderzahlung zahlt? Dadurch wird nur ein geringer Anteil der Kosten auf die ersten 5 Jahre verteilt und die restlichen Beiträge verursachen erst mit der Zahlung Kosten von 5 %.

Über Kommentare zu dieser Überlegung würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße, MadXerxes

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Anschlussfinanzierung mit Bausparvertrag

Hallo! Ende Sept. läuft meine Zinsbindung aus, ich habe folgende Modelle meiner Hausbank vorliegen, habe aber Bedenken, dass die nicht ausreichend günstig sind:

A) Darlehensbetrag 120.000 € geb. Sollzinssatz 3% Sollzinsbindung 10 Jahre Auszahlungskurs 100% eff. Jahreszins 3,04% Tilgung 2% Kosten Sollzinsen 47.865 € (ausgehend von Ablauf Sollzinsbindung mit 5%) monatliche Rate 680 € bis 2034, Tilgungsdauer 20 Jahre 7 Mon.

B)Tilgungsaussetzungsdarlehen mit Ablösung duch Bausparvertrag Finanzierung 120.000 € Bei Zuteilung Bausparvertrag wird TA-Darlehen durch Bausparvertrag abgelöst Voraussichtl. Laufzeit TA Darlehen 11 Jahre und 5 Mon. Gebundener Sollzinssatz 2,8% Sollzinsbindung Gesamtlaufzeit Auszahlungskurs 100% eff. Jahreszins 2,9% Durchfinanzierung bis 2034 Summe Kosten aus TA-Darlehen und Bausparvertrag 45.616 € monatliche Rate bis 2034 682 €

Es handelt sich um die Finanzierung eines EFH (ca. 250.000 € Wert). Ist das bei dem aktuellen Zinsniveau nicht zu teuer? Vergleichsangebote habe ich NOCH nicht. Ich bekam schon einen Anruf, ich soll bis MORGEN abschließen.....der Zins würde um 0,25% anziehen....!

Gerne eure Einschätzungen dazu.....! Vielen Dank!!

Beste Grüße - rororo

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Kredit mit fast 70 für Autofinanzierung?

bekomme ich eigentlich mit fast 70 noch eine Finanzierung für einen Autokauf oder ist das bei dem Alter ausgeschlossen?

Wir könnten bar ein kleineres Auto kaufen, aber wir hätten gerne ein teureres. Und das würden wir dann finanzieren, Laufzeit max. 3 Jahre.

Wie schätzt ihr so einen Kreditantrag ein? Kann man sich den Weg zur Bank sparen?

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Immobilienkauf bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Hallo Zusammen,

ich habe aus aktuellen Grund eine Frage bezüglich des Themas. Meine Partnerin und ich wollen eine Immobilie kaufen. Die Fakten sind, ich werde (bis auf weiteres) alleiniger Kostenträger des Vorhabens sein. Sprich ich investiere Eigenkapital, die Finanzierung läuft auf meinen Namen und ich zahle die monatlichen Raten. So weit so gut...

Meine Frage nun, wie man unter diesen Bedingungen am geschicktesten umgehen soll um zum einen: - "Mein Eigentum" und die getätigten Kosten im Falle einer Trennung zu schützen - Meine Partnerin im Falle eines Todes in eine Position zu versetzen, in der sie möglichst reibungslos die alleinige Besitzerin des Eigentums wird (am liebsten ohne das der Fiskus sich entsprechend großzügig bedient) - Wie verändern sich die Bedingungen, wenn wir auf absehbare Zeit heiraten werden?

Welche Regelung ist in diesem Falle empfehlenswert? Testament? Partnerschaftsvertrag? GbR? Finde das Thema Recht komplex und habe für mich nicht die ideale Lösung finden können. Bei jeder Lösung gibt es einen oder mehrere Haken...

Besten Dank im Voraus! David

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Eigentumswohnung mit Aktienfonds finanzieren?

Hallo leute,

ich möchte einen eigentumswohnung finanzieren. kaufpreis 200.000€. habe bereits 20% vom kaufpreis angespart und wollte eine traditionelle finanzierung bei der bank mit einem abzahlungsbetrag von 1200 € im monat machen.

heute hatte ich einen termin bei einem finanzberater der mir einen ganz neuen finanzierungplan darlegte und zwar:

komplette 200.000€ bei der bank aufnehmen und zinsbindung auf 15 jahre festlegen für ca 3,5 bis 4%. das ganze OHNE tilgungsrate an die bank sondern nur die zinsen bezahlen. die raten + anzahlung komplett in den fond "Templeton Growth Fund, Inc." investieren. das heißt jeden monat von meinen 1200 raten ca. 500 € nur für zinsen an die bank zu bezahlen und den rest also die tilgung komplett in den fond zu bezahlen.

am ende der laufzeit den fond auflösen und den kredit komplett bezahlen oder weiterlaufen lassen und weiterhin nur zinsen bezahlen oder ein größeres objekt kaufen und fond als sicherheit bei der bank vorlegen und wieder nur die zinsen an bank zahlen.

kennt jemand diese finanzierungsvariante? ist sie empfehlenswert? ist der fond dafür geeignet?

was meinst ihr?

danke im vorraus

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