Autobanken zahlen hohe Zinsen für Tagesgeld, aber ist die Geldanlage dort auch sicher?

3 Antworten

Ob die Bank nun VW Bank heißt, oder Volksbank Wolfsburg, ist doch egal. Die VW Bank (bei Mercedes, BMW usw. das gleiche) ist eine eigene AG, die eben nur der VW AG gehört. Die gehören dem Einlagensicherungsfonds an, es gibt die gesetzliche Deckung.

Die können auch mehr bieten, weil sie geringere Kosten haben. Keine große Verwaltung, im Vergleich zu anderen Banken.

Die haben kein Sparbücher, keinen Schalterverkehr, alles das was bei einer Bank Geld kostet, haben die nciht.

Nur Festgeld/Tagesgeld. Die Kredite werden von den Händlern vorbereitet udn dann machen die noch etwas Provisionsgeschäft.

Sofern die Tagesgeldkonten der Einlagensicherung unterliegen und das tun sie i.d.R., ist alles sicher, auch im Falle einer Pleite.

Noch ein Tipp: Es lohnt sich regelmäßig zu vergleichen, da die Konditionen sich oft sehr schnell ändern und die Angebote oft nur für Neukunden gültig sind. Also am besten jedes halbe Jahr vergleichen und wechseln.

Pleitewelle im Anmarsch!!! Erwischt es auch bald DAX-Werte?

Dass DAX-Werte pleite gehen können, oder zumindest fast völlig verschwinden können, haben ja die HRE und Commerzbank gezeigt, wobei die HRE sogar vollverstaatlicht wurde, um einen Kollaps des Finanzsystems abzuwenden. Aber wie sieht es heute aus im DAX? Allianz und Münchner Rück haben ja viele Staatsanleihen und sicher auch in den PIIGS-Staaten, was sehr schlecht ist bei einer Feuersbrunst über den Krisenstaaten, da ja enormer Wertverlust auf die Staatsanleihen droht, die noch zu höheren Werten in den Bilanzen der Versicherer stehen. Thyssen verbrennt Milliarden in Amerika und Brasilien und es gibt keine Hoffnung, dass sie einen Käufer für die Stahlwerke finden. Die Nettoverschuldung ist mit 6 Mrd. trotz gerade noch rechtzeitigem Verkauf eigener Aktien bei Kursen um die 35 Euro so hoch wie nie zuvor die Anleihen von Thyssen haben bereits Ramschrating. Lufthansa und Metro schreiben auch rote Zahlen und der Kurs beider hat sich ebenso wie Thyssen mehr als halbiert. EON und RWE haben ihr Geschäftsmodell verloren, aber der Schuldenberg der überteuerten Akquisitionen ist immer noch da. EON hat sich massiv in Spanien und Italien verhoben. Den Autobauern geht es zwar blendend, aber blendender kann es ja auch nicht gehen, und in einer Wirtschaftskrise schrumpft die Eigenkapitalbasis durch Milliardenverluste weiter. Denn Daimler hat ja als an sich solides Unternehmen trotzdem mehr als 100 Milliarden Schulden in der Bilanz stehen, auch wenn die Liquidität mit 12 Mrd beruhigen sollte. Enron und Worldcom sind ja auch pleitegegangen, und es hat jeden überrascht. Sollte man also das undenkbare denken? Wie ist eure Meinung zu dieser Thematik?

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